iRobot Braava Wischroboter

17 Mrz 2019
17. März 2019

Bereits seit mehreren Jahren wird meine Wohnung zu meiner vollen Zufriedenheit von einem Vorwerk-Saugroboter gereinigt. Dieser kann jedoch „nur“ staubsaugen. Nun gibt es aber auch Bereiche, bestes Beispiel ist das Badezimmer, die gewischt werden wollen/müssen und da stellt sich für den Smart-Home-Enthusiasten natürlich die Frage: Kann man das auch automatisieren?

Man kann. Vor knapp einem Jahr habe ich mir den Wischroboter „iRobot Braava jet 240“ (Amazon-Link) günstig als Angebot des Tages gekauft. Höchste Zeit also für einen kurzen Bericht.

Das Gerät ist sehr kompakt (ca. 16 x 16 x 8 cm) und besteht aus Elektronik, wenigen Bedienelementen, einem herausnehmbaren Akku, einem Wassertank und einem Halter für Wischtücher sowie zwei Rädern an der Unterseite. Der Akku muss zum Laden herausgenommen und mit Hilfe eines mitgelieferten Ladesteckers aufgeladen werden. Ersatzakkus sind erhältlich, falls man also an seinem Haushaltstag nicht von leeren Batterien gebremst werden möchte, kann man sich einen zweiten Akku bereitlegen. Neben Strom braucht unser Roboter noch Wasser und ein Putztuch. Das Wasser wird an der Oberseite des Geräts eingefüllt, das Putztuch über eine Führungsschiene unten eingelegt. Zusätzlich verfügt der Wischroboter noch über einen praktischen Tragegriff.

Grundsätzlich gibt es Putztücher für Trocken- und Feuchtwischen (letzteres in zwei verschiedenen Intensitäten). Der Roboter erkennt die Art des Tuches automatisch und verwendet entsprechend kein, wenig oder mehr Wasser. Das Wasser kommt aus einer Düse an der Vorderseite und wird herausgespritzt kurz bevor der Roboter über diese Stelle fährt. Es gibt Tücher zur einmaligen oder mehrmaligen Verwendung. Erstere haben den Vorteil, dass sie mit einem Reinigungsmittel getränkt sind, letztere können nachdem sie gewaschen wurden wiederverwendet werden.

Man kann für den Bereich hinter der Startposition des Roboters eine Sperrzone einrichten (Virtual Wall), so dass man auch nur Teile eines Raums reinigen lassen kann. Außerdem gibt es noch eine 1 x 1 Meter Spotreinigung. Hier hätte ich mir noch flexiblere Möglichkeiten gewünscht.

Eine optionale App verbindet das Smartphone via Bluetooth mit dem Roboter. Man kann dann vom Smartphone die Reinigung steuern, sehen, was für ein Putztuch befestigt ist und auch den Akkustand kontrollieren. Auch die Virtual Wall sowie die Spotreinigung können über die App eingerichtet bzw. initiiert werden.

Screenshot der iRobot-App

iRobot-App

In der Praxis gehe ich so vor, dass ich zuerst eine Trocken- und anschließend eine Nassreinigung vornehme. Das Trockenreinigungstuch ist so beschaffen, dass Haare, Staub und Krümmel gut an ihm haften. Insgesamt bin ich mit dem Gerät zufrieden, sollte aber erwähnen, dass meine zu wischende Fläche nicht super-riesig ist.

Logitech POP

10 Mrz 2019
10. März 2019

Die Klebeschalter von Logitech sind schon längere Zeit fester Bestandteil meines Smart-Home-Setups. Heute möchte sie mal in einem separaten Artikel etwas ausführlicher vorstellen. Inzwischen habe ich 15 Stück von den etwa 6 x 6 cm großen Schaltern, die man überall dahin kleben kann, wo man gerade einen Schalter benötigt. Und da sind der Fantasie eigentlich keine Grenzen gesetzt. Neben den Wänden kleben sie bei mir z.B. auch am Nachttisch oder unter dem Fernsehtisch. Jeder Schalter kann sogar dreifach belegt werden, je nachdem ob man einmal, zweimal oder lange drückt. Damit der Schalter sich auch optisch in sein Umfeld einfügt, wird er in vier verschiedenen Farben angeboten.

Foto von POP-Schalter neben klassischem Lichtschalter

POP-Schalter neben klassischem Lichtschalter

Wie ist das System grundsätzlich aufgebaut? Zentraler Bestandteil ist eine sogenannte Bridge, die direkt in eine Steckdose kommt. Diese Steckdose sollte einigermaßen zentral liegen und sich möglichst auch in der Nähe eines WLAN-Routers oder -Repeaters befinden. Sollten die Schalter mal nicht funktionieren, was bei mir – wenn auch selten – schon vorgekommen ist, reicht es in der Regel aus, die Bridge kurz vom Strom zu trennen, so dass diese neu startet. Die Schalter selbst werden per Batterie (Knopfzelle) betrieben. Diese scheint recht lange zu halten, da ich bisher keinen Austausch vornehmen musste.

Typischerweise beginnt man mit einem Starter-Pack aus Bridge und einem oder mehreren Schaltern. Das Hinzufügen neuer Schalter und deren Konfiguration passiert in der Logitech-POP-App. Das Interessante an diesem System ist, dass es mit sehr vielen Systemen verbunden werden kann, z.B. Philips Hue (als klassischer Lichtschalter), Sonos (etwa für Start/Pause), Logitech Harmony (Fernbedienung von Unterhaltungselektronik) und diverse Smart-Home-Systeme wie beispielsweise das von mir verwendete SmartThings. Neuere Versionen des Systems unterstützen auch Apples HomeKit, hier sollte man beim Kauf unbedingt darauf achten, dass dies auch der Fall ist. Die Schalter lassen sich relativ flexibel programmieren. So kann z.B. ein und derselbe Schalter gleichzeitig stimmungsvolles Licht einschalten und die Sonos-Musikwiedergabe starten. Anstelle der Hardware-Schalter kann alternativ auch die App für sämtliche Schaltvorgänge benutzt werden, so dass das Smartphone quasi zur Fernbedienung wird.

Screenshot der Logitech-POP-App

Logitech-POP-App: Die Hauptansicht hat zwei Modi „Bearbeiten“ und „Steuerung“. In letzterem dient das Smartphone als Fernsteuerung für die Schalter. Der Bearbeiten-Modus ermöglicht das Umprogrammieren der Schalter. Die Hintergrundfarbe entspricht der Farbe des Schalters.

Es gibt viele kreative Einsatzmöglichkeiten für die Schalter. Hier ein paar Beispiele aus meiner Wohnung:

  • Ein Schalter innen neben der Wohnungstür schaltet bei langem Drücken sämtliche Lampen in der Wohnung aus.
  • Ein Schalter außen neben der Wohnungstür spielt bei Betätigung einen Klingelgong auf dem Sonos-System ab.
  • Ein Schalter am Nachttisch schaltet das Smart-Home-System zwischen Tag- und Nachtbetrieb um (in der Nacht sind z.B. sehr viele schaltbare Steckdosen ausgeschaltet). Da kein klassischer Lichtschalter in Greifnähe ist, kann über eine Zweitbelegung auch das Schlafzimmer-Licht geschaltet werden.
  • Ein Schalter unterm Fernsehtisch schaltet die „Kinobeleuchtung“ ein oder aus.
  • Diverse Schalter aktivieren mit Mehrfach-Belegung verschiedene Sonos-Favoriten (Playlists oder Radio-Sender).

Sonsos Beam

04 Mrz 2019
4. März 2019

Ich hatte schon lange mit der Anschaffung eine Soundbar für meinen Fernseher geliebäugelt. Denn was aus eingebauten Fernsehlautsprechern so raus kommt, ist natürlich in der Regel nicht besonders überragend. Glücklicherweise hatte ich den Kauf aber immer wieder aufgeschoben. Für mich etwas überraschend hat Sonos dann letztes Jahr die Beam-Soundbar herausgebracht und dies zu einem für Sonos-Verhältnisse recht moderaten Preis von rund 450 Euro. Die bisherigen Soundbars dieses Herstellers waren zum einen für meine recht kleine Fernsehecke zu groß und sind auch deutlich teurer. Da ich schon vier andere Sonos-Boxen habe, die „Beam“ auch noch AirPlay 2 an Bord hat und es den Lautsprecher zum „Black Friday“ nochmal 50 Euro billiger gab, habe ich zugeschlagen. Heute möchte ich über meine Erfahrungen damit berichten.

Wie bei Sonos üblich gibt es den Lautsprecher in schwarz oder weiß. Mit einer Länge von 65 cm passt er auch auf kleinere Fernsehschränke. Eine Wandbefestigung ist ebenfalls möglich. Anschlüsse gibt es nur für Strom, Ethernet und HMDI. Der HDMI-Port stellt die Verbindung zum Fernseher her. Ältere Fernseher, die noch kein Audio über HDMI ausgeben können (HDMI-ARC), kann man mit einem optischen Kabel anschließen, einen Adapter „optisch auf HDMI“ liefert Sonos mit. Wie bei neuen Sonos-Lautsprechern üblich ist auch Amazons Alexa-Service integriert. Den muss man aber nicht einrichten oder nutzen, tue ich auch nicht, da ich schon über ausreichend Endgeräte von Amazon verfüge. Oben auf der Soundbar sind Touch-Bedienelemente für Lautstärke, Start/Pause und Sprachsteuerung. Eine Steuerung über die Sonos-App ist selbstverständlich ebenfalls möglich. Einen Ein-/Ausschalter gibt es wie bei anderen Sonos-Geräten auch nicht. Wer Standby-Strom sparen möchte, braucht also z.B. noch eine schaltbare Steckdose.

Die Ersteinrichtung erfolgt ähnlich wie bei den anderen Sonos-Boxen mit dem iPhone über eine akustische Vermessung des Raums mit Hilfe des iPhone-Mikrofons, welches man dazu entsprechend durch den Raum tragen muss. Der Beam-Lautsprecher wird dadurch auf die Geometrie des Raums kalibriert.

Die Klangqualität ist sehr gut und zumindest in meinem Fall auch durchaus raumfüllend, auch wenn der Raum jetzt nicht super groß ist. Der große Vorteil am Beam ist, dass der Fernseher nun zur Audioquelle für das komplette Sonos-System wird. Der Fernsehton kann nun in der ganzen Wohnung ausgegeben werden, so dass man zumindest akustisch nichts verpasst, wenn man mal kurz in die Küche oder ins Bad geht. Umgekehrt ist die Soundbar natürlich auch ein vollwertiger Sonos-Lautsprecher, d.h., sie kann als zusätzliche Box für die Musik- oder Radioausgabe verwendet werden, wenn kein Fernsehen geschaut wird. Wie bereits erwähnt ist die Soundbar auch ein AirPlay-2-Ziel. Damit fügt sie sich auch nahtlos in Apple-Multiroom-Systeme ein. Durch Gruppierung mit dem Beam können übrigens auch Sonos-Lautsprecher, die kein AirPlay können, mit Audio aus Apple-Quellen versorgt werden.

 

Neues Projekt – meinapfel.blog

26 Feb 2019
26. Februar 2019

Parallel zum kürzlich vorgestellten get-organized.blog habe ich ein weiteres Blog vorbereitet, welches den Apple-Teil von markus-jasinski.de fortführen soll: meinapfel.blog.

Ich denke diese nun vorhandene Dreiteilung – weitere Blogs sind erstmal nicht geplant 😉 – macht Sinn, um die einzelnen Interessen besser bedienen zu können. Im Gegensatz zu meinem bisherigen Apple-Content, enthält meinapfel.blog auch Kolumnen. Darunter verstehe ich Artikel, in denen ich ausgewählte Apple-Nachrichten – in der Regel kurz – kommentiere. Das bedeutet aber nicht, dass ich die 1000. Apple-Newsseite aufmachen möchte und mich zu allem und jedem äußere, sondern es geht wirklich nur um eine kleine Auswahl.

Die weiteren Inhalte sind wie bisher Tipps & Tricks sowie App-Empfehlungen. Komplett ausgenommen ist davon aber alles, was mit Aufgabenmanagement und Selbstorganisation sowie im gewissen Maße auch Produktivität zu tun hat, denn dies ist ja schon Gegenstand meines get-organized.blog.

Nun hoffe ich auf viele Leser und würde mich freuen, wenn ihr den zugehörigen Feed abonniert und dem neuen Blog auf Twitter folgt!

Neues Projekt – get-organized.blog

19 Feb 2019
19. Februar 2019

In letzter Zeit war es recht ruhig hier im Blog. Das hatte vor allem mit klassischem Zeitmangel zu tun. Das heißt aber nicht, dass überhaupt keine Zeit zum Schreiben da war. Ich habe diese vor allem genutzt, um eine neue Website zu starten, die heute das Licht der Welt erblickt hat: get-organized.blog.

Damit greife ich ein Thema auf, was mir sehr am Herzen liegt und was ursprünglich mal das Schwerpunkt-Thema dieses Blogs hier sein sollte: Wie nutze ich meine Apple-Geräte, um mein Leben, meine Arbeit und meinen Alltag zu organisieren? Den ein oder anderen Artikel findet man dazu in diesem Blog, vor allem – aber nicht nur – in der Anfangszeit. Als ich vor nun mehr fast zwei Jahren beschloss, diese Thematik mehr in den Vordergrund zu rücken, ist mir nach und nach klar geworden, dass ein eigenes Blog dafür der bessere Platz ist und dass es nicht sinnvoll ist, dieses leer, also ohne Inhalte, zu starten.

Somit habe ich eine Vorbereitungsphase begonnen, die – weil es eine reine Freizeittätigkeit ist, über eineinhalb Jahre gedauert hat:

  • inhaltliches Konzept entwickeln
  • Name mit passender Domain suchen
  • ein WordPress-Theme finden, welches zum Konzept passt
  • das Grunddesign erstellen
  • einen Anfangsbestand an Seiten und Artikeln schaffen

Teile dieses Anfangsbestands stammen übrigens aus diesem Blog, wurden aber aktualisiert und überarbeitet. Das get-organized.blog besteht aus vier großen Teilen:

1. Techniken

Hier werden Techniken und Methoden der Selbstorganisation und des Aufgabenmanagements beschrieben, soweit ich diese selber einsetze und somit meine eigenen Erfahrungen einbringen kann.

2. Werkzeuge

In diesem Teil werden Werkzeuge vorgestellt, mit denen sich die beschriebenen Techniken umsetzen lassen, also z.B. Aufgabenverwaltungen und Kalender.

3. Apps

Hier werden Apps, vorwiegend für macOS uns iOS beschrieben, die als solche Werkzeuge fungieren können, z.B. mein geliebtes OmniFocus.

4. Blog-Artikel

Vor allem in diesem Teil entstehen nach und nach neue Inhalte, z.B. Tipps & Tricks, Automatisierungen und „Best Practices“, die die Website mit neuem Leben füllen.

Was aus diesem Projekt dann noch alles werden kann, hängt vor allem davon ab, wie groß das Interesse an den Inhalten sein wird, also wie gut es angenommen und besucht wird. Ich lade daher alle meine Leser ein, die sich für das Thema Selbstorganisation und Aufgabenmanagement interessieren, sich get-organized.blog anzuschauen und gerne auch den RSS-Feed zu abonnieren. Natürlich gibt es auch einen Twitter-Account, dem ihr folgen könnt.

Abschließend müssen wir noch die Frage klären, was das für dieses, mein mehr persönliches Blog hier bedeutet: Es wird weiterhin existieren! Zwar wird es keine Artikel mehr zu Themen geben, die im get-organized.blog behandelt werden, aber zu Dingen wie Smart Home oder Gadgets werde ich weiterhin hier schreiben. Ich hoffe natürlich auch, etwas mehr als in letzter Zeit ;-).

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