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Großes Update für mein Siri-Buch

06 Sep 2016
6. September 2016

Gestern ist ein umfangreiches Update für mein Siri-Buch erschienen. Die vorherige Version war noch auf dem Stand vom iOS 7. Inzwischen hat sich in Sachen Sprachsteuerung eine Menge getan, sodass eine Neuauflage dringend geboten war. So wurde Siri z.B. auf ganz neue Geräte – Apple Watch und Apple TV – ausgedehnt, was zu einer ganzen Reihe neuer Sprachbefehle geführt hat. Weiterhin wurde Siri auf neue Bereiche erweitert, Fotos, Podcasts und Haussteuerung („HomeKit“), um nur drei Beispiele zu nennen. Auch die vorhanden Funktionen wurden verbessert und ausgebaut. Natürlich hat Siri auch jede Menge neue lustige Antworten zu aktuellen Themen wie „Game of Thrones“ oder „Pokémon Go“ parat. Alle diese genannten Dinge sind natürlich in der neuen Ausgabe meines Buches eingeflossen, es ist jetzt auf dem Stand von iOS 9.3. Es gibt nun neben einer ausführlichen Einleitung insgesamt 27 Kapitel mit über 600 Siri-Befehlen.

Ich habe das Buch dieses mal nicht über einen Verlag veröffentlicht, sondern selber direkt in den iBooks-Store eingestellt. Das hat zwar den „Nachteil“, dass es das Buch nur noch bei Apple gibt (was aber bei der Zielgruppe hoffentlich kein Problem darstellt), bietet aber ansonsten jede Menge Vorteile:

  • Ich kann über den Store kostenlose Updates einstellen. D.h., alle Käufer des E-Books können Aktualisierungen ähnlich wie bei den Apps einfach über die iBooks-App herunterladen. So werde ich das Buch sobald ich Erfahrungen mit den finalen Versionen von iOS 10 und macOS Sierra gesammelt habe, entsprechend aktualisieren (voraussichtlich zum Jahresende). Auch Fehler im Buch kann ich nun auf diese Weise korrigieren.
  • Ich kann nun Preisänderungen vornehmen. Beispielsweise biete ich bis Ende September 2016 einen Einführungspreis von nur 1,99 € an.
  • Es können Gutschein-Codes für das Buch herausgegeben werden, der ein oder andere wird sicherlich mal aus meinem Twitter-Account rausfallen.
  • Weiterhin verbleibt ein größerer Teil der Einnahmen nun bei mir.

Wer sein Apple-Gerät effizienter nutzen möchte, per Sprache geht vieles nun mal schneller als händisch, dem möchte ich diese Neuausgabe, an der ich lange gearbeitet habe, empfehlen. Dieser Button führt euch direkt zum Store, dort kann auch eine kostenlose Probeversion mit immerhin 8 der 27 Kapitel heruntergeladen werden:

Erhältlich bei iBooks

Kurz noch zum technischen Hintergrund: Das E-Book wurde diesmal in Ulysses (Link zur Mac-VersionLink zur iOS-Version) erstellt, einem wirklich tollen Schreibprogramm für Mac, iPad und iPhone, was zum Erstellen von Büchern sehr gut geeignet ist. Die Synchronisation funktioniert gut und gerade bei einem Thema wie Siri ist es nützlich, das Dokument auch auf einem iOS-Gerät zu haben. Ulysses kann direkt ePub-Dateien exportieren, die Apple ohne Beanstandung akzeptiert hat. Die Texte werden in Markdown geschrieben.

Apple TV der 4. Generation

08 Nov 2015
8. November 2015

Schon recht lange bin ich Nutzer des Apple TV, einer kleinen schwarzen HDMI-fähigen Box, die per WLAN oder Ethernet das Apple-Ökosystem auf den großen Bildschirm bringt. Meine Hauptanwendungsgebiete waren Airplay, also den Bildschirm des iPhones, iPads oder Macs quasi drahtlos auf den Fernseher umleiten, und das Schauen von Filmen oder Serien (aus iTunes, Netflix oder gespeist vom iTunes meines Macs). DVDs kauf ich schon länger nicht mehr, Blu-ray habe ich übersprungen und was gekauft wird, wird digital bei iTunes erworben, was den Vorteil hat, dass ich diese Filme und Serien dann auch auf den iOS-Geräten via WLAN-Download/Streaming aus der iCloud schauen kann. Daher habe ich das Erscheinen des neuen Apple TV mit Spannung erwartet, schließlich stehen mit den Apps von Drittanbietern nun völlig neue Nutzungsmöglichkeiten offen. Sogar mein geliebtes Siri-Feature ist nun mit an Bord, daher habe ich das Gerät gleich am ersten Vorbestelltag geordert und habe es nun eine knappe Woche, Zeit also für ein erstes Zwischenfazit.

Ich habe mich für die größere 64 GB-Variante (es gibt auch eine Version mit 32 GB) entschieden, allerdings hauptsächlich deshalb, weil Apple recht wenig Anhaltspunkte dafür liefert, wieviel Speicher man in denn der Praxis so braucht. Außerdem habe ich auf iOS-Geräten tendenziell immer zu wenig Speicher gehabt, mit Ausnahme des 128 GB fassenden iPhones. An Zubehör besitze ich noch die Schlaufe für die Fernbedienung sowie den Nimbus-Controller von steelseries.

Apple TV 1

Apple TV 2

Apple TV 3

Unboxing-Zeremonie: zum Lieferumfang gehören das Apple TV selbst, ein Stromkabel, ein Lightning-Kabel (zum Laden der Fernbedienung), die Siri-Remote sowie eine Kurzanleitung

Nach der traditionellen Unboxing-Zeremonie muss das Gerät erstmal angeschlossen werden. Für mich gab es hier keine Unterschiede zur vorherigen Generation, Nutzer des optischen Ausgangs müssen sich allerdings etwas einfallen lassen, denn dieser ist weggefallen, genutzt hatte ich ihn allerdings sowieso nicht. Die Inbetriebnahme beginnt einfach, denn WLAN- und Account-Daten können eleganterweise direkt vom iPhone, welches man dazu in die Nähe des Apple TV halten soll, übernommen werden. Dann hat der Setup-Assistent aber noch viel zu viele Daten und Passwörter abgefragt, die man mit der Bildschirmtastatur nur mühselig eingeben kann, obwohl sie auch auf dem iPhone vorliegen sollten. An dieser Stelle sehe ich einiges an Verbesserungspotential.

Hat man diese Hürde aber erstmal genommen, macht das vierte Apple-TV viel Freude. Ich möchte hier kein komplettes Review verfassen, die gibt es im Internet zuhauf, sondern auf die Punkte eingehen, die mir besonders aufgefallen sind, sei es positiv oder negativ. Leider gibt es im Gegensatz zu anderen Geräten keine einfache Möglichkeit Screenshots zu erstellen, so dass die Bebilderung dieses Artikels in dieser Hinsicht sparsamer ist als sonst. Auf geht’s:

  • Verpackung und Inhalt machen – wie eigentlich immer bei Apple – einen wertigen Eindruck, das Gerät ist deutlich dicker als sein Vorgänger, was da, wo es bei mir steht, allerdings keine Probleme verursacht.
  • Siri ist schnell und hilfreich. Ein „10 Minuten vorspulen“ ist als Sprachbefehl viel schneller als die gleiche Aktion in händisch per Fernbedienung. Siri dürfte gerne noch umfangreicher sein, Musik (immerhin angekündigt) und diktierter Text wären nur zwei Beispiele. Schön wäre auch, wenn die Filmsuche per Siri das Filmangebot auf meinem Mac zusätzlich berücksichtigen würde.
  • Apropos Fernbedienung, meine Logitech Harmony steuert auch das neue Apple TV (ohne dass ich ein neues Gerät einrichten musste).
  • Das User-Interface ist modern, ansprechend und schnell, Filme starten sehr zügig.
  • Allein die Bildschirmschoner sind beeindruckend.
  • Die neue einzeilige Bildschirmtastatur finde ich nicht so schlimm, wie mancherorts behauptet wird, im Gegenteil.
  • Apps sind ein echter Mehrwert und haben das Potential, mittelfristig klassische Fernsehkanäle zu ersetzen, so dass man das oft grottige UI des Fernsehers selbst irgendwann nicht mehr benötigen wird.
  • Das Fehlen einer Remote-App sowie einer Bluetooth-Tastaturunterstützung ist nicht nachvollziehbar.
  • Ähnliches gilt für die Podcasts-App von Apple, Fernseher sind wie gemacht für Video-Podcasts und Cupertino hat sich immerhin ziemlich viel Vorlauf gegönnt.
  • Warum die Fotos-App nicht alle Fotos anzeigen kann, ist mir ebenso ein Rätsel und keine Verbesserung zum Vorgängermodell. Immerhin geht das, wenn man auf einen Mac im Netz zugreift.

Das App-Angebot ist noch recht dünn, was aber normal ist bei einer neuen Plattform, und dürfte derzeit so zwischen 500 und 1000 liegen. Ich habe etwa 30 davon installiert, die man grob in Fernsehen (Netflix, Arte, ZDF, Mediatheksuche, Live-TV, n-tv, …), Spiele (Alto, Asphalt, Badlands, Bowling, Crossy Roads, Cueist, Does not Commute, …) und Infotainment (Youtube, Bits und so, Flickr, TWIT, Cinepass, Kitchen Stories, Podcasts by myTuner, …) unterteilen kann. Natürlich darf auch eine App, die ein schönes Kaminfeuer auf den Bildschirm zaubert, in der kalten Jahreszeit nicht fehlen. In der letztgenannten Kategorie, also Infotainment, ist das Apple TV natürlich vor allem für Apps prädestiniert, die in irgendeiner Form Videos oder Bilder wiedergeben. Bei den Spielen habe ich schon einige gefunden, wie „Cueist“ oder „Does not Commute“, die ich mit dem Game-Controller besser spielen kann als mit der Siri-Remote.

App Store auf dem Apple TV

App Store auf dem Apple TV

Abschließend noch ein paar Tipps und Tricks, die für neue Nutzer nicht so offensichtlich sind:

  • Tippt man in der Bildschirmtastatur länger auf eine  Buchstaben stehen der entsprechende Grossbuchstabe sowie Sonderzeichen, die auf dem jeweiligen Buchstaben basieren, zur Verfügung.
  • Mit dem Play-Pause-Button kann auf der Bildschirmtastatur zwischen Gross- und Kleinschreibung umgeschaltet werden.
  • Doppelklick auf dem Home-Button startet den App-Umschalter, der genauso funktioniert wie unter iOS.
  • Ein dreifacher Klick auf den Home-Button bietet Schnellzugriff auf Voice-Over.

Mit zunehmenden App-Angebot dürfte das, was sich auf den übrigen Kanälen meines Fernsehers so abspielt, immer unwichtiger werden, so dass man letztendlich zumindest mittelfristig darauf verzichten kann. Das erhoffe ich mir vom Apple TV und das ist wohl auch Apples Vision, wenn sie sagen, dass Apps die Zukunft des Fernsehens sind. Insgesamt bin ich recht angetan von dem Gerät.

Erste Erfahrungen mit HomeKit

01 Nov 2015
1. November 2015

Da mein neuer Apple TV noch auf sich warten läßt, möchte ich die Gelegenheit nutzen und über meine erste Erfahrungen mit HomeKit berichten. Geräte, die nach Apples HomeKit-Standard zertifiziert sind (erkennbar an einem HomeKit-Logo auf der Verpackung, hier eine von Apple gepflegte Liste der Geräte), lassen sich mit iOS-Geräten – einschließlich der Apple Watch – steuern bzw. abfragen. Was viele verwirrt ist die Tatsache, dass Apple – beispielsweise im Gegensatz zum HealthKit – keine Frontend-App mitliefert, sondern dies den Herstellern der Geräte und Drittanbietern überlässt. Allerdings gibt es eine zentrale HomeKit-Datenbank auf dem jeweiligen Gerät, aus der sich diese Apps bedienen und in die sie ihre Daten auch hineinschreiben, so dass alle Anwendungen die gleiche Sicht auf unsere jeweilige Wohnung haben. Ein systemweites Frontend gibt es aber dennoch – und das ist mein geliebtes Siri. Mit Hilfe der Sprachsteuerung lassen sich Lampen einschalten oder dimmen, Steckdosen aktivieren, Sensoren abfragen und einiges mehr. Dies funktioniert übrigens dann mit allen iOS-Geräten, iPhone, iPad und der Apple Watch. Dazu gleich mehr.

An HomeKit-fähigen Geräten habe ich derzeit

  • Philips Hue
  • Elgato eve energy
  • Elgato eve room

Das Beleuchtungssystem „Hue“ setze ich schon länger ein und habe bereits darüber berichtet. Damit die HomeKit-Unterstützung funktioniert, musste eine neue Bridge her, weil der HomeKit-Standard ziemlich genau vorschreibt, welche Funkstandards und Verschlüsselungen (bei der Sicherheit sind Apples Anforderungen wohl recht hoch) unterstützt werden müssen. Die neue Bridge kann einzeln ohne Lampen erworben werden. Zunächst einmal muss das neue HomeKit-Gerät ins System integriert werden. Dazu liegt der Packung ein Kärtchen mit einem Nummerncode bei, der mit der jeweiligen HomeKit-fähigen App abfotografiert wird. Diese Vorgehensweise ist übrigens herstellerübergreifend immer gleich. Entsprechend hat Philips die Hue-App erweitert, um alle neuen Funktionen zu unterstützen, außerdem gibt es eine eingebaute Prozedur, die alle Daten von der alten auf die neue Bridge überträgt (dazu müssen kurzzeitig beide Bridges ans Ethernet angeschlossen werden), was in meinem Fall problemlos funktioniert hat.

In der Hue-App kann man nun unter Einstellungen > Siri-Sprachsteuerung festlegen, welche Lampen und Szenen man mit Siri steuern möchte. Anschließend stehen eine ganze Reihe neuer Siri-Befehle zur Verfügung (Schrägstrich bedeutet alternativer Befehl, bei eckigen Klammern muss etwas eingesetzt werden):

„Licht aus“ / „Alle Lampen ausschalten“

„Licht an“ / „Alle Lampen einschalten“

„Schalte [Name der Lampe] aus“

„Schalte [Name der Lampe] an“

„Schalte [Name der Lampe] auf [Farbe]“

„Mach die Lampe [Name der Lampe] heller“

„Mach die Lampe [Name der Lampe] dunkler

„Setze die Helligkeit der Lampe [Name der Lampe] auf [Wert] Prozent“

„Ist die Lampe [Name der Lampe] eingeschaltet?“

„Aktiviere [Name der Szene]“

Eine Szene ist in Hue eine beliebige Zusammenstellung von Lampen, Farben und Helligkeiten. D.h., ich kann mit einem einzigen kurzen Sprachbefehl ein komplettes Licht-Setup in meiner Wohnung aktivieren. Ich habe zum Beispiel eine Szene „Stimmung“ in der ähnlich wie auf dem Titelbild alle Räume in verschiedene Farben gehüllt werden und somit eine für mich entspannende und stimmungsvolle Lichtatmosphäre entsteht. Alles was ich dazu tun muss ist, meine Apple Watch so zu heben, dass sie aktiviert wird und dann reicht der Satz „Hey Siri, aktiviere Stimmung“. Magisch.

Hue 2

Hue 1

HomeKit Szene

Leider kann die Hue-App die Lampen nicht bestimmten Räumen zuordnen, was der HomeKit-Standard explizit vorsieht. Dies ist jedoch mit anderen Apps möglich, dazu gleich mehr.

Elgato eve energy ist ein kleine Steckdose, die in eine Steckdose kommt und diese damit HomeKit-fähig macht. Nach entsprechender Einrichtung mit der Eve-App stehen folgende neue Siri-Befehle zur Verfügung (der Name der Steckdose wird in der App festgelegt):

„[Name der Steckdose] anschalten“

„[Name der Steckdose] ausschalten“

„Ist [Name der Steckdose] eingeschaltet?“

Natürlich kann die Steckdose auch mit der Eve-App ein- oder ausgeschaltet werden. Das Besondere an „eve energy“ ist, dass zusätzlich ein Stromzähler eingebaut ist. D.h., es kann in der Eve-App eingesehen, wieviel Strom das eingesteckte Gerät insgesamt oder an einem bestimmten Tag verbraucht hat. Sehr praktisch.

eve-energy

Zusätzlich kann man mit der Eve-App seine Geräte – und das geht auch mit Hue-Lampen (!) – Räumen zuweisen. Dadurch entstehen neue, sehr praktische Befehle:

„Schalte alles im [Name des Zimmers] ein“

„Schalte die Lampen im [Name des Zimmers] an“

„Schalte die Lampen im [Name des Zimmers] aus“

„Mach das Licht im [Name des Zimmers] dunkler“

Und so weiter (betroffen sind dann immer alle Lampen und/oder Geräte, die einem Raum zugeordnet sind). Das erinnert schon irgendwie an Captain Picard in seiner Kabine ;-).

Schließlich habe ich noch das „eve room“, ein Gerät zur Messung von Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Luftqualität in Innenräumen (außerdem wird auch ein Außenmodul angeboten). Zusätzlich zur Protokollierung dieser Werte in der Eve-App, was an sich nichts neues ist (macht z.B. Netatmo auch), können Temperatur und Luftfeuchtigkeit auch mit Siri abgefragt werden:

„Wie warm ist es im [Name des Zimmers]?“

„Wie ist die Luftfeuchtigkeit im [Name des Zimmers]?“

eve room

eve room

Eve-Room wird mit Batterien betrieben und ist nicht sehr groß

Eine sehr gute HomeKit-App, die so ziemlich jedes HomeKit-Feature unterstützt und auch eine Watch-App hat, ist übrigens „Home“ (App-Store-Link), welche allerdings das iTunes-Budget mit 15 Euro belastet.

Insgesamt ist eine Wohnung, die aufs Wort gehorcht, schon recht beeindruckend und fühlt sich auf jeden Fall ein wenig nach einem Leben in der Zukunft an.

Siri und die Fußball-WM

14 Jun 2014
14. Juni 2014

Da Siri, die integrierte Sprachassistentin für iPhone, iPod touch und das iPad, auch aus einer Server-seitigen Komponente besteht, hat Apple die Möglichkeit das System ohne iOS-Update an aktuelle Ereignisse anzupassen. Genau dies ist für die kürzlich gestartete Fußball-WM in Brasilien geschehen. Wir brauchen also, um auf dem Laufenden zu bleiben, nicht erst umständlich eine News- oder Sport-App oder Safari bemühen, sondern fragen einfach Siri. Hier ein paar Beispiele:

Siri WM 1

Siri WM 2

Natürlich können auch Einzelergebnisse abgefragt werden:

Siri WM 6

Sogar über die einzelnen Mannschaften können Infos abgerufen werden:

Siri WM 3

Siri WM 7

Siri WM 5

Wer eine Zusammenstellung aller mir bekannten Siri-Befehle (inzwischen über 600) haben möchte, einschließlich der Neuerungen in iOS 9, dem empfehle ich mein E-Book:

Link zum iBooks-Store

 

 

 

 

2. Auflage meines Siri-Buchs – jetzt mit den Neuerungen aus iOS 7

26 Nov 2013
26. November 2013
Update: Inzwischen gibt es eine umfassende Aktualisierung dieses Buches. Bitte klicken Sie hier, um zur neuen Version zu gelangen!

In den letzten Wochen sind hier relativ wenig Artikel erschienen. Das liegt aber nicht daran, dass mir die Lust am Schreiben vergangen ist. Im Gegenteil, seit dem Erscheinen von iOS 7 habe ich fleissig an einer Neuauflage meines E-Books „Die inoffizielle deutsche Siri-Referenz“ gearbeitet. Es ist mir eine große Freude, das Ergebnis meiner Bemühungen heute vorzustellen.

Die Erstauflage erschien vor ziemlich genau einem Jahr und ist entstanden, weil ich nirgendwo eine einigermaßen vollständige Zusammenfassung der Befehle gefunden habe, die Siri versteht. Dass fand ich sehr schade, denn mit Hilfe der Sprachsteuerung lassen sich auf dem iPhone, iPad oder iPod touch viele Dinge deutlich effizienter erledigen als „zu Fuß“ über das Starten von Apps und die Eingabe von Terminen, Notizen, Suchen etc. über die Bildschirmtastatur. „Weck mich in 5 Stunden“ ist nunmal wesentlich schneller gesagt, als die Uhr-App entsprechend per Hand zu bedienen.

Siri hat mit iOS 7 ordentlich dazugelernt, insbesondere in den Bereichen Gerätesteuerung und Internet-Recherchen. Neue Befehle wie z.B. „WLAN einschalten“, „Ist Bluetooth aktiviert?“ oder „Was ist die Hauptstadt von Angola?“ machen unsere Sprachassistentin zu einem noch mächtigerem Werkzeug. Für die Neuauflage wurden alle bisher aufgeführten Befehle nochmal getestet (es gibt tatsächlich Kommandos, die sich geändert haben oder nicht mehr funktionieren), sämtliche Screenshots aktualisiert und alles neu hinzugefügt, was ich bis heute gefunden habe. Apple hat auch wieder ein paar „Gimmicks“ – wie beispielsweise „Kopf oder Zahl?“ eingebaut, die natürlich im Buch ebenfalls nicht ausgespart werden. Auch das Einführungskapitel wurde erweitert und geht jetzt u.a. auf die Sicherheitsaspekte von Siri ein.

Das E-Book ist erneut im epubli-Verlag erschienen und kostet – trotz des gestiegenen Umfangs – weiterhin nur 3,99 Euro (Link zur Produktseite). Wer nicht die berühmte “Katze im Sack” kaufen möchte, kann hier einen Buchauszug mit drei vollständigen Kapiteln herunterladen. Das Buch wird in den nächsten Tagen auch in den großen Online-Stores von Amazon, Apple, Google usw. erscheinen, beim direkten Kauf über epubli.de ist allerdings das Autorenhonorar höher. Ich würde mich sehr freuen, wenn meine Leser dieses Blog durch den Erwerb der Neuauflage weiter unterstützen. Dafür schon mal meinen herzlichen Dank!

Update 17.12.2013: Das E-Book ist inzwischen in zahlreichen Online-Stores erhältlich, es folgt eine kleine Liste. Der Preis ist überall gleich.

Buch bei Amazon kaufen (Kindle-Format)
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