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Software-Tipp: Drafts

24 Jun 2012
24. Juni 2012

Drafts (für iPhone, zurzeit 79 Cent, Englisch) bietet eine extrem schnelle Möglichkeit auf dem iPhone eine Notiz, einen Gedanken, eine Idee oder eine Nachricht einzutippen (oder mit dem iPhone 4S auch zu diktieren). Schnell deshalb, weil die App gleich mit einem leerem Textfeld startet (statt mit einer Liste der bisherigen Einträge, die es natürlich auch gibt).

Drafts1

Somit können wir ohne Verzögerung sofort mit dem Schreiben beginnen und erst später drüber nachdenken, wo die Niederschrift in Zukunft mal landen soll. Während dessen werden die Wort- und Zeichenzahl (wichtig, falls der Text getwittert werden soll) unter dem Text angezeigt:

Drafts2

Ferner gibt es Schaltflächen, um einen neuen Eintrag zu erzeugen, die Liste aller Einträge anzuzeigen, Einträge zu suchen und Einträge weiterzuverarbeiten. Texte können auch in Markdown geschrieben werden, da eine entsprechende Vorschau in der App integriert ist (es gibt allerdings kein spezielles Markdown-Keyboard). TextExpander wird unterstützt, was eine zügige Eingabe längerer Texte ermöglicht.

Prinzipiell können die Texte natürlich in der App gespeichert bleiben, aber richtig interessant ist die Vielfalt an Verarbeitungsmöglichkeiten, die Drafts uns anbietet. Wir können unseren Text u.a.:

  • bei Twitter posten (Twitter-Konten werden aus den Systemeinstellungen übernommen)
  • bei Facebook posten
  • als E-Mail versenden
  • als Nachricht versenden
  • in den Kalender eintragen
  • in die Zwischenablage kopieren
  • an OmniFocus senden und als Aufgabe eintragen
  • an Simplenote senden und dort als Notiz eintragen
  • bei Evernote eintragen
  • an Byword senden
  • an eine App senden, die Texte entgegennimmt (Auswahl aus Liste, z.B. Pages oder Writing Kit)
  • in unserer Dropbox speichern

Drafts3

Welche dieser Aktionen angeboten werden sollen (und in welcher Reihenfolge) legen wir in den Einstellungen von Drafts fest:

Drafts4

Dort lassen sich auch Fonts, Farben und Textgröße konfigurieren.

Alles in allem ein schicker Workflow, um schnell was aufzuschreiben und flexibel weiterzuverarbeiten. Drafts hat sich daher einen Platz in meinem Dock gesichert.

Dateien automatisch via Dropbox teilen

12 Mai 2012
12. Mai 2012

OS X besitzt dank Automator und AppleScript hervorragende Automatisierungsmöglichkeiten, die wir uns hier schon an der ein oder anderen Stelle zunutze gemacht haben. Kürzlich bin ich bei MacinTweak auf einen Workflow gestossen, der dies sehr sehr eindrucksvoll unterstreicht. Es wird eine Datei ausgewählt und folgender Arbeitsablauf automatisiert:

  • die Datei wird gepackt und bekommt einen zufälligen Namen
  • dann wird sie in den Public-Ordner unserer Dropbox kopiert
  • anschließend wird eine E-Mail mit dem Weblink zu dieser Datei vorbereitet
  • eine Hazel-Regel entfernt die Datei nach einer gewissen Zeit wieder aus unserer Dropbox

Die Umbenennung erfolgt deshalb, weil jeder, der den Dateinamen kennt oder errät, die Datei aus dem öffentlichen Ordner unserer Dropbox laden kann. Bei sensibleren Dateien ist ein längerer Zufallsname daher so etwas wie ein Kennwort. Die hier beschriebene Vorgehensweise ist äußerst praktisch, wenn man eine Datei nicht per E-Mail senden möchte, weil sie beispielsweise zu gross ist (viele Anbieter haben Limits von 10 oder 20 MB).

Wer noch kein Dropbox-Konto (ein wirklich empfehlenswerter Cloud-Speicherdienst, auf den viele iOS-Apps zugreifen können) hat, kann gerne diesen Empfehlungslink verwenden und bekommt dafür 500 MB zusätzlichen Speicherplatz.

Auf geht’s! Wir starten den Automator (liegt im Programme-Ordner) und legen einen neuen Dienst an:

dropshare1

Unser neuer Dienst empfängt Dateien und Ordner im Finder:

dropshare2

Er besteht aus zwei Arbeitsschritten, die im linken Teil des Automator-Fensters ausgewählt werden können. Schritt 1 ist „Archiv erstellen“ mit den folgenden Einstellungen:

  • Sichern unter: Derselbe Name wie die Eingabe
  • Ort: Derselbe Name wie die Eingabe

dropshare3

Schritt 2 lautet „AppleScript ausführen“. Das benötigte AppleScript finden wir bei MacinTweak. Es muss in die grosse Textbox kopiert werden:

dropshare4

Mit dem Hammer-Icon können – und sollten wir nach jeder Änderung – überprüfen, ob das Skript von der Syntax her korrekt ist.

Am Skript selber habe ich ein paar Änderungen vorgenommen.

In Zeile 6 habe ich eine Reihe von Sonderzeichen aus der Zeichenkette entfernt, damit die Dateinamen nicht zu exotisch werden:

set end of str to some item of “ABCDEFGHIJKLMNOPQRSTUVWXYZadbcdefghijklmnopqrstuvwxyz1234567890_-”

In Zeile 13 habe ich dem Dateinamen die Zeichenkette shared- vorangestellt, damit ich leichter sehen kann, welche Dateien im Public-Ordner aus diesem Workflow stammen und ich diese leichter mit Hazel (s.u.) erfassen kann:

set theNewName to (“shared-” & randString & “.zip”)

Wenige Zeilen darunter müssen wir den Pfad unseres Public-Ordners angeben (Doppelpunkt als Pfadtrenner, bitte den tatsächlichen Gegebenheiten auf dem jeweiligen Mac anpassen):

set dest_folder to folder “Desktop:Dropbox:Public” of home

Und wieder ein paar Zeilen tiefer die Webadresse unsers Public-Ordners. Individuell zu ändern ist hier die numerische Dropbox-ID:

set the theURL to (“http://dl.dropbox.com/u/123456789/” & my text2url(theNewName))

Die ID kann z.B. ermittelt werden, indem wir eine Datei in den Public-Ordner unserer Dropbox legen und im Kontextmenü auf „Dropbox > Öffentl. Link kopieren“ klicken. Dies befördert eine Webadresse in die Zwischenablage, welche die ID beinhaltet.

Anschliessend speichern wir den Dienst – z.B. unter dem Namen „in Dropbox teilen“.

Wenn alles korrekt gelaufen ist, haben wir jetzt im Kontextmenü einer Datei (im Finder) einen neuen Dienst:

dropshare5

Dieser sollte nun alle Aktionen wie beschrieben ausführen. Im Public-Ordner der Dropbox finden wir die gepackte Datei:

dropshare6

Gleichzeitig öffnet sich das Mail-Programm mit dem öffentlichen Link zu dieser Datei:

dropshare7

Schnell noch den Empfänger, einen Betreff sowie eine kurze Nachricht reinschreiben und schon ist die Datei geteilt.

Eine Hazel-Regel sorgt bei mir dafür, dass diese Dateien nach 14 Tagen wieder entfernt werden. Der Zeitraum kann natürlich beliebig gewählt werden:

dropshare8

Über Hazel – ein praktisches Helferlein für Ordner-bezogene Aktionen – müsste ich eigentlich auch mal einen Artikel schreiben, da mir das Tool eine ganze Reihe von Arbeiten abnimmt. Mal sehen, wann ich dazu komme. Nun wünsche ich erstmal viel Vergnügen beim Teilen von Dateien via Dropbox!

Filesharing via iCloud

14 Jan 2012
14. Januar 2012

Vor zwei Monaten habe ich an dieser Stelle beschrieben, wie man den „Documents in the Cloud“-Teil von iCloud als eine Art iDisk-Ersatz verwenden kann. Die iDisk ist Bestandteil von MobileMe, dem Vorläufer-Dienst von iCloud, welcher zur Jahresmitte abgeschaltet wird. Da bei „Documents in the Cloud“ die Daten nicht nur in der „Wolke“, sondern auch auf dem Mac gespeichert werden (in einem Unterverzeichnis des Library-Ordners), gibt es auch deutliche Parallelen zur Dropbox. Allerdings erlauben sowohl iDisk als auch Dropbox die Freigabe einzelner Dateien für andere Benutzer. Das kann natürlich sehr nützlich sein. Erst nach Erscheinen meines o.g. Artikels habe ich herausgefunden, dass dieses auch in der iCloud möglich ist, darum soll es heute gehen.

icloudnachtrag1

Im o.g. Artikel wurde beschrieben, dass alle Dateien, die zu „Documents in the Cloud“ (deutsch: Dokumente & Daten) gehören, im Verzeichnis „Library/Mobile Documents“ wiedergefunden werden können und dass die iOS-App „GoodReader“ Dateien, die wir dorthin befördern, aus der iCloud laden kann und umgekehrt dort auch Daten via iCloud ablegen kann. Somit ist jede Datei aus dem dortigen GoodReader-Unterverzeichnis unseres Macs auch auf iPhone und iPad verfügbar und kann dort mit geeigneten Apps bearbeitet werden. Die noch fehlende Freigabefunktion steckt ebenfalls in GoodReader.

Dazu gehen wir in das gewünschte iCloud-Unterverzeichnis unseres GoodReaders. In diesem Beispiel möchte ich mit der iPhone-Version die Bilddatei „weihnachtsmarkt-rostock-2011.jpg“ im Verzeichnis iCloud/Bilder freigeben:

icloudnachtrag1

Dazu tappen wir oben rechts auf den Knopf „Actions“ und anschließend auf den Kreis links neben der Bilddatei:

icloudnachtrag2

Sie ist nun grün markiert. Unten stehen jetzt viele Aktionen, die mit der Auswahl möglich sind. Die Freigabe finden wir aber erst auf der dritten Seite, zu der wir gelangen, wenn wir zweimal auf den Doppelpfeil nach rechts („>>“) tappen. Der Button unserer Begierde ist mit „Publish“ beschriftet:

icloudnachtrag3

Er veröffentlicht das Bild in iCloud und führt uns gleichzeitig zu einer E-Mail, mit der wir diesen Download-Link verbreiten können. Der Link ist vierzehn Tage gültig. Eine Möglichkeit, diese Frist zu ändern, habe ich nicht gefunden.

icloudnachtrag4

Im Browser führt der Download-Link zu einer Seite auf icloud.com, mit der unser Bild von jedem, der den Link kennt, heruntergeladen werden kann:

icloudnachtrag2

Was bedeutet das ganz allgemein? Nun, jede App, die „Documents in the Cloud“ verwendet, hat offensichtlich die Möglichkeit, auch Dateifreigaben für ihre Dokumente zu erstellen. Das scheint bisher kaum bekannt zu sein, auch nicht bei den Entwicklern, zumindest habe ich es bisher nur bei GoodReader gesehen. Bleibt zu hoffen, dass weitere Entwickler von dieser spannenden Funktion Gebrauch machen werden, welche die iCloud ein ganzes Stückchen näher an iDisk und Dropbox heranrückt.

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Mac-Kurztipp: Printopia

03 Dez 2011
3. Dezember 2011

Diesmal ist leider nur Zeit für einen Kurztipp-Artikel, es geht ums Thema Drucken vom iPhone. Seit iOS 4.2 besitzen unsere iPhones (natürlich auch das iPad und der iPod touch) die Fähigkeit, Dokumente auszudrucken („AirPrint“). Sowohl mitgelieferte Apps wie Safari oder Mail als auch Programme von Drittherstellern besitzen entsprechende Druckfunktionen. Allerdings ist die Auswahl unterstützter Drucker nicht gerade groß (dieser Wikipedia-Artikelenthält Informationen dazu). Abhilfe schafft das Tool „Printopia“. Es wird auf einem Mac installiert, anschließend können wir mit unserem iPhone alle Drucker benutzen, auf denen auch der Mac drucken kann (lokal oder im Netzwerk). Der Mac muss dazu allerdings eingeschaltet sein, das ist der Nachteil gegenüber einem echten AirPrint-Drucker.

Printopia bekommen wir bei Ecamm (Preis zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Artikels: 20 $), die Firma hat übrigens mit PhoneView eine weitere vorzügliche App für iPhone- und Mac-Besitzer im Portfolio. Nach der Installation finden wir die Software in den Systemeinstellungen:

printopia1

Printopia zeigt eine List unserer Drucker. Alle Geräte mit aktivierter Checkbox stehen uns auf dem iPhone zur Verfügung, sofern diese betriebsbereit sind:

printopia2

Eine Besonderheit von Printopia deutet sich im Punkt 4 der Liste an. Es kann nämlich nicht nur ausgedruckt werden, die Software kann das auszudruckende Dokument stattdessen auch weiterverarbeiten. Hier bestehen folgende Möglichkeiten:

  • Dokument als PDF in einem einstellbaren Verzeichnis auf dem Mac speichern
  • Dokument als PDF in unserer Dropbox speichern
  • Dokument als PDF an eine Mac-App senden
  • Dokument als PDF an einen Druck-Arbeitsablauf schicken

Druck-Arbeitsabläufe sind die Dienste, welche wir in jedem Druckdialog unten links als Liste aufklappen können:

printopia3

Mit Hilfe der Plus-Schaltfläche (im zweiten Screenshot zu sehen) können wir beliebig viele dieser Dienste hinzufügen und konfigurieren.

Diese Zusatzmöglichkeiten sind fast noch interessanter als die Benutzung von richtigen Druckern. Der Kreativität sind hier fast keine Grenzen gesetzt. So kann ich z.B. Artikel direkt in die Inbox meiner Wissensdatenbank DEVONthink„drucken“. Auf dem iPhone sind das alles Drucker, die zur Auswahl stehen:

printopia4

Von der MobileMe-Galerie zu Flickr

14 Aug 2011
14. August 2011

Bisher habe ich alle Fotos, die ich mit anderen – sei es öffentlich oder privat – teilen möchte, in entsprechende MobileMe-Galerien hochgeladen. MobileMe-Galerien sind für mich eine ziemlich ideale Lösung, weil sie gut an Mac, iPhone, iPad und Apple TV angebunden sind und sowohl iPhoto als auch Aperture entsprechende Upload-Module besitzen. Auch eine iOS-App zum Betrachten eigener und fremder Galerien wurde von Apple veröffentlicht. Alben kann man mit Kennwörtern schützen, sodass eine Abgrenzung zwischen öffentlich zugänglichen und privaten Fotos möglich ist.

Das alles ist allerdings bald Geschichte, genauer gesagt am 30. Juni 2012. Wie viele Leser sicherlich wissen, wird MobileMe ab Herbst diesen Jahres durch den iCloud-Dienst abgelöst, der viele neue und interessante Funktionen mit sich bringt und – im Gegensatz zu MobileMe – in der Basisversion kostenlos ist. Nur leider gehören die Galerien (ebenso wie die iDisk und der Webspace) nicht mehr zum Funktionsumfang, sie sind nur noch ein gutes Dreivierteljahr nutzbar. Viele Einzelheiten zum MobileMe-iCloud-Übergang hat Apple übrigens auf dieser Webseite veröffentlicht.

Für mich war es daher an der Zeit, sich nach einer Alternative für meine Fotos umzusehen. Es sind zwar noch einige Monate hin bis Apple meine Bilder löscht, allerdings möchte ich mir nicht mehr die Arbeit machen, neue Fotos auf ein System hochzuladen, bei dem das Ablaufdatum bekannt ist und immer näher rückt. Nach einer entsprechenden Recherche habe ich mich für den BilderdienstFlickr von Yahoo entschieden. Die Anbindung an mein „Ökosystem“ ist im Falle von Flickr durchaus mit MobileMe zu vergleichen. Sowohl iPhoto wie auch Aperture haben Upload-Module für diese Foto-Community, die vom Look & Feel dem MobileMe-Pendant sehr ähnlich sind. Ich arbeite hauptsächlich mit Aperture:

aperture-flickr

Tags, Meta- und Geodaten (letzteres optional) werden mitexportiert, daher ist nach dem Upload auf der Flickr-Website nicht mehr all zu viel zu erledigen. Alle Flickr-Alben landen automatisch im Flickr-Abschnitt (Web-Bereich) der Aperture-Mediathek.

Mit Hilfe der Mac-App „flickery“ (7,99 € im App Store, Trial-Version beimHersteller) kann ich meine Flickr-Bilder sogar mit einem nativen Programm verwalten:

flickery

Damit lassen sich eine ganze Reihe von Arbeiten – z.B. das Ändern von Zugriffsrechten – schneller als über Flickr’s Webinterface erledigen.

Unter iOS kann man aus den mitgelieferten Foto-Apps (iPhone und iPad) ein Bild direkt zu MobileMe hochladen. Eine direkte Flickr-Anbindung haben die Apple-Apps leider nicht, was sich hoffentlich nach dem Ende von MobileMe ändert. Man könnte allerdings Flickr’s E-Mail-Schnittstelle dazu benutzen, die Bildeinsendungen per Mail entgegen nimmt. Es gibt jedoch eine ganze Reihe von Flickr-Apps im iOS-Store, angefangen mit der offiziellen App von Yahoo:

flickrapp

Da es von dieser keine iPad-Version gibt, verwende ich zusätzlich „Mobile Fotos – Flickr Browser und Uploader“ (universal, 2,39 € im App Store):

flickrapp2

Auch das Apple TV hat eine Flickr-Anbindung, allerdings nur für öffentliche Fotos.

Vielleicht noch ein paar Worte zu den Alternativen, denn ich hatte auch über Facebook oder Google (Picasa) nachgedacht. Facebook ist wie Flickr ebenfalls direkt in iPhoto und Aperture angebunden, hat eine iPhone-App und eine ganze Reihe von Third-Party-Programmen. Allerdings fehlt eine Integration ins Apple TV und der Funktionsumfang reicht nicht an einen Bilderspezialisten wie Flickr ran. Flickr speichert zum Beispiel falls gewünscht die Bilder auch in Originalgröße. Außerdem scheuen sich einige meiner Bekannten davor, eine Facebook-Seite zu betreten. Picasa ist standardmäßig nicht in iPhoto oder Aperture eingebunden, d.h., man müßte entweder die Mac-App von Picasa verwenden oder entsprechende Plugins für die Apple-Programme suchen. Apps für iOS sind im Store zu finden, das Apple TV bleibt wie bei Facebook außen vor. Nicht zuletzt hat mir einfach das Look & Feel von Flickr am besten gefallen.

Abschließend noch einige Hinweise zu Flickr selbst. Ich habe mir einen Pro-Account zugelegt (für 25 US-Dollar im Jahr), denn er bietet mir u.a. unbegrenzten Speicherplatz, beliebig viele Uploads und Zugriff auf die Original-Bilder. Damit dient Flickr mir auch als zusätzliches Backup für meine Fotos. Bei den Kosten ist zu bedenken, dass MobileMe auch nicht umsonst war und ich insgesamt künftig weniger zahlen werde als vorher. Die Zugriffsrechte auf die Bilder kann man feinkörniger als bei MobileMe regeln, es wird zwischen privat, Familie, Freunde und öffentlich unterschieden – und zwar auf Bilderebene, d.h., ein Album kann z.B. zusätzliche private Bilder enthalten, die nur ich sehen kann. Über einen Gästepass kann ich z.B. auch private Alben dritten Personen zugänglich machen.

Meine Flickr-Seiten sind noch recht leer, im nächsten Schritt werde ich meine diesjährigen Urlaubsbilder und die Fotos von der Hanse Sail 2011 hochladen. Anschließend werden in den kommenden Wochen meine bisherigen MobileMe-Inhalte nach und nach herüberwandern.

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