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Mac-Synchronisation mit OmniPresence

16 Feb 2014
16. Februar 2014

Da ich seit kurzer Zeit zwei Macs habe, ist das Thema Mac-Synchronisation neu auf meiner Agenda. Ich möchte einfach bestimmte Verzeichnisse auf beiden Maschinen synchron haben, und zwar so automatisch wie möglich und auch dann, wenn beide Macs sich nicht am gleichen Ort befinden. Ein klassische Aufgabe für Dropbox würde man sicherlich zuerst denken, eine ganze Reihe von Verzeichnissen gleiche ich auch darüber ab, was äußerst zuverlässig funktioniert. Aber, Dropbox ist nun mal in den USA zu Hause und da möchte man aus Gründen bestimmte Daten einfach nicht liegen haben. Ich war daher auf der Suche nach einer einfachen Lösung, die ähnlich wie Dropbox funktioniert, den Einsatz eines eigenen Servers erlaubt und auf dem Server möglichst wenig Aufwand machen soll.

Dadurch, dass ich die Programme OmniGraffle und OmniOutliner von der Omni-Group einsetze, bin ich auf eine sehr interessante Lösung aus diesem Hause gestossen, die sich OmniPresence nennt. OmniPresence wurde eigentlich geschrieben, damit die Mac- und iOS-Versionen der Omni-Programme auf die gleichen Daten zugreifen können. Dazu wird die kostenlose OmniPresence-App (benötigt OS X 10.8.2 oder neuer) auf den eigenen Macs installiert, welche vom Grundprinzip her Dropbox ähnelt. Das Programm läuft oben in der Menüleiste und zeigt über sein Icon den aktuellen Synchronisationsstatus an. Bevor etwas abgeglichen wird, muss man dem Programm natürlich erstmal mitteilen, welches Verzeichnis (oder welche Verzeichnisse) synchronisiert werden sollen. Dazu klickt auf „Add Synced Folder“, woraufhin ein neues, leeres Verzeichnis (Name oder Ort im Verzeichnisbaum wird abgefragt) für die abzugleichenden Daten angelegt wird. Anschließend wird abgefragt, wie dieses Verzeichnis synchronisiert werden soll, und hier wird es spannend:

OmniPresence

Es kann nämlich ein beliebiger WebDAV-Server, also auch ein eigener als Speicherort angegeben werden. Was ist WebDAV, werden sich vielleicht manche nun fragen? Vereinfacht gesagt ist das ein erweiterter Webserver, von dem man nicht nur wie sonst Daten bzw. Dateien lesen, sondern auf dem man auf Dateien ablegen/schreiben kann. Er ähnelt also dem traditionellen FTP-Server mit dem Unterschied, dass ein erweitertes HTTP-Protokoll zur Übertragung verwendet wird. Natürlich kann das eigene WebDAV-Verzeichnis so abgesichert werden, dass sowohl der lesende als auch der schreibende Zugriff nur mit entsprechenden Zugangsdaten möglich sind und selbstverständlich ist auch eine verschlüsselte Übertragung der Daten (HTTPS) vorgesehen.

Man kann also in OmniPresence nun über die Felder „Server Address“, „Account Name“ (Benutzername) und „Password“  einfach seinen eigenen WebDAV-Server eintragen. Das kann übrigens auch ein Mac mit der Server-Version von OS X sein, welche die WebDAV-Funktionalität mitbringt. Viele deutsche Provider bieten ihren Kunden ebenfalls WebDAV-Speicherplatz an, so dass man zumindest die Möglichkeit hat, die Daten beim Provider seines Vertrauens in Deutschland abzulegen. Auch die Telekom-Cloud basiert zum Beispiel auf WebDAV. Man könnte zur Not auch den „Omni Sync Server“, also einen WebDAV-Server der Omni-Group nutzen, wie im Screenshot zu sehen ist, der aber eigentlich nur für die Synchronisation unter den Omni-Apps gedacht ist und wie die Omni-Group selber in den USA beheimatet sein dürfte. Konkrete Rahmenbedingungen – wie z.B. der maximale Speicherplatz dort – habe ich allerdings nicht gefunden.

Eins bleibt noch zu tun, auf dem zweiten Mac muss nun ebenfalls OmniPresence installiert und ein Verzeichnis konfiguriert werden, welches auf denselben WebDAV-Server/Account zugreift. Ab sofort sind dann alle Dateien, die man in das synchronisierte Verzeichnis ablegt, auf beiden Rechnern zu finden. Nach meinen praktischen Erfahrungen ist die Synchronisation nicht auf die Omni-Dateiformate beschränkt, sondern funktioniert mit bisher allen getesteten Dateien zuverlässig. Ob es evtl. Probleme bei sehr großen oder sehr sehr vielen Dateien gibt, habe ich noch nicht probiert, für meine Zwecke hat sich das System jedoch bewährt. Man ist mit OmniPresence übrigens nicht auf ein(en) Verzeichnis(baum) beschränkt, sondern kann mehrere Ordner mit unterschiedlichen WebDAV-Zielen konfigurieren. OmniPresence eignet sich daher auch gut für Arbeitsgruppen, die zusätzlich noch einen gemeinsamen Ordner verwalten möchten.

Der Zugriff via iOS ist nur mit Apps möglich, die OmniPresence unterstützen, was natürlich bei OmniGraffle und OmniOutliner der Fall ist. Für Drittentwickler bietet die Omni-Group ein kostenloses Open-Source-Framework auf GitHub an.

Weitere Alternativen zu Dropbox sind in diesem Artikel zu finden.

500px

07 Aug 2013
7. August 2013

Bei meiner Suche nach neuen Fotodiensten als Ersatz für Flickr bin ich auch auf 500px gestoßen. Die Idee hinter 500px ist aber nicht, all seine Fotos dort zu präsentieren, sondern nur die wirklich guten. Der Anbieter hat Algorithmen entwickelt, gut bewertete und von vielen als Favorit gespeicherte Bilder prominent zu platzieren. Außerdem fließt die Aktualität mit ein, so dass auch Fotografen mit wenig Followern Chancen haben.

Je nach Funktionsumfang kostet das Foto-Hosting zwischen 0 und 75 Dollar im Jahr. Da die Plattform aufgrund ihrer Ausrichtung nicht als Heimat aller meiner Fotos in Frage kam (also kein Flickr-Ersatz ist), habe ich mir dennoch das kostenlose Paket geklickt und präsentiere dort eine Auswahl meiner besten Fotos: http://500px.com/mjasinski

Es ist erstmal nur ein kleiner Startbestand, den ich weiter aufstocken werde. Die Bilder können dort sogar käuflich erworben werden, als digitaler HD-Download oder als Druck.

Die technische Anbindung an mein Ökosystem ist bei 500px übrigens recht gut, es gibt Aperture-Plugins sowie eine iPhone- und eine iPad-App.

500px

iPhone-App

Von Flickr zu Ipernity

01 Aug 2013
1. August 2013

Mit Fotodiensten im Internet habe ich irgendwie kein Glück. Erst hatte ich meine Fotogalerien bei Apple, da “Mobile Me” eine entsprechende Funktion bot. Diese Funktion entfiel mit der “iCloud”, dem Nachfolger von “Mobile Me”. Also bin ich mit meinen über 2000 Fotos zu Flickr gezogen. Flickr bietet viele Funktionen für den ambitionierten Hobbyfotografen, von einer durchdachten Zugriffssteuerung (inkl. sogenannter Gästepässe) bis hin zu zahlreichen Organisationsmöglichkeiten (Alben, Sammlungen und Galerien) sowie Community-Features und einer perfekten Integration in mein Ökosystem (Aperture, iPhone und Apple TV). Ich war ein glücklicher Flickr-Kunde mit Pro-Account für 25 Dollar im Jahr.

Bis, ja bis Yahoo – die Mutterfirma von Flickr – im Mai auf die Idee kam ein Redesign zu veröffentlichen. Dies hat IMHO vieles verschlechtert. Fotostreams sind nun eine endlose Aneinanderreihung sehr großer Vorschaubilder ohne großen Abstand und mit minimalen Bild-Informationen, wodurch die alte Übersichtlichkeit und Aufgeräumtheit der Oberfläche nahezu komplett verschwunden ist. Um viele Dinge zu erledigen oder einfach nur zu sehen, sind nun mehr Klicks als vorher nötig. Das Scrollen auf Seiten mit vielen Bildern geht mitunter sehr langsam. Und das Pro-Account-finanzierte Geschäftsmodell ist jetzt einem werbefinanziertem gewichen, wodurch nicht mehr der Fotograf, sondern die Werbetreibenden im Fokus des Anbieters stehen (dafür haben alle Benutzer jetzt reichlich Speicherplatz). Ich bin mit meiner Kritik am neuen Flickr nicht allein, die Änderungen wurden im Hilfeforum überwiegend (gefühlte 90% der Artikel) negativ kommentiert, was der Betreiber weitestgehend ignoriert.

Da es bis heute keine entsprechenden Verbesserungen gibt, war klar, dass ich erneut wechseln muss. Auf jeden Fall sollte es ein Anbieter werden, bei dem der Fotograf im Mittelpunkt steht und keine Werbetreibenden. Damit fielen z.B. Facebook oder Google raus. Ich habe mir auch einige High-End-Plattformen wie Smugmug oder Zenfolio angeschaut. Diese gehen jedoch mit Ihren ausgefeilten Verkaufs- und Marketingfunktionen weit über meine Bedürfnisse hinaus und richten sich vorwiegend an Berufsfotografen. Sie sind auch relativ hochpreisig und haben kaum Community-Features.

Gelandet bin ich schließlich – wie übrigens zahlreiche andere Flickr-Nutzer auch – bei Ipernity, einem Anbieter auf den ich erst durch die Flickr-Diskussionsforen aufmerksam geworden bin. Ipernity hat in etwa das Look & Feel des guten alten Flickr und wurde an verschiedenen Stellen sogar als Flickr-Klon bezeichnet. In meinem Fall also genau was ich suche. Sympathisch in diesen Zeiten ist auch, dass Ipernity kein US-Anbieter ist, sondern aus Frankreich stammt. Auch das Preismodell ähnelt dem alten Flickr, der freie Account hat eine Reihe von Einschränkungen (max. 200 MB pro Monat Upload, nur die letzten 200 Fotos zugänglich, Werbeeinblendungen möglich) und der von mir genutzte Pro-Acount – Club Ipernity genannt – bietet u.a. unbegrenzten Speicherplatz für rund 25 Euro pro Jahr.

Ipernity 1

Leider hat Ipernity noch nicht alle Funktionen von Flickr. So fehlen z.B. die von mir häufiger genutzten Gästepässe, um einen geheimen Link für ein Album zu erzeugen, mit dem man alle Bilder des Albums unabhängig von den Zugriffseinstellungen sehen kann. Auch gibt es noch keine Sammlungen, die das Gruppieren mehrerer Alben ermöglichen (z.B. “2013″). An den Sammlungen wird nach Aussagen des Betreibers gerade gearbeitet und bei den übrigen Funktionen werden die Wünsche der vielen Flickr-Flüchtlinge hoffentlich auch noch erhört. Es gibt allerdings auch Features, die Flickr nicht hat, wie z.B. Artikel, mit denen man die Plattform z.B. als eine Art Fotoblog nutzen kann. Außerdem können auch andere Dokumente als Bilder hochgeladen werden.

Auch die Anzahl der Apps und Plugins ist deutlich kleiner als bei Flickr. Es gibt eine iPhone-App, mit der man seine Fotos verwalten und neue hochladen kann:

Ipernity 2

Weiterhin gibt es ein Lightroom-Plugin, was mir als Aperture-Nutzer allerdings nicht weiterhilft. Zum Glück gibt es eine Mac-App, den Ipernity-Uploader, eine keineswegs perfekte App, mit der man eine größere Anzahl Fotos hochladen kann:

Ipernity 3

Dank Hazel kann ich damit ganze Alben in einem Rutsch hochladen:

Ipernity 4

Es gibt sogar Skripte (für Firefox und Chrome), mit denen man Flickr-Bilder z.B. Album für Album in Ipernity importieren kann. Allerdings haben diese bei mir nicht richtig funktioniert, daher bin ich den Weg über einen Aperture-Export mit Hilfe des Ipernity-Uploaders und Hazel gegangen. Das war für über 50 Alben (nicht alle davon sind öffentlich) eine Menge Arbeit, die ich so schnell nicht wieder machen möchte. Als Alternative zum Ipernity-Uploader ist übrigens gerade eine App namens ipxUploader in Entwicklung.

Alles in allem habe ich – zumindest zum größeren Teil – mein altes Flickr wieder und kann mich nun auf die Veröffentlichung weiterer Bilder konzentrieren. Meine Fotos sind zu finden unter: http://www.ipernity.com/mjasinski

Software-Tipp: Drafts

24 Jun 2012
24. Juni 2012

Drafts (für iPhone, zurzeit 79 Cent, Englisch) bietet eine extrem schnelle Möglichkeit auf dem iPhone eine Notiz, einen Gedanken, eine Idee oder eine Nachricht einzutippen (oder mit dem iPhone 4S auch zu diktieren). Schnell deshalb, weil die App gleich mit einem leerem Textfeld startet (statt mit einer Liste der bisherigen Einträge, die es natürlich auch gibt).

Drafts1

Somit können wir ohne Verzögerung sofort mit dem Schreiben beginnen und erst später drüber nachdenken, wo die Niederschrift in Zukunft mal landen soll. Während dessen werden die Wort- und Zeichenzahl (wichtig, falls der Text getwittert werden soll) unter dem Text angezeigt:

Drafts2

Ferner gibt es Schaltflächen, um einen neuen Eintrag zu erzeugen, die Liste aller Einträge anzuzeigen, Einträge zu suchen und Einträge weiterzuverarbeiten. Texte können auch in Markdown geschrieben werden, da eine entsprechende Vorschau in der App integriert ist (es gibt allerdings kein spezielles Markdown-Keyboard). TextExpander wird unterstützt, was eine zügige Eingabe längerer Texte ermöglicht.

Prinzipiell können die Texte natürlich in der App gespeichert bleiben, aber richtig interessant ist die Vielfalt an Verarbeitungsmöglichkeiten, die Drafts uns anbietet. Wir können unseren Text u.a.:

  • bei Twitter posten (Twitter-Konten werden aus den Systemeinstellungen übernommen)
  • bei Facebook posten
  • als E-Mail versenden
  • als Nachricht versenden
  • in den Kalender eintragen
  • in die Zwischenablage kopieren
  • an OmniFocus senden und als Aufgabe eintragen
  • an Simplenote senden und dort als Notiz eintragen
  • bei Evernote eintragen
  • an Byword senden
  • an eine App senden, die Texte entgegennimmt (Auswahl aus Liste, z.B. Pages oder Writing Kit)
  • in unserer Dropbox speichern

Drafts3

Welche dieser Aktionen angeboten werden sollen (und in welcher Reihenfolge) legen wir in den Einstellungen von Drafts fest:

Drafts4

Dort lassen sich auch Fonts, Farben und Textgröße konfigurieren.

Alles in allem ein schicker Workflow, um schnell was aufzuschreiben und flexibel weiterzuverarbeiten. Drafts hat sich daher einen Platz in meinem Dock gesichert.

Dateien automatisch via Dropbox teilen

12 Mai 2012
12. Mai 2012

OS X besitzt dank Automator und AppleScript hervorragende Automatisierungsmöglichkeiten, die wir uns hier schon an der ein oder anderen Stelle zunutze gemacht haben. Kürzlich bin ich bei MacinTweak auf einen Workflow gestossen, der dies sehr sehr eindrucksvoll unterstreicht. Es wird eine Datei ausgewählt und folgender Arbeitsablauf automatisiert:

  • die Datei wird gepackt und bekommt einen zufälligen Namen
  • dann wird sie in den Public-Ordner unserer Dropbox kopiert
  • anschließend wird eine E-Mail mit dem Weblink zu dieser Datei vorbereitet
  • eine Hazel-Regel entfernt die Datei nach einer gewissen Zeit wieder aus unserer Dropbox

Die Umbenennung erfolgt deshalb, weil jeder, der den Dateinamen kennt oder errät, die Datei aus dem öffentlichen Ordner unserer Dropbox laden kann. Bei sensibleren Dateien ist ein längerer Zufallsname daher so etwas wie ein Kennwort. Die hier beschriebene Vorgehensweise ist äußerst praktisch, wenn man eine Datei nicht per E-Mail senden möchte, weil sie beispielsweise zu gross ist (viele Anbieter haben Limits von 10 oder 20 MB).

Wer noch kein Dropbox-Konto (ein wirklich empfehlenswerter Cloud-Speicherdienst, auf den viele iOS-Apps zugreifen können) hat, kann gerne diesen Empfehlungslink verwenden und bekommt dafür 500 MB zusätzlichen Speicherplatz.

Auf geht’s! Wir starten den Automator (liegt im Programme-Ordner) und legen einen neuen Dienst an:

dropshare1

Unser neuer Dienst empfängt Dateien und Ordner im Finder:

dropshare2

Er besteht aus zwei Arbeitsschritten, die im linken Teil des Automator-Fensters ausgewählt werden können. Schritt 1 ist „Archiv erstellen“ mit den folgenden Einstellungen:

  • Sichern unter: Derselbe Name wie die Eingabe
  • Ort: Derselbe Name wie die Eingabe

dropshare3

Schritt 2 lautet „AppleScript ausführen“. Das benötigte AppleScript finden wir bei MacinTweak. Es muss in die grosse Textbox kopiert werden:

dropshare4

Mit dem Hammer-Icon können – und sollten wir nach jeder Änderung – überprüfen, ob das Skript von der Syntax her korrekt ist.

Am Skript selber habe ich ein paar Änderungen vorgenommen.

In Zeile 6 habe ich eine Reihe von Sonderzeichen aus der Zeichenkette entfernt, damit die Dateinamen nicht zu exotisch werden:

set end of str to some item of “ABCDEFGHIJKLMNOPQRSTUVWXYZadbcdefghijklmnopqrstuvwxyz1234567890_-”

In Zeile 13 habe ich dem Dateinamen die Zeichenkette shared- vorangestellt, damit ich leichter sehen kann, welche Dateien im Public-Ordner aus diesem Workflow stammen und ich diese leichter mit Hazel (s.u.) erfassen kann:

set theNewName to (“shared-” & randString & “.zip”)

Wenige Zeilen darunter müssen wir den Pfad unseres Public-Ordners angeben (Doppelpunkt als Pfadtrenner, bitte den tatsächlichen Gegebenheiten auf dem jeweiligen Mac anpassen):

set dest_folder to folder “Desktop:Dropbox:Public” of home

Und wieder ein paar Zeilen tiefer die Webadresse unsers Public-Ordners. Individuell zu ändern ist hier die numerische Dropbox-ID:

set the theURL to (“http://dl.dropbox.com/u/123456789/” & my text2url(theNewName))

Die ID kann z.B. ermittelt werden, indem wir eine Datei in den Public-Ordner unserer Dropbox legen und im Kontextmenü auf „Dropbox > Öffentl. Link kopieren“ klicken. Dies befördert eine Webadresse in die Zwischenablage, welche die ID beinhaltet.

Anschliessend speichern wir den Dienst – z.B. unter dem Namen „in Dropbox teilen“.

Wenn alles korrekt gelaufen ist, haben wir jetzt im Kontextmenü einer Datei (im Finder) einen neuen Dienst:

dropshare5

Dieser sollte nun alle Aktionen wie beschrieben ausführen. Im Public-Ordner der Dropbox finden wir die gepackte Datei:

dropshare6

Gleichzeitig öffnet sich das Mail-Programm mit dem öffentlichen Link zu dieser Datei:

dropshare7

Schnell noch den Empfänger, einen Betreff sowie eine kurze Nachricht reinschreiben und schon ist die Datei geteilt.

Eine Hazel-Regel sorgt bei mir dafür, dass diese Dateien nach 14 Tagen wieder entfernt werden. Der Zeitraum kann natürlich beliebig gewählt werden:

dropshare8

Über Hazel – ein praktisches Helferlein für Ordner-bezogene Aktionen – müsste ich eigentlich auch mal einen Artikel schreiben, da mir das Tool eine ganze Reihe von Arbeiten abnimmt. Mal sehen, wann ich dazu komme. Nun wünsche ich erstmal viel Vergnügen beim Teilen von Dateien via Dropbox!

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