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5 wenig bekannte Mavericks-Tipps

22 Dez 2013
22. Dezember 2013

OS X 10.9 – auch als Mavericks bekannt – ist nun ein paar Monate verfügbar und läuft anscheinend so rund, dass Apple erst vor wenigen Tagen eine .1er-Version veröffentlicht hat, was recht ungewöhnlich ist. In meiner täglichen Praxis – ich arbeite ja sowohl privat als auch beruflich mit OS X – gibt es keine nennenswerten Probleme, vielleicht vom Mail-Programm mal abgesehen, welches u.a. stellenweise behäbiger läuft als unter Mountain Lion (und daher auch bisher die meisten Bugfixes spendiert bekommen hat). Heute möchte ich fünf Mavericks-Tipps vorstellen, welche nach meiner Erfahrung relativ wenig bekannt sind.

Eingabe von Sonderzeichen

Die Eingabe von Sonderzeichen wurde weiter vereinfacht. Überall, wo Texteingaben möglich sind, zaubert die Tastenkombination Ctrl-Cmd-Leertaste ein Popup-Fenster zur Zeichenauswahl hervor (mit Historien- und Favoritenfunktion).

Mavericks 1

Library-Ordner sichtbar machen

Endlich geht Apple mal das leidige Thema an, den Library-Ordner im Benutzerverzeichnis sichtbar zu machen. Den braucht zwar nicht jeder Anwender und man kann dort auch einigen Schaden anrichten, wenn man einfach irgendwelche Dateien löscht, aber es ist schön, dass fortgeschrittene Benutzer nun keine „Terminal-Hacks“ mehr anwenden müssen. Um den Ordner sichtbar zu machen, einfach im Finder das Benutzerverzeichnis aufsuchen, einen Rechtsklick ausführen und den Menüpunkt „Darstellungsoptionen einblenden“ aufrufen. Dann einen Haken setzten bei „Ordner Library anzeigen“.

Mavericks 2

Adresse zu Kontakt hinzufügen

Oft sind es die kleinen Details, die Apple-Systeme so liebenswert machen. Beim Hinzufügen einer neuen Adresse zu einem Kontakt kann man nun Straße, Hausnummer, Postleitzahl und Ort zusammen in das Feld für die Straße aus der Zwischenablage kopieren, die Verteilung auf die einzelnen Felder übernimmt die Kontakt-App automatisch für uns.

Mavericks 3

Offline-Diktate

Die Diktierfunktion wurde wesentlich verbessert. Es ist nun möglich, ein Offline-Sprachpaket herunterzuladen. Der Hauptvorteil ist dabei nicht nur, dass man ab nun keine Internetverbindung mehr braucht, sondern dass kontinuierlich diktiert werden kann und die gesprochenen Wörter sehr zeitnah im Eingabebereich erscheinen, was sehr angenehm ist. Es ist auch ein großer Schritt in Richtung mehr Datenschutz, da nun nicht mehr alle Diktate auf Apples Servern landen. Aktiviert wird das Feature in den Systemeinstellungen  unter „Diktat & Sprache“ (Haken setzen bei „erweiterte Diktierfunktionen verwenden“).

Mavericks 4

Nachrichten aus der Mitteilungszentrale

Man kann nun direkt aus der Mitteilungszentrale iMessages verschicken, ohne die Nachrichten-App zu starten. Dazu muss lediglich in der geöffneten Zentrale auf das entsprechende Icon geklickt werden.

Mavericks 5

One more thing

OK, zum Schluss noch ein Bonus-Tipp. In Mavericks verhält sich das Dashboard wie ein normaler Desktop. D.h., es kann via Mission Control an eine andere Position verschoben werden und ist nicht mehr an die ganz linke Position gebunden.

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