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Workflows im Umbruch

09 Jun 2013
9. Juni 2013

In den letzten Wochen haben sich einige Workflows bei mir grundsätzlich geändert, so dass einige Artikel in diesem Blog nicht mehr aktuell sind. Ich möchte die Änderungen nur kurz umreißen, detailliertere Schilderungen bleiben separaten Artikeln vorbehalten.

Launcher

Schon vor längerer Zeit bin ich von Launchbar auf Alfred umgestiegen. Zum Zeitpunkt des Umstiegs bot Alfred einfach mehr Funktionen und das scheint sich inzwischen auch nicht geändert zu haben. Insbesondere die Workflows in Version 2 haben sich als echter Produktivitätsbooster herausgestellt. Ich hoffe, dass ich mal dazu kommen werde, meine persönlichen Highlights hier vorzustellen.

Workflows 1

Notizen

Hier habe ich soeben den größten Umbruch hinter mir, indem ich von DEVONthink Pro und nvALT auf Evernote Premium umgestiegen bin. Das Angebot für Telekom-Kunden, die Premium-Funktionen einen Jahr kostenlos zu nutzen, hat mir den Einstieg erleichtert. Überzeugt haben mich hingegen die nahezu endlosen Möglichkeiten, Daten nach Evernote hineinzubekommen, viele Apps, die ich nutze, bieten entsprechende Schnittstellen. Dazu kommt noch die Importmöglichkeit per E-Mail. Ebenfalls wichtig sind der gut funktionierende Sync zwischen meinen verschiedenen Geräten (Mac, iPhone und iPad) und die automatische Texterkennung bei Bildern und PDFs, die mir das Wiederfinden von Informationen erleichtert. Auch der Webclipper im Browser leistet hervorragende Arbeit. Evernote löst bei mir gleich zwei Systeme ab, die sich zum Teil überschnitten haben. DEVONthink, welches vor allem bei den iOS-Apps hinterherhinkt, hatte ich hauptsächlich als Wissensdatenbank genutzt und nvALT für Notizen und Textschnipsel aller Art. Vom Umstieg verspreche ich mir auch eine deutliche Zeitersparnis, da die Pflege zweier Systeme und das manuelle Synchronisieren von DEVONthink nun wegfallen.

Workflows 2

Auch im Hinblick auf die PRISM-Diskussion der letzten Tage sind mir natürlich die Nachteile von Cloud-Lösungen sehr bewusst und ich möchte freilich niemanden die Entscheidung abnehmen, was die-/derjenige dort speichert. Für vertrauliche Notizen verwende ich 1Password (welches ich nach wie vor nicht über eine Wolke synchronisiere) und für vertrauliche Dokumente schaue ich mir gerade DocWallet von der Deutschen Post an. Für dienstliche Dokumente gibt es inzwischen eine selbstgehostete Lösung in meiner Firma, was mir den Umstieg auf Evernote zusätzlich erleichtert hat.

Später lesen

Ich war immer ein großer Fan von Marco Arments Instapaper und habe diesen sympathischen Entwickler, Blogger, Autor und Podcaster gerne mit einem Instapaper-Abo unterstützt. Allerdings hat Marco Instapaper inzwischen verkauft, so dass ich keinen Grund mehr sah, nicht auf das etwas leistungsfähigere Pocket umzusteigen, auch wenn mir deren Geschäftsmodell unklar ist (die Nutzung ist bisher kostenlos). Instapaper habe ich auch viel als Durchlaufstation für interessante Artikel verwendet, was nun Dank Evernote, in das ich vieles direkt aus anderen Apps importieren kann, nicht mehr nötig ist. Daher brauche ich Pocket hauptsächlich zum tatsächlichen “später lesen”, wofür es gut geeignet ist.

Fotos

Hier hat sich bisher nichts geändert, es wäre aber nötig. Bisher habe ich als Online-Dienst für Bilder Flickr verwendet und war damit als Nutzer eines Pro-Accounts sehr zufrieden. Allerdings wurde vor kurzem das Design tiefgreifend geändert, wodurch sich IMHO vieles verschlechtert hat. Fotostreams sind nun eine endlose Aneinanderreihung sehr großer Vorschaubilder ohne großen Abstand und mit minimalen Bild-Informationen, wodurch die alte Übersichtlichkeit und Aufgeräumtheit der Oberfläche nahezu komplett verschwunden ist. Um viele Dinge zu erledigen, sind nun mehr Klicks als vorher nötig. Das Pro-Account-finanzierte Geschäftsmodell ist jetzt einem werbefinanziertem gewichen, wodurch nicht mehr der Fotograf, sondern die Werbetreibenden im Fokus des Anbieters stehen (dafür haben alle Benutzer jetzt reichlich Speicherplatz). Ich bin mit diesen Auffassungen nicht allein, die Änderungen wurden im Hilfeforum überwiegend (gefühlte 90% der Artikel) negativ kommentiert, was der Betreiber weitestgehend ignoriert.

Workflows 3

Eine ganze Reihe von Nutzern hat die Plattform bereits verlassen und auch ich bin auf der Suche nach einer Alternative. In diesem Zusammenhang wird oft “ipernity” genannt, eine Foto-Community, die weitgehend das alte Flickr-Design verwendet. Allerdings fehlen hier noch ein paar für mich wichtige Funktionen wie z.B. Gästepässe. Ich würde mich daher sehr über Empfehlungen meiner Leser freuen. Wichtig ist für mich eine ansprechende Darstellung der Fotos, eine gute Einbindung in mein Ökosystem (Mac, iPhone, iPad), eine ausgefeilte Zugriffsverwaltung und ein Fokus auf Fotografen, der auch gerne etwas kosten darf.

RSS

In drei Wochen wird der von mir genutzte Reader-Service von Google, mit dem ich meine RSS-Feeds synchronisiere, abgeschaltet. Ich habe mich bisher für noch keine der Alternativlösungen endgültig entscheiden können und werde berichten, sobald sich hier etwas getan hat.

LaunchBar: Texte übersetzen

26 Jun 2011
26. Juni 2011

LaunchBar ist ein tastaturbasiertes Tool für den Mac, mit dem wir blitzschnell die unterschiedlichsten Aktionen starten können (Programme, Websuchen, Adressen, E-Mails, …). Ich habe dieses nützliche Werkzeug vor geraumer Zeithier ausführlicher beschrieben. Heute soll LaunchBar so erweitert werden, dass wir damit Texte, die wir zuvor mit der Maus oder dem Trackpad selektiert haben, übersetzen können. Dazu nehmen wir die Übersetzungsdienste von Google in Anspruch, die nach meiner Erfahrung für die Kombinationen Deutsch/Englisch und Englisch/Deutsch immer besser geworden sind (wie das bei anderen Sprachen aussieht kann ich leider nicht beurteilen).

Zur Umsetzung unseres Vorhabens gehen wir fast genauso vor, wie ich es bereits in meinem Artikel „LaunchBar: Mac App Store durchsuchen“ beschrieben habe. Ich möchte die einzelnen Schritte daher nicht nochmals hier komplett beschreiben. Wir müssen wieder den LaunchBar-Index erweitern, den wir aus LaunchBar z.B. über die Tastenkombination Cmd-Alt-I erreichen:

Wieder fügen wir eine Suchvorlage hinzu. Als Beispiel nehmen wir mal die Übersetzung englischer Texte in die deutsche Sprache. Also nennen wir unsere neue Suchvorlage „Englisch nach Deutsch“ (Spalte „Name“).

In die Spalte „Details“ kommt folgende Zeichenkette:

http://translate.google.de/translate_t?hl=de&sl=en&tl=de&q=*

Wichtig sind die Parameter „sl“ (source language = Quellsprache) und „tl“ (target language = Zielsprache). Durch Anpassung dieser Werte können wir uns Suchvorlagen für viele weitere Übersetzungen erstellen, z.B. „it“ (Italienisch) oder „fr“ (Französisch).

Ich habe mir auf diese Weise eine kleine Bibliothek mit Sprachkombinationen erzeugt:

Bitte nicht vergessen, die Ergänzungen im Index zu sichern (s. vorherigen Artikel).

Wie werden die neuen Suchvorlagen nun eingesetzt? Ganz einfach, wir selektieren einen Text, z.B. in einer englischsprachigen Webseite:

Nun brauchen wir nur noch die Instant-Send-Taste (bei mir „Alt“) zu betätigen, um den Text nach LaunchBar zu senden. Dort geben wir den Namen unserer Suchvorlage ein. Wie immer müssen wir nur einen Teil davon schreiben oder die Anfangsbuchstaben der einzelnen Wörter, damit LaunchBar die richtige Aktion auswählt. Für „Englisch nach Deutsch“ könnte das z.B. „END“ sein. Nun noch die Enter-Taste drücken und fertig ist unsere Übersetzung:

Wir haben also in diesem Fall mit nur 5 Tasten (Alt > E > N > D > Enter) einen Text übersetzt. Ohne LaunchBar dauert das erheblich länger (Text in Zwischenablage kopieren, Google-Übersetzer im Browser öffnen, Text in die Box kopieren, Sprachkombination einstellen, …). Dieser LaunchBar-Workflow ist natürlich nicht auf Webseiten beschränkt, wir können genauso gut z.B. eine englischsprachige E-Mail übersetzen.

LaunchBar: Mac App Store durchsuchen

28 Mai 2011
28. Mai 2011

LaunchBar ist ein tastaturbasiertes Tool für den Mac, mit dem wir blitzschnell die unterschiedlichsten Aktionen starten können (Programme, Websuchen, Adressen, E-Mails, …). Ich habe dieses nützliche Werkzeug neulich hierausführlicher beschrieben. Heute soll LaunchBar so erweitert werden, daß wir den Mac App Store damit durchsuchen können, egal ob dieser gerade läuft oder nicht.

Dazu rufen wir den LaunchBar-Index auf (z.B. aus LaunchBar mit Cmd-Alt-I). Dieser Index, den ich im letzten Artikel wegen seines einführenden Charakters ausgelassen habe, enthält eine vollständige Liste aller möglichen LaunchBar-Befehle:

Wir brauchen für unser Vorhaben die „Custom Search Templates“.

Sollte es noch keinen Abschnitt für eigene Suchvorlagen geben, empfehle ich einen solchen anzulegen, damit leichter zu sehen ist, was man selber hinzugefügt hat. Das geht über das Plus-Symbol links unten in dem Fenster durch die Auswahl von: Suchvorlagen > Leere Suchvorlagen-Liste.

Ein Klick auf „Hinzufügen“ erweitert die Liste um einen Eintrag:

Wir ändern den Namen in „Mac App Store durchsuchen“ und ersetzen das Feld „Details“ durch:

macappstore://ax.search.itunes.apple.com/WebObjects/MZSearch.woa/wa/search?q=*

Nun sichern und aktualisieren wir den LaunchBar-Index (das Sichern-Icon muß ggf. erst noch zur Toolbar hinzugefügt werden, ein ungesichertes Fenster wird aber auch nicht ohne Nachfrage geschlossen):

Aufrufen können wir den neuen Befehl in Launchbar dann z.B. so:

Cmd-Leertaste > MAS > Leertaste > Suchbegriff > Enter

Als Ergebnis erhalten wir eine App-Store-Suche nach „Twitter“:

Software-Tipp: LaunchBar

15 Mai 2011
15. Mai 2011

Ähnlich wie bei der kürzlich vorgestellten Software TextExpander geht es auch bei LaunchBar darum, Zeit zu sparen und schneller mit dem Rechner zu arbeiten. Wer viel mit der Tastatur unterwegs ist profitiert besonders von LaunchBar, mit der Software können viele Vorgänge gestartet werden, die mit einer Maussteuerung deutlich länger dauern. Das Tool ist ein Produkt der Objective Development Software GmbH aus Wien und kostet zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Artikels 24 Euro, es kann 30 Tage kostenfrei getestet werden.

Einführung und Programme starten

Für den Einstieg wollen wir LaunchBar verwenden, um Programme zu starten. Das funktioniert so ähnlich wie bei Spotlight – nur viel besser. Zunächst einmal habe ich die Tastenkombination für Spotlight auf Alt-Leertaste geändert, um Cmd-Leertaste für LaunchBar nutzen zu können. Das geht über die Systemeinstellungen:

Nun können wir Cmd-Leertaste für LaunchBar verwenden. Dieses kann in den LaunchBar-Einstellungen konfiguriert werden:

Wenn wir jetzt Cmd-Leertaste drücken erscheint – vorausgesetzt LaunchBar läuft (idealerweise sollte das Tool gleich bei der Anmeldung gestartet werden) – die Eingabeleiste von LaunchBar mittig direkt unter der Menüleiste:

LaunchBar wartet jetzt auf Tastatur-Eingaben, z.B. von Programmnamen. Das zuletzt mit LaunchBar gestartete Programm (im Screenshot Safari) kann einfach mit der Entertaste erneut gestartet werden. Wie bei Spotlight muß natürlich nicht der ganze Name eingegeben werden, sondern nur kleine Teile davon:

In diesem Beispiel habe ich „OMNI“ eingegeben (die getätigte Eingabe erscheint zur Kontrolle immer links neben dem Zahnrad) und die ersten vier Treffer sind Programme der Omni-Group. Ich kann nun entweder noch mehr Zeichen eingeben bis das gewünschte Programm ausgewählt ist oder aber mit den Cursortasten zum gewünschten Eintrag navigieren und Enter drücken. Und hier beginnt Launchbar intelligenter zu werden als Spotlight. Wenn ich mehrmals nach der Eingabe von „OMNI“ OmniFocus starte, erkennt das Programm meinen Wunsch und bietet OmniFocus künftig als ersten Treffer an. Aber LaunchBar ist noch schlauer, es erkennt auch, wenn Programme aus Wortbestandteilen zusammengesetzt sind und bietet z.B. OpenOffice.org als ersten Treffer für die Eingabe „OOO“ an:

Oder „ABFR“ führt direkt zu A Better Finder Rename (ein tolles Programm für Massen-Umbenennungen übrigens, müßte ich auch mal was zu schreiben):

Vielleicht ist einigen der Pfeil hinter manchen Programmen wie z.B. OpenOffice.org aufgefallen. Dahinter verbirgt sich eine weitere tolle LaunchBar-Funktion: Ist ein solches Programm ausgewählt braucht nur die Leertaste oder Cursor-Rechts gedrückt zu werden und es erscheint eine Liste der Dokumente, die mit dem betreffenden Programm zuletzt bearbeitet wurden. Einfach ein Dokument auswählen, Enter drücken und schon wird es in dem ausgewählten Programm geöffnet. Große Zeitersparnis im Vergleich zur Mausbedienung! Als Beispiel habe ich hier bei ausgewähltem OmniOutliner die Leertaste betätigt:

Aber LaunchBar kann noch viel mehr als nur Programme starten. Und zwar soviel, daß ich hier gar nicht alle Funktionen erwähnen kann. Eine vollständige Beschreibung findet sich auf der LaunchBar-Homepage, ich beschränke mich hier auf eine Handvoll weiterer Beispiele.

Websuchen

Schnell mal was bei Google suchen? Kein Problem:

Vollständige Tastenfolge: Cmd-Leertaste > GOO > Leertaste > Suchbegriff > Enter

Cmd-Leertaste:

Leertaste oder Cursor-Rechts und Suchbegriff eingeben:

Enter-Taste und die Suche läuft:

Solche „Suchvorlagen“ bringt LaunchBar für etliche Webseiten mit. Beispiele: Amazon, dict.cc, ebay, Flickr, LEO, MacUpdate, Wikipedia, Yahoo, YouTube und viele mehr. Fortgeschrittene Benutzer können sich eigene Vorlagen erstellen und LaunchBar somit nahezu beliebig erweitern.

Adressen und E-Mails

LaunchBar kann auch Adressbuchdaten verarbeiten. So kann man blitzschnell eine Adresse heraussuchen oder eine E-Mail beginnen. Beispiel für eine E-Mail an T-Mobile:

Vollständige Tastenfolge: Cmd-Leertaste > T-MOB > Leertaste > Enter

Cmd-Leertaste > T-MOB:

Leertaste oder Cursor-Rechts:

Enter-Taste:

Wie man im vorletzten Screenshot sieht, kann man auch die sonstigen Adressdaten dieses Eintrags sehen. Fortgeschrittene Nutzer können einen Enter-Klick auf die Telefonnummer noch mit dem Start eines Skype-Anrufs verknüpfen.

Safari-Lesezeichen und -Verlauf sowie Webseiten

Wie man anhand der bisherigen LaunchBar-Suchergebnisse sieht, findet das Tool auch Safari-Lesezeichen (Globus-Symbol) und bisher besuchte Webseiten (Globus-Symbol mit Uhr).

Auch Webseiten, die man noch nie besucht hat, lassen sich mit LaunchBar öffnen. Dieses Vorhaben erkennt das Tool z.B. am „www“.

Cmd-Leertaste > www.hamburg:

Das „.de“ (oder eine andere einstellbare Toplevel-Domain) ergänzt LaunchBar sogar automatisch.

Instant Send

Bisher haben wir Daten wie Suchbegriffe oder Webadressen immer nach dem Öffnen von LaunchBar eingegeben. Es gibt aber auch den anderen Weg. Wenn wir in einem Programm ein Wort markieren und die Alt-Taste drücken (Taste ist konfigurierbar), landet dieses Wort in LaunchBar (= Instant Send) und wir können einen Befehl wie „GOO“ für Google-Suche damit ausführen:

Alt-Taste:

GOO:

Das Betätigen der Enter-Taste führt nun zu einer Google-Suche nach „iPad 2“. Mit etwas Konfigurationsarbeit eröffnet Instant-Send phantastische Möglichkeiten wie z.B. das Übersetzen von markiertem Text mit Hilfe der entsprechenden Google-Werkzeuge.

Arbeiten mit Ordnern und Dateien

Wir können z.B. mal den Download-Ordner mit LaunchBar suchen:

Leertaste oder Cursor-Rechts führt uns zum Inhalt:

Die Dateien können wir nun mit der Enter-Taste öffnen oder mit der Leertaste eine Vorschau des Inhalts sehen („Quicklook“). Für alle anderen gängigen Datei-Operationen wie z.B. Kopieren oder Umbenennen gibt es ebenfalls Tastenkürzel oder Menüs deren Erläuterung jedoch den Umfang dieses Artikels sprengen würde.

Auch für Dateien gibt es Instant-Send. Eine im Finder markierte Datei landet mit der Alt-Taste umgehend in LaunchBar.

Multi-Zwischenablage

Etwas in die Zwischenablage kopiert und damit wichtigen alten Inhalt überschrieben? Mit LaunchBar kein Problem mehr, das Tool bringt mehrere Zwischenablagen mit und das auch noch weitgehend konfigurierbar:

Bei mir genügt also ein Shift-Command-# um aus alten Inhalten zu wählen:

Enter fügt den ausgewählten Zwischenablage-Inhalt ein, die Leertaste zeigt eine Vorschau.

Weitere Funktionen

Das waren jetzt längst noch nicht alle Funktionen, ich könnte noch ein paar Stunden weiterschreiben, aber ich denke das Grundprinzip dieser Software ist klargeworden. Es gibt fast keine Aktion am Mac, die man nicht irgendwie mit LaunchBar starten kann.

Weitere Funktionen sind zum Beispiel:

  • Eintragen von Terminen in den Kalender
  • Ausführen von Mac OS X-Diensten
  • Taschenrechner (LaunchBar-Suche einfach mit einer Zahl beginnen)
  • iTunes-Steuerung, Suche im iTunes-Store
  • Suche im Lexikon
  • sonstige Aktionen wie z.B. Herunterfahren, Bilder verkleinern, Lautstärke ändern uvm.

Weiterführende Screencasts

Screencastsonline – ein sehr empfehlenswerter Video-Podcast (in englischer Sprache) – hat der aktuellen LaunchBar-Version zwei komplette Folgen gewidmet, die ich Interessenten ans Herz legen möchte:

  • Teil 1 (Installation, Einführung, Grundlagen, Programme starten, Adressbuch, Dateien und Webseiten)
  • Teil 2 (Instant-Send, Zwischenablage, iCal, iTunes, Spotlight, Taschenrechner, …)

Persönliches Fazit

Wie man sieht: eine rundum nützliche Software. Mein Zeiteinsparer Nr. 2 nachTextExpander. Es dauert zwar eine ganze Weile, sich die ganzen Funktionen zu erschließen, aber es lohnt sich. Und eine Mehrfach-Zwischenablage, die einige Unternehmen als separate Software anbieten, gibt es noch kostenlos dazu.

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