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Gedanken zu OS X Yosemite und iOS 8

08 Jun 2014
8. Juni 2014

Letzten Montag hat Apple auf seiner jährlichen Entwicklerkonferenz „WWDC“ in San Francisco die kommenden Versionen von OS X (Version 10.10 AKA „Yosemite“) und iOS (Version 8) vorgestellt. Ich habe in der vergangenen Woche dazu viel Lob, aber auch Kritik (insbesondere, weil keine neue Hardware vorgestellt wurde) gehört und möchte an dieser Stelle ein paar meiner Gedanken in loser Reihenfolge hierzu zusammenstellen, ohne dabei die Neuvorstellungen nochmal zu wiederholen. Darüber wurde inzwischen ja hinreichend berichtet und ich denke mal, dass viele meiner Leser die Keynote auch gesehen haben. Zumindest OS X 10.10 habe ich mir inzwischen auch persönlich anschauen können.

  • Ich habe es mir schon an der ein oder anderen Stelle in diesem Blog gewünscht und freue mich, dass Apple diesen Weg weitergeht, Macs und iOS-Geräte enger zu verzahnen (Stichwort „Continuity“). Das Unternehmen aus Cupertino hat nunmal Hard- und Software selbst unter Kontrolle und kann damit alles optimal zusammenspielen lassen, wie es ansonsten vielleicht nur noch Microsoft könnte. Ich wechsele meine Apple-Geräte öfters am Tag und dass ich nun die Arbeit schneller wieder dort aufnehmen kann, wo ich gerade aufgehört habe, ist eine große Sache, die mir Zeit sparen wird. Dabei macht Apple nicht den Fehler, den IMHO Microsoft mit Windows 8 gemacht hat, alles mit einem OS zu erschlagen, sondern OS X bleibt OS X und iOS bleibt iOS. Es werden aber natürlich Konzepte – wo immer es sinnvoll ist – vereinheitlicht.
  • Apple öffnet mit Funktionen wie Drittanbieter-Tastaturen, Notification-Center-Widgets, erweiterbaren Sharing-Funktionen, dem iCloud-Drive, Touch-ID-Nutzung, Browser-Extensions und externen Foto-Filtern iOS so weit wie noch mit keinem anderen Update. Dies mag für Nutzer anderer Systeme nichts besonderes sein, für iOS wird es jedoch eine ganz neue Qualität an Apps hervorbringen und ich bin gespannt, auf welche Ideen die Entwickler kommen werden. Das vereinfacht die Zusammenarbeit der Apps untereinander enorm und viele Workarounds der Vergangenheit werden nun nicht mehr nötig sein. In der Keynote wurde an vielen Stellen deutlich gemacht, dass dabei die Sicherheit des Systems immer ein wichtiges Design-Kriterium war.
  • Durch die Verbilligung des iCloud-Speichers und den Änderungen beim Archivieren von Fotos sind neue Foto-Workflows denkbar, die evtl. dann ohne Systeme, wie das kürzlich von mir vorgestellte Picturelife auskommen. Ich bin jedenfalls auf die Einzelheiten gespannt. Schade, dass die neue Foto-App für den Mac erst nächstes Jahr kommen soll.
  • Sehr gespannt bin ich auch auf das iCloud-Drive und Erweiterungsmöglichkeiten im Datei-Picker bezüglich weiterer Speichersysteme. Ich hoffe, dass man an dieser Stelle künftig mehr mit WebDAV arbeiten kann, so dass zunehmend Daten auf eignen Servern in Deutschland abgelegt werden können.
  • Als großer Siri-Fan freue ich mich natürlich über die neue „Hey Siri“-Funktion und bin gespannt, welche Befehle und Easter-Eggs diesmal hinzugekommen sind. Wünschenswert wäre eine Diktierfunktion, die ohne Internetzugriff auskommt (wie es bei OS X schon realisiert wurde), aber davon habe ich leider nichts gehört. Vielleicht ist dazu aber noch neue Hardware nötig, also warte ich mal auf den Herbst.
  • Craig Federighi macht seine Sache als „Presenter“ von OS X und iOS inzwischen hervorragend, was die Keynote trotz ihrer Länge von 2 Stunden recht kurzweilig erscheinen lies.
  • Das neue Design von OS X sieht sehr modern aus, ist aber für mich gewöhnungsbedürftig, insbesondere was das Dock und den neuen Systemfont „Helvetica Neue“ betrifft. Letzterer sieht auf „normalen Bildschirmen“ nicht so schick aus wie auf Retina-Displays. Dass die Icons sich optisch an iOS angenähert haben, ist freilich für Nutzer beide Systeme eine Vereinfachung. An die neuen Toolbar-Icons mit dem hellen Hintergrund habe ich mich noch nicht gewöhnt. Dass Safari auf OS X in der Adresszeile nun wie bei iOS auch nur noch die Domain anzeigt ist für mich als Webentwickler eine deutliche Verschlechterung, die man hoffentlich noch mit irgendwelchen Hacks wieder abstellen kann.
  • Nach dem neuen Design, welches mit iOS 7 gekommen ist, waren bezüglich iOS 8 optisch keine großen Änderungen zu erwarten und so ist es dann auch gekommen. Glücklicherweise ist die Trennung zwischen „Alle“ und „Verpasst“ im Notification-Center verschwunden. Leider wurde nichts zum Control-Center gesagt, hier hätte ich mir eine Konfigurierbarkeit der Apps unten gewünscht. Als intensiver Nutzer von iMessages freue ich mich über die vielen Erweiterungen, welche diese App erfahren hat.
  • Sicherlich hätten sich viele über neue Hardware gefreut, aber die WWDC ist nunmal eine Entwicklerkonferenz, auf der die Softwareseite im Vordergrund steht. Außerdem war die immerhin 2-stündige Veranstaltung dermaßen mit der Vorstellung zahlreicher neuer Funktionen vollgepackt, dass Tim Cook nichtmal wie sonst üblich auf neue Apple-Store-Eröffnungen eingehen konnte. Die von vielen erwartete iWatch vorzustellen hätte auch nicht viel Sinn gemacht, da sicherlich iOS 8 hierzu benötigt wird, welches erst im Herbst verfügbar ist.
  • Die neue Programmiersprache „Swift“ sieht erstmal interessant aus und scheint – zumindest auf den ersten Blick – leichter lernbar zu sein als Objective-C. Ich hab mir jedenfalls schon mal das entsprechende E-Book von Apple heruntergeladen.

Picturelife

04 Mai 2014
4. Mai 2014

Weil kürzlich einmal ein paar Fotos auf meinem iPhone verloren gegangen sind, habe ich mich mit dem Thema Foto-Backup bei externen Anbietern befasst. Zwar habe ich schon über 3000 Fotos bei Ipernity liegen, dort speichere ich aber nur Aperture-Alben und längst nicht jeden kleinen iPhone-Schnappschuss. Ein wichtiges Kriterium ist daher ein möglichst automatisches Hochladen aller Fotos, von Mac, iPhone und iPad, damit ein lückenloses Backup entsteht. Ein problemloser Zugriff auf alle Fotos von jedem der Geräte wäre ebenfalls äußerst wünschenswert, denn so hat man quasi alle seine Fotos immer dabei. Schliesslich wäre es praktisch, wenn meine ausgefeilte Aperture-Albenstuktur sich im Backup wiederfinden würde.

Der Markt für solche Lösungen ist nach meinen Recherchen recht übersichtlich. Vorreiter Everpix musste – IMHO wegen eines nicht tragfähigen Geschäftsmodells – seine Geschäftstätigkeit einstellen und Loom wurde kürzlich von Dropbox gekauft. Daher bin ich nach einer kurzen Testphase bei Picturelife (Empfehlungslink) gelandet, einem Dienst aus New York, der alle genannten Anforderungen erfüllt.

Die Mac-App lebt in der Menüleiste (am besten automatisch bei der Anmeldung starten lassen) und lädt im Hintergrund wahlweise alle Fotos (und auch Videos) aus Aperture, iPhoto und einer Liste konfigurierbarer Verzeichnisse zu Picturelife hoch. Die Albenstruktur von Aperture oder iPhoto wird dabei beibehalten. Die Fotos dürfen sogar im Raw-Format vorliegen. Sinnvollerweise kann man den Upload während der Benutzung von Aperture und iPhoto über eine Einstellung pausieren lassen. Auch ein automatischer Import aus sozialen Netzen wie Twitter oder Facebook ist vorgesehen.

Picturelife 5

Auswahl der Backup-Quellen in der Mac-App

Picturelife 4

Fortgeschrittene Einstellungen in der Mac-App

Picturelife 1

Web-App

Die Verwaltung der hochgeladenen Bilder erfolgt über eine Web-App. In dieser Web-App kann die Fotosammlung in verschiedenen Ansichten – Memories, Timeline, All Pictures, Albums und Places – begutachtet werden. Weiterhin gibt es eine leistungsfähige Suchfunktion, die u.a. Orte, Datumsangaben und Schlagwörter (z.B. aus Aperture) berücksichtigt. Die Bilder können sogar nachträglich bearbeitet werden, dazu steht ein Editor-Tool mit erstaunlich vielen Funktionen zur Verfügung.

Picturelife 2

Foto-Editor in der Web-App

Schließlich können einzelne Fotos oder Alben auch noch veröffentlicht (standardmäßig sind alle Bilder privat) werden, so dass diese von allen, von allen, die den Link kennen oder einer bestimmten Gruppe an Picturelife-Benutzern im Web betrachtet werden kann. Ein paar Beispielbilder habe ich hier freigegeben. Auch das Posten von Bildern in verschiedene soziale Netze ist möglich.

Die iOS-Apps dienen sowohl zum Hochladen der jeweils lokalen Bilder als auch zur Durchsicht der eigenen Fotosammlung (inkl. Suchfunktion). Eine Veröffentlichung der Bilder ist ebenfalls vorgesehen. Der Upload kann auch im Hintergrund erfolgen, allerdings scheint hierfür nicht die iOS7-Hintergrundaktualisierung verwendet zu werden, sondern das Multitasking über den Geolocation-Mechanismus.

Picturelife 3

iOS-App

Die monatlichen bzw. jährlichen Kosten (bei jährlicher Vorauszahlung zahlt man jeweils nur für 10 Monate) hängen von der gewünschten Speicherkapazität ab, wobei es eine ganze Reihe Preisstufen gibt (mehr als auf der Homepage angegeben). Bis 5 GB Speicher zahlt man nichts, der Speicherplatz kann durch Weiterempfehlungen oder die erstmalige Nutzung bestimmter Funktionen oder Apps erweitert werden. Ich nutze die 75GB-Preisstufe für 50 Dollar im Jahr. Nicht zu viel für das gute Gefühl, von wirklich jedem Foto ein externes Backup zu haben.

Philips Hue

14 Apr 2014
14. April 2014

Mir war schon länger bewußt, dass die Firma Philips unter dem Namen „Hue“ (Englisch für Farbe, Schattierung) netzwerkfähige LED-Lampen vertreibt, hatte mich bisher aber nie mit den Einzelheiten befasst. Dies habe ich vor wenigen Wochen, mehr oder weniger durch Zufall, nachgeholt und war von dem Konzept gleich begeistert. Nach weiteren Recherchen habe ich mir dann ein Starterkit bei Apple (es gibt nur wenige Vertriebspartner für das System) bestellt, leider kein Schnäppchen, wie bei so vielen geekigen Produkten.

Das Starterkit besteht aus einer „Bridge“, ein Gerät, welches quasi zwischen Router und den Lampen vermittelt, sowie drei LED-Birnen, wahlweise mit E27- oder GU10-Fassung. Es kommt in einer sehr ansprechenden und wertigen Verpackung, in der alle Komponenten, es liegen auch noch ein Netzstecker für die Bridge und ein Ethernetkabel bei, übersichtlich untergebracht sind. Ich hatte leider im ganzen Haushalt weder E27- noch GU10-Lampen. Daher habe ich mich nach Rücksprache mit einem bestehenden Nutzer (Dank an @iRodknocker) entschlossen, meine Wohnzimmer-Lampe durch ein dreiflammiges E27-System zu ersetzen.

Hue-Verpackung

Also habe ich im Baumarkt noch eine neue Lampe beschafft und hatte nun alles zusammen, das System für einen Raum in Betrieb zu nehmen. Die Bridge wird über das Netzteil mit einer Steckdose verbunden und via Ethernetkabel an den Router gehängt. Ein Anschluss über WLAN ist nicht möglich, dafür ist keinerlei Konfiguration notwendig. Alle Netzwerkeinstellungen werden einfach automatisch per DHCP bezogen. Die Birnen sehen wie gewöhnliche Strahler aus und werden ganz normal in die Fassungen geschraubt. Sie sind allerdings recht schwer, was sicherlich der integrierten Technik geschuldet ist. Birnen und Router kommunizieren übrigens nicht per WLAN miteinander, sondern benutzen eine andere Technik namens Zigbee. Jede Birne fungiert dabei als Signal-Repeater, sodass man relativ frei ist, was die Positionierung der Bridge betrifft. Die Steuerung erfolgt über Smartphones, Tablets oder Computer, sodass der klassische Lichtschalter normalerweise in der Ein-Position verbleiben kann. Für iPhone und iPad gibt es neben der offiziellen Hue-App von Philips noch eine Reihe Drittanbieterlösungen, die teilweise recht interessante Zusatzfunktionen bieten (dazu später mehr).

Hue App

Hue-App von Philips

Aber was kann das System nun? Jede Birne ist einzeln ansteuerbar und kann in nahezu beliebigen Farben und Helligkeiten leuchten. Über die Hue-App kann man vorgefertigte Farbschemata auswählen oder neue definieren. Hierzu kann auch ein eigenes Foto herangezogen werden, um die Farbstimmung dort im Raum wiederzugeben. Über eine Community-Seite können weitere Schemata geladen werden. Die Steuerung über Apps ist natürlich äußerst bequem, da man für die Lichtregelung das eigene Sofa nun nicht mehr verlassen werden muss. Mit Hilfe eines kostenlosen Benutzerkontos bei Philips können die Lampen auch außerhalb des eigenen Netzwerks gesteuert werden. Es ist also möglich von unterwegs, die Beleuchtung in der eigenen Wohnung ein- oder auszuschalten, etwa um eine Anwesenheit vorzutäuschen.

Aber das ist längst noch nicht alles. So ist es z.B. möglich, sich von langsam heller werdenden Licht morgens wecken zu lassen, oder über Geofences die Lichtaktivierung von der eigenen Anwesenheit abhängig zu machen. Überhaupt liegen in den Automatisierungsmöglichkeiten die großen Stärken des Hue-Systems. So gibt es etwa bei IFTTT (ein interessantes Internetangebot, welches die Verknüpfung verschiedenster Dienste ermöglicht) einen Hue-Kanal mit hohem Automatisierungspotential. So könnte man z.B. die Beleuchtung bei Sonnenuntergang automatisch aktivieren oder die Lampen kurz aufleuchten lassen, wenn man bei Twitter erwähnt wird, ein Unwetter naht oder der Lieblingsverein ein Tor geschossen hat. Der Fantasie sind hier kaum Grenzen gesetzt und ich bin da noch gar nicht tief eingestiegen.

Drittanbieter-Apps erweitern den Funktionsumfang zusätzlich. Bisher habe ich ein wenig mit Goldee (bietet dynamische Farbschemata für eine stimmungsvolle Beleuchtung), Lightbow (bietet zum Teil detailliertere Steuerungsmöglichkeiten als die Philips-App) und MagicHue (Disco-Beleuchtung passend zur laufenden Musik) gespielt. Für weitere Tipps wäre ich dankbar!

Zu guter letzt spart man mit den LEDs natürlich im Vergleich zu klassischen Glühlampen eine Menge Strom. So verbrauchen alle drei Hues zusammen weniger Strom als eine meiner bisher genutzten Glühbirnen. Schlussendlich bietet das System genügend Vorteile, um irgendwann auch die anderen Lampen auszutauschen. Dem stehen allerdings die hohen Anschaffungskosten und die geringe Auswahl an Fassungsgrößen entgegen.

Technische Daten

Lichtleistung: max. 600 Lumen, 16 Millionen Farben
Stromverbrauch pro Birne: max. 9 W
Lebensdauer: 15.000 Stunden

iOS-Tastenkombinationen

05 Apr 2014
5. April 2014

Längere Texte am iPad (oder auch iPhone) schreibe ich gerne mit Hilfe einer externen Tastatur. Das geht einfach schneller und komfortabler, außerdem bleibt mehr Platz auf dem Bildschirm, was insbesondere auf dem iPhone von Bedeutung ist.  Je nachdem ob ich zu Hause oder unterwegs bin, nutze ich entweder die Bluetooth-Tastatur von Apple oder eine Mini-Tastatur (derzeit ein Ultraslim-Keyboard von rapoo).

Hierzu gleich ein Tipp. Das Leben wird wesentlich leichter, wenn man eine Tastatur kauft, die für den Einsatz auf Apple-Systemen optimiert ist. Sie sollte zumindest über eine Command-Taste verfügen. Gute Keyboards bieten aber zusätzlich auch Tasten für die Lautstärke, die Helligkeit, zum Abspielen von Audio, einen Home-Button, Cursor-Steuerung und noch einiges mehr.

Was viele nicht wissen, iOS und eine ganze Reihe von iOS-Apps bieten mittlerweile (insbesondere ab iOS 7) eine ganze Reihe von Tastenkombinationen an, mit deren Hilfe man einfach schneller zum Ziel kommt und somit produktiver Arbeiten kann. Eine schöne und umfangreiche Zusammenstellung gibt es bei MacStories, eine sehr gute Newssite für Apple-Themen übrigens, falls sie jemand noch nicht kennen sollte.

Hier eine kleine Übersicht (ohne Anspruch auf Vollständigkeit):

Allgemein

Cmd-C – in die Zwischenablage kopieren
Cmd-X – in die Zwischenablage ausschneiden
Cmd-V – aus der Zwischenablage einfügen
Cmd-Z – Rückgängig
Cmd-Shift-Z – „Redo“
Cmd-Leerzeichen – Tastatursprache wechseln (wenn mehrere definiert)
Ctrl-K – Text bis Zeilenende löschen

Cmd-Cursor oben – zum Anfang des Dokuments
Cmd-Cursor unten – zum Ende des Dokuments
Cmd-Cursor links – zum Anfang der Zeile
Cmd-Cursor rechts – zum Ende der Zeile
Alt-Cursor links – zum vorherigen Wort
Alt-Cursor rechts – zum nächsten Wort

Textauswahl

Cmd-A – alles auswählen
Cmd-Shift-Cursor unten
Shift-Cursor links – Text nach links auswählen
Shift-Cursor rechts – Text nach rechts auswählen
Shift-Cursor oben – Text nach oben auswählen
Shift-Cursor unten – Text nach unten auswählen

Sonderzeichen

Alt-Ä – æ
Alt-Shift-Ä – Æ
Alt-O – ø
Alt-Shift-O – Ø
Alt-A – å
Alt-Shift-A – Å
Alt-Ö – œ
Alt-Shift-Ö – Œ
Alt-E – €
Alt-G – ©
Alt-L – @
Alt-M – µ
Alt-N – ~
Alt-P – π
Alt-R – ®
Alt-T – †
Alt-W – ∑
Alt-X – ≈
Alt-Y – ¥
Alt-Z – Ω
Alt-+ – ±
Alt-. – …
Alt-, – ∞
Alt-Ü – •
Shift-Alt-D – ™
Shift-Alt-E – ‰
Shift-Alt-4 – £
Shift-Alt-+ – Apple-Logo
Shift-Alt-. – ÷

Eine ganze Reihe dieser Zeichen sind über die Bildschirmtastatur überhaupt nicht einzugeben.

Mail

Cmd-N – neue E-Mail schreiben
Cmd-Shift-D – E-Mail abschicken (aus dem Mail-Editor)
Backspace – aktuell ausgewählte E-Mail in Liste löschen

Safari

Cmd-T – neuen Tab öffnen
Cmd-W – aktuellen Tab schliessen
Cmd-R – aktuellen Tab neu laden

Pages und Numbers

Cmd-B – fett
Cmd-D – aktuelles Objekt (z.B. Bild) duplizieren
Cmd-I – kursiv
Cmd-U – unterstreichen

Byword

Cmd-B – fett
Cmd-I – kursiv
Cmd-K – Link einfügen
Cmd-N – neues Dokument (in der Dokumenten-Ansicht)
Cmd-O – Dokumenten-Browser anzeigen/nicht anzeigen
Cmd-U – unterstreichen
Cmd-W – Dokument schliessen

Day One

Cmd-N – neuer Eintrag

Drafts

Cmd-N – neuer Entwurf

OmniOutliner

Cmd-B – fett
Cmd-I – kursiv
Cmd-U – unterstreichen
Alt-Enter – Zeilenumbruch einfügen
Ctrl-Enter – Zeile an Cursor-Position teilen

Kleiner Hinweis zum Schluss noch, da bei Apple ja immer vieles aus einem Guss ist, funktionieren viele dieser Tastenkombinationen natürlich auch auf dem Mac.

Frohe Weihnachten und guten Rutsch

24 Dez 2013
24. Dezember 2013

Ich wünsche meinen Lesern ein frohes, friedliches und besinnliches Weihnachtsfest sowie einen guten Rutsch ins neue Jahr!

Wie in den Vorjahren möchte ich diese Gelegenheit nutzen, auf das vergangene Jahr – wie immer ein wenig aus der Sicht eines Apple-Users und Computer-Geeks – zurückzublicken.

Da Apple inzwischen Hardware-Einführungen auf die zweite Jahreshälfte beschränkt (das Weihnachtsgeschäft lässt grüßen), war mein erstes Gadget des Jahres ein Fitbit One, der sich als äußerst nützliche und vernünftige Anschaffung erwiesen hat. Mit Hilfe dieses Fitness-Trackers ist es mir tatsächlich gelungen, meine Bewegungsaktivitäten deutlich zu steigern, weil der eigene Fortschritt jederzeit kontrolliert werden kann. So bin ich dieses Jahr durchschnittlich 68516 Schritte pro Woche gegangen, was nur knapp unter der Empfehlung von 10000 Schritten am Tag liegt. Daher ist meine Motivation hoch, diesen Schnitt in 2014 zu erreichen. Sehr anspornend finde ich die Möglichkeit, sich mit anderen Fitbit-Nutzern zu befreunden und die Werte zu vergleichen. Ich kann dieses Produkt, welches inzwischen auch als Armband erhältlich ist, sehr empfehlen.

Weil ich mitten in einem Zweijahresvertrag stecke, war ich dieses Jahr nicht „dran“ mit einem neuen iPhone, halte das 5s aber für ein gelungenes Stück Smartphone-Hardware. Der Fingerabdruck-Scanner würde mir eine Menge Zeit sparen, da ich mein iPhone gefühlt 100x am Tag entsperre und dafür einen längeren Code eingeben muss. Auch die Verbesserungen an der Kamera (Blitzsystem, Burst-Mode, …) machen einen brauchbaren Eindruck. Die Prozessorleistung ist beeindruckend, allerdings kommt mir mein iPhone 5 keineswegs langsam vor. Ich bin schon sehr gespannt, was das nächste iPhone bringen wird, denn da bin ich wieder an Bord. Ich hoffe, dass es nach wie vor „kleine“ Bildschirme geben wird, denn der Trend zu 5- oder 6-Zoll-Telefonen ist nicht der meine, zumal ich das Telefon unterwegs sehr oft mit einer Hand bediene. Das iPhone 5c, ich sage es ehrlich, spricht mich nicht an, auch wenn es auf mich bezüglich der Verarbeitung einen sehr soliden Eindruck macht.

Dann wurde es aber doch noch teuer. Bereits in meinem letzten Weihnachtsartikel berichtete ich über die Qual der Wahl bezüglich eines neuen 13-Zoll-MacBooks (mein bisheriges ist aus dem Jahre 2008, wurde aber schon mehrmals aufgerüstet). Die hat mir Apple dieses Jahr leicht gemacht, indem das MacBook Pro mit Retina-Display nun endlich auch mit 16 GB RAM angeboten wurde und das klassische MacBook Pro nicht erneuert wurde. Schließlich soll das Gerät wieder einige Jahre seinen Dienst tun und, da man es nicht aufrüsten kann, ist eine Ausstattung ratsam, die Reserven für die Zukunft lässt. Ich habe es am „Black Friday“ mit 100 Euro Rabatt bestellt und es ist vor einer Woche eingetroffen. Es ist sicher noch zu früh für ein Review, aber auf meinem Schreibtisch steht nun zweifellos das leistungsfähigste Stück Hardware, was ich je besessen habe, mit einem gestochen scharfen Display, wie ich ihn bisher nur von iOS-Geräten her kannte.

MacBook Pro Retina 13

Bereits zwei Wochen vorher wurde mein iPad Air geliefert, welches ich ebenfalls mit Black-Friday-Rabatt geordert hatte. Die deutlich gesteigerte Performance und das vergleichsweise geringe Gewicht machen es zu einem würdigen Nachfolger für mein iPad 3. Leider bin ich noch nicht dazu gekommen, es im Rahmen eines Blog-Artikels ausführlicher vorzustellen. Dies gilt leider auch für die übrigen Hardware-Anschaffungen dieses Jahres, u.a. einen AirPrint-fähigen Drucker und eine AirPlay-fähige WLAN-Box.

Auf der Software-Seite begann das Jahr für mich mit Watchever, einem Video-on-Demand-Dienst, dem ich bis heute die Treue gehalten habe. Ich finde das Angebot inzwischen sehr reichhaltig, auch wenn die ganz neuen Dinge – von Ausnahmen abgesehen – nicht da sind, was aber auch bei einem Monatspreis von 8,99 Euro wohl nicht zu leisten ist. Dankbar bin ich Watchever für die kompletten Folgen von Breaking Bad, die ich ansonsten wahrscheinlich nicht gesehen hätte. Man hat hier halt einfach die Möglichkeit, unverbindlich in Serien reinzuschnuppern, ohne dass man sich an Sendetermine halten oder eine DVD-Anschaffung tätigen muss.

Die polarisierendste Software-Neuerung in diesem Jahr war in meinem Umfeld zweifellos iOS 7. Allein im engeren Bekanntenkreis gibt es Leute, die es sehr lieben und die es regelrecht hassen. Ich mag es, auch wenn die ersten geleakten Screenshots, welche den Schwerpunkt auf die neuen Icons legten, ein wenig schockierend waren. Insgesamt gefällt mir aber der Look und Funktionen wie Hintergrundaktualisierungen (bitte mehr davon!) oder das Kontrollzentrum möchte ich auf keinen Fall mehr hergeben. Ich freue mich sogar über jedes App-Update, bei dem das Design auf iOS 7 umgestellt wird. Weniger spektakulär waren die Änderungen in Mavericks, wobei ich aber u.a. die iBooks-App sehr begrüße und dem ganzen Holz, Leder und Leinen keine Träne hinterherweine. Einschneidende und aufwändige Änderungen in 2013 waren für mich der Wechsel von Flickr zu Ipernity und der Einstieg in Evernote.

Enttäuschend fand ich die Entwicklung von App.net in 2013. Technisch ist es Twitter zwar inzwischen weit überlegen (auch wenn eine wirklich gute Mac-App fehlt), aber es gewinnt einfach keine ordentliche Nutzerbasis, im Gegenteil, viele haben die Plattform inzwischen wieder verlassen oder sind zur Karteileiche geworden. Daher werde ich meinen Bezahlaccount wahrscheinlich nicht verlängern und in ein Basiskonto umwandeln, zumal es auf Twitter noch nicht so schlimm geworden ist, wie ich befürchtet hatte.

Mein erstes E-Book „Die inoffizielle deutsche Siri-Referenz“ ist – zumindest aus meiner Sicht – ein Erfolg. Allen Käufern meinen herzlichen Dank! Vor rund einem Monat ist die zweite Auflage mit den Neuerungen aus iOS 7 erschienen, die darüber hinaus auch viele weitere Verbesserungen enthält und inzwischen auch in den großen Bookstores wie Amazon oder iTunes erhältlich ist. Ein zweites E-Book ist in Arbeit, leider kann ich aber noch nichts zum Erscheinungstermin sagen.

Und schließlich hat sich auch der Rostocker Mac-Stammtisch ganz gut entwickelt. Die Runden sind inzwischen ein klein wenig größer als in 2012, dennoch freuen wir uns sehr über jeden neuen Teilnehmer! Der nächste Stammtisch ist am 8. Januar wie immer im plan b. (Doberaner Str. 147, Nähe Doberaner Platz).

Artikelfoto: Rostocker Weihnachtsmarkt 2013

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