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iPhone-Airplay mit mehreren Lautsprechern

12 Jul 2014
12. Juli 2014

Kennt ihr das Problem, man hat zu Hause mehrere Airplay-fähige Lautsprecher, kann aber mit dem iPhone (oder iPad) nur jeweils eine Box bespielen? Darüber habe ich mich schon öfters geärgert, bis ich neulich mal auf die Idee kam, ob es nicht eine App dafür gibt. Zu meiner Überraschung ist das tatsächlich der Fall.

Die App nennt sich “Multiroom Music/Radio Player by WHAALE” (kurz WHAALE) und hat IMHO ein etwas eigentümliches Design. Sie ist von der Bedienung ein wenig gewöhnungsbedürftig, leistet aber genau das, was ich schon lange gesucht habe. Man kann entweder alle Lautsprecher mit der gleichen Musik bespielen oder sogar jeden aus einer anderen Audioquelle versorgen. Maximal werden 6 Lautsprecher unterstützt, ab dem 3. ist hierzu allerdings jeweils ein In-App-Kauf notwendig.

WHAALE

Eine wesentliche Einschränkung, die vermutlich von iOS-Seite stammt, ist, dass das Audio direkt aus der WHAALE-App kommen muss. Die App bietet aber natürlich Zugriff auf die Musikbibliothek des jeweiligen iOS-Geräteres (allerdings ohne die Titel, die ausschließlich in der iCloud liegen, also iTunes Match und nicht heruntergeladene Einkäufe). Weiterhin wurde kürzlich der Streaming-Dienst „Deezer“ integriert. Zusätzlich kann man allerdings – wieder per In-App-Kauf – weitere Audio-Quellen erwerben, und zwar Internet-Radio (mit einer langen Liste vordefinierter Stationen) und UPnP-Media-Server, die man z.B. auf NAS-Systemen findet oder auch als Server-Dienst auf seinem Mac installieren kann. Ferner werden eine Reihe von Ambiente-Sounds mitgeliefert, wie z.B. Regengeräusche. Der Autor arbeitet nach eigenen Angaben an weiteren Quellen, so dass man mit der Audio-Auswahl nicht so eingeschränkt ist, wie es auf den ersten Blick erscheinen mag.

Die Universal-App kostet mit zwei Lautsprechern 4,49 € (eine kostenlose Testversion steht ebenfalls im App Store zur Verfügung), Zugriff auf Internetradios und UPnP-Server schlagen nochmal mit jeweils 0,89 € zu Buche. Dafür erhält man Möglichkeiten, die sonst nur mit erheblich teuereren Systemen – wie z.B. SONOS – zu realisieren sind.

Siri und die Fußball-WM

14 Jun 2014
14. Juni 2014

Da Siri, die integrierte Sprachassistentin für iPhone, iPod touch und das iPad, auch aus einer Server-seitigen Komponente besteht, hat Apple die Möglichkeit das System ohne iOS-Update an aktuelle Ereignisse anzupassen. Genau dies ist für die kürzlich gestartete Fußball-WM in Brasilien geschehen. Wir brauchen also, um auf dem Laufenden zu bleiben, nicht erst umständlich eine News- oder Sport-App oder Safari bemühen, sondern fragen einfach Siri. Hier ein paar Beispiele:

Siri WM  1

Siri WM  2

Natürlich können auch Einzelergebnisse abgefragt werden:

Siri WM  6

Sogar über die einzelnen Mannschaften können Infos abgerufen werden:

Siri WM  3

Siri WM  7

Siri WM  5

Wer eine Zusammenstellung aller mir bekannten Siri-Befehle (inzwischen über 500) haben möchte, einschließlich der Neuerungen in iOS 7, dem empfehle ich mein E-Book:

Siri Buch in iBooks

Gedanken zu OS X Yosemite und iOS 8

08 Jun 2014
8. Juni 2014

Letzten Montag hat Apple auf seiner jährlichen Entwicklerkonferenz „WWDC“ in San Francisco die kommenden Versionen von OS X (Version 10.10 AKA „Yosemite“) und iOS (Version 8) vorgestellt. Ich habe in der vergangenen Woche dazu viel Lob, aber auch Kritik (insbesondere, weil keine neue Hardware vorgestellt wurde) gehört und möchte an dieser Stelle ein paar meiner Gedanken in loser Reihenfolge hierzu zusammenstellen, ohne dabei die Neuvorstellungen nochmal zu wiederholen. Darüber wurde inzwischen ja hinreichend berichtet und ich denke mal, dass viele meiner Leser die Keynote auch gesehen haben. Zumindest OS X 10.10 habe ich mir inzwischen auch persönlich anschauen können.

  • Ich habe es mir schon an der ein oder anderen Stelle in diesem Blog gewünscht und freue mich, dass Apple diesen Weg weitergeht, Macs und iOS-Geräte enger zu verzahnen (Stichwort „Continuity“). Das Unternehmen aus Cupertino hat nunmal Hard- und Software selbst unter Kontrolle und kann damit alles optimal zusammenspielen lassen, wie es ansonsten vielleicht nur noch Microsoft könnte. Ich wechsele meine Apple-Geräte öfters am Tag und dass ich nun die Arbeit schneller wieder dort aufnehmen kann, wo ich gerade aufgehört habe, ist eine große Sache, die mir Zeit sparen wird. Dabei macht Apple nicht den Fehler, den IMHO Microsoft mit Windows 8 gemacht hat, alles mit einem OS zu erschlagen, sondern OS X bleibt OS X und iOS bleibt iOS. Es werden aber natürlich Konzepte – wo immer es sinnvoll ist – vereinheitlicht.
  • Apple öffnet mit Funktionen wie Drittanbieter-Tastaturen, Notification-Center-Widgets, erweiterbaren Sharing-Funktionen, dem iCloud-Drive, Touch-ID-Nutzung, Browser-Extensions und externen Foto-Filtern iOS so weit wie noch mit keinem anderen Update. Dies mag für Nutzer anderer Systeme nichts besonderes sein, für iOS wird es jedoch eine ganz neue Qualität an Apps hervorbringen und ich bin gespannt, auf welche Ideen die Entwickler kommen werden. Das vereinfacht die Zusammenarbeit der Apps untereinander enorm und viele Workarounds der Vergangenheit werden nun nicht mehr nötig sein. In der Keynote wurde an vielen Stellen deutlich gemacht, dass dabei die Sicherheit des Systems immer ein wichtiges Design-Kriterium war.
  • Durch die Verbilligung des iCloud-Speichers und den Änderungen beim Archivieren von Fotos sind neue Foto-Workflows denkbar, die evtl. dann ohne Systeme, wie das kürzlich von mir vorgestellte Picturelife auskommen. Ich bin jedenfalls auf die Einzelheiten gespannt. Schade, dass die neue Foto-App für den Mac erst nächstes Jahr kommen soll.
  • Sehr gespannt bin ich auch auf das iCloud-Drive und Erweiterungsmöglichkeiten im Datei-Picker bezüglich weiterer Speichersysteme. Ich hoffe, dass man an dieser Stelle künftig mehr mit WebDAV arbeiten kann, so dass zunehmend Daten auf eignen Servern in Deutschland abgelegt werden können.
  • Als großer Siri-Fan freue ich mich natürlich über die neue „Hey Siri“-Funktion und bin gespannt, welche Befehle und Easter-Eggs diesmal hinzugekommen sind. Wünschenswert wäre eine Diktierfunktion, die ohne Internetzugriff auskommt (wie es bei OS X schon realisiert wurde), aber davon habe ich leider nichts gehört. Vielleicht ist dazu aber noch neue Hardware nötig, also warte ich mal auf den Herbst.
  • Craig Federighi macht seine Sache als „Presenter” von OS X und iOS inzwischen hervorragend, was die Keynote trotz ihrer Länge von 2 Stunden recht kurzweilig erscheinen lies.
  • Das neue Design von OS X sieht sehr modern aus, ist aber für mich gewöhnungsbedürftig, insbesondere was das Dock und den neuen Systemfont „Helvetica Neue“ betrifft. Letzterer sieht auf „normalen Bildschirmen“ nicht so schick aus wie auf Retina-Displays. Dass die Icons sich optisch an iOS angenähert haben, ist freilich für Nutzer beide Systeme eine Vereinfachung. An die neuen Toolbar-Icons mit dem hellen Hintergrund habe ich mich noch nicht gewöhnt. Dass Safari auf OS X in der Adresszeile nun wie bei iOS auch nur noch die Domain anzeigt ist für mich als Webentwickler eine deutliche Verschlechterung, die man hoffentlich noch mit irgendwelchen Hacks wieder abstellen kann.
  • Nach dem neuen Design, welches mit iOS 7 gekommen ist, waren bezüglich iOS 8 optisch keine großen Änderungen zu erwarten und so ist es dann auch gekommen. Glücklicherweise ist die Trennung zwischen „Alle“ und „Verpasst“ im Notification-Center verschwunden. Leider wurde nichts zum Control-Center gesagt, hier hätte ich mir eine Konfigurierbarkeit der Apps unten gewünscht. Als intensiver Nutzer von iMessages freue ich mich über die vielen Erweiterungen, welche diese App erfahren hat.
  • Sicherlich hätten sich viele über neue Hardware gefreut, aber die WWDC ist nunmal eine Entwicklerkonferenz, auf der die Softwareseite im Vordergrund steht. Außerdem war die immerhin 2-stündige Veranstaltung dermaßen mit der Vorstellung zahlreicher neuer Funktionen vollgepackt, dass Tim Cook nichtmal wie sonst üblich auf neue Apple-Store-Eröffnungen eingehen konnte. Die von vielen erwartete iWatch vorzustellen hätte auch nicht viel Sinn gemacht, da sicherlich iOS 8 hierzu benötigt wird, welches erst im Herbst verfügbar ist.
  • Die neue Programmiersprache „Swift“ sieht erstmal interessant aus und scheint – zumindest auf den ersten Blick – leichter lernbar zu sein als Objective-C. Ich hab mir jedenfalls schon mal das entsprechende E-Book von Apple heruntergeladen.

Picturelife

04 Mai 2014
4. Mai 2014

Weil kürzlich einmal ein paar Fotos auf meinem iPhone verloren gegangen sind, habe ich mich mit dem Thema Foto-Backup bei externen Anbietern befasst. Zwar habe ich schon über 3000 Fotos bei Ipernity liegen, dort speichere ich aber nur Aperture-Alben und längst nicht jeden kleinen iPhone-Schnappschuss. Ein wichtiges Kriterium ist daher ein möglichst automatisches Hochladen aller Fotos, von Mac, iPhone und iPad, damit ein lückenloses Backup entsteht. Ein problemloser Zugriff auf alle Fotos von jedem der Geräte wäre ebenfalls äußerst wünschenswert, denn so hat man quasi alle seine Fotos immer dabei. Schliesslich wäre es praktisch, wenn meine ausgefeilte Aperture-Albenstuktur sich im Backup wiederfinden würde.

Der Markt für solche Lösungen ist nach meinen Recherchen recht übersichtlich. Vorreiter Everpix musste – IMHO wegen eines nicht tragfähigen Geschäftsmodells – seine Geschäftstätigkeit einstellen und Loom wurde kürzlich von Dropbox gekauft. Daher bin ich nach einer kurzen Testphase bei Picturelife (Empfehlungslink) gelandet, einem Dienst aus New York, der alle genannten Anforderungen erfüllt.

Die Mac-App lebt in der Menüleiste (am besten automatisch bei der Anmeldung starten lassen) und lädt im Hintergrund wahlweise alle Fotos (und auch Videos) aus Aperture, iPhoto und einer Liste konfigurierbarer Verzeichnisse zu Picturelife hoch. Die Albenstruktur von Aperture oder iPhoto wird dabei beibehalten. Die Fotos dürfen sogar im Raw-Format vorliegen. Sinnvollerweise kann man den Upload während der Benutzung von Aperture und iPhoto über eine Einstellung pausieren lassen. Auch ein automatischer Import aus sozialen Netzen wie Twitter oder Facebook ist vorgesehen.

Picturelife 5

Auswahl der Backup-Quellen in der Mac-App

Picturelife 4

Fortgeschrittene Einstellungen in der Mac-App

Picturelife 1

Web-App

Die Verwaltung der hochgeladenen Bilder erfolgt über eine Web-App. In dieser Web-App kann die Fotosammlung in verschiedenen Ansichten – Memories, Timeline, All Pictures, Albums und Places – begutachtet werden. Weiterhin gibt es eine leistungsfähige Suchfunktion, die u.a. Orte, Datumsangaben und Schlagwörter (z.B. aus Aperture) berücksichtigt. Die Bilder können sogar nachträglich bearbeitet werden, dazu steht ein Editor-Tool mit erstaunlich vielen Funktionen zur Verfügung.

Picturelife 2

Foto-Editor in der Web-App

Schließlich können einzelne Fotos oder Alben auch noch veröffentlicht (standardmäßig sind alle Bilder privat) werden, so dass diese von allen, von allen, die den Link kennen oder einer bestimmten Gruppe an Picturelife-Benutzern im Web betrachtet werden kann. Ein paar Beispielbilder habe ich hier freigegeben. Auch das Posten von Bildern in verschiedene soziale Netze ist möglich.

Die iOS-Apps dienen sowohl zum Hochladen der jeweils lokalen Bilder als auch zur Durchsicht der eigenen Fotosammlung (inkl. Suchfunktion). Eine Veröffentlichung der Bilder ist ebenfalls vorgesehen. Der Upload kann auch im Hintergrund erfolgen, allerdings scheint hierfür nicht die iOS7-Hintergrundaktualisierung verwendet zu werden, sondern das Multitasking über den Geolocation-Mechanismus.

Picturelife 3

iOS-App

Die monatlichen bzw. jährlichen Kosten (bei jährlicher Vorauszahlung zahlt man jeweils nur für 10 Monate) hängen von der gewünschten Speicherkapazität ab, wobei es eine ganze Reihe Preisstufen gibt (mehr als auf der Homepage angegeben). Bis 5 GB Speicher zahlt man nichts, der Speicherplatz kann durch Weiterempfehlungen oder die erstmalige Nutzung bestimmter Funktionen oder Apps erweitert werden. Ich nutze die 75GB-Preisstufe für 50 Dollar im Jahr. Nicht zu viel für das gute Gefühl, von wirklich jedem Foto ein externes Backup zu haben.

Philips Hue

14 Apr 2014
14. April 2014

Mir war schon länger bewußt, dass die Firma Philips unter dem Namen “Hue” (Englisch für Farbe, Schattierung) netzwerkfähige LED-Lampen vertreibt, hatte mich bisher aber nie mit den Einzelheiten befasst. Dies habe ich vor wenigen Wochen, mehr oder weniger durch Zufall, nachgeholt und war von dem Konzept gleich begeistert. Nach weiteren Recherchen habe ich mir dann ein Starterkit bei Apple (es gibt nur wenige Vertriebspartner für das System) bestellt, leider kein Schnäppchen, wie bei so vielen geekigen Produkten.

Das Starterkit besteht aus einer “Bridge”, ein Gerät, welches quasi zwischen Router und den Lampen vermittelt, sowie drei LED-Birnen, wahlweise mit E27- oder GU10-Fassung. Es kommt in einer sehr ansprechenden und wertigen Verpackung, in der alle Komponenten, es liegen auch noch ein Netzstecker für die Bridge und ein Ethernetkabel bei, übersichtlich untergebracht sind. Ich hatte leider im ganzen Haushalt weder E27- noch GU10-Lampen. Daher habe ich mich nach Rücksprache mit einem bestehenden Nutzer (Dank an @iRodknocker) entschlossen, meine Wohnzimmer-Lampe durch ein dreiflammiges E27-System zu ersetzen.

Hue-Verpackung

Also habe ich im Baumarkt noch eine neue Lampe beschafft und hatte nun alles zusammen, das System für einen Raum in Betrieb zu nehmen. Die Bridge wird über das Netzteil mit einer Steckdose verbunden und via Ethernetkabel an den Router gehängt. Ein Anschluss über WLAN ist nicht möglich, dafür ist keinerlei Konfiguration notwendig. Alle Netzwerkeinstellungen werden einfach automatisch per DHCP bezogen. Die Birnen sehen wie gewöhnliche Strahler aus und werden ganz normal in die Fassungen geschraubt. Sie sind allerdings recht schwer, was sicherlich der integrierten Technik geschuldet ist. Birnen und Router kommunizieren übrigens nicht per WLAN miteinander, sondern benutzen eine andere Technik namens Zigbee. Jede Birne fungiert dabei als Signal-Repeater, sodass man relativ frei ist, was die Positionierung der Bridge betrifft. Die Steuerung erfolgt über Smartphones, Tablets oder Computer, sodass der klassische Lichtschalter normalerweise in der Ein-Position verbleiben kann. Für iPhone und iPad gibt es neben der offiziellen Hue-App von Philips noch eine Reihe Drittanbieterlösungen, die teilweise recht interessante Zusatzfunktionen bieten (dazu später mehr).

Hue App

Hue-App von Philips

Aber was kann das System nun? Jede Birne ist einzeln ansteuerbar und kann in nahezu beliebigen Farben und Helligkeiten leuchten. Über die Hue-App kann man vorgefertigte Farbschemata auswählen oder neue definieren. Hierzu kann auch ein eigenes Foto herangezogen werden, um die Farbstimmung dort im Raum wiederzugeben. Über eine Community-Seite können weitere Schemata geladen werden. Die Steuerung über Apps ist natürlich äußerst bequem, da man für die Lichtregelung das eigene Sofa nun nicht mehr verlassen werden muss. Mit Hilfe eines kostenlosen Benutzerkontos bei Philips können die Lampen auch außerhalb des eigenen Netzwerks gesteuert werden. Es ist also möglich von unterwegs, die Beleuchtung in der eigenen Wohnung ein- oder auszuschalten, etwa um eine Anwesenheit vorzutäuschen.

Aber das ist längst noch nicht alles. So ist es z.B. möglich, sich von langsam heller werdenden Licht morgens wecken zu lassen, oder über Geofences die Lichtaktivierung von der eigenen Anwesenheit abhängig zu machen. Überhaupt liegen in den Automatisierungsmöglichkeiten die großen Stärken des Hue-Systems. So gibt es etwa bei IFTTT (ein interessantes Internetangebot, welches die Verknüpfung verschiedenster Dienste ermöglicht) einen Hue-Kanal mit hohem Automatisierungspotential. So könnte man z.B. die Beleuchtung bei Sonnenuntergang automatisch aktivieren oder die Lampen kurz aufleuchten lassen, wenn man bei Twitter erwähnt wird, ein Unwetter naht oder der Lieblingsverein ein Tor geschossen hat. Der Fantasie sind hier kaum Grenzen gesetzt und ich bin da noch gar nicht tief eingestiegen.

Drittanbieter-Apps erweitern den Funktionsumfang zusätzlich. Bisher habe ich ein wenig mit Goldee (bietet dynamische Farbschemata für eine stimmungsvolle Beleuchtung), Lightbow (bietet zum Teil detailliertere Steuerungsmöglichkeiten als die Philips-App) und MagicHue (Disco-Beleuchtung passend zur laufenden Musik) gespielt. Für weitere Tipps wäre ich dankbar!

Zu guter letzt spart man mit den LEDs natürlich im Vergleich zu klassischen Glühlampen eine Menge Strom. So verbrauchen alle drei Hues zusammen weniger Strom als eine meiner bisher genutzten Glühbirnen. Schlussendlich bietet das System genügend Vorteile, um irgendwann auch die anderen Lampen auszutauschen. Dem stehen allerdings die hohen Anschaffungskosten und die geringe Auswahl an Fassungsgrößen entgegen.

Technische Daten

Lichtleistung: max. 600 Lumen, 16 Millionen Farben
Stromverbrauch pro Birne: max. 9 W
Lebensdauer: 15.000 Stunden

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