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Datumsberechnungen mit Siri

02 Mrz 2013
2. März 2013

Angeregt durch einen Artikel auf macsparky.com musste ich natürlich sofort mal ausprobieren, ob auch die deutsche Version von Siri, Apples Sprachsteuerung für iPhones und iPads, in der Lage ist, Datumsberechnungen durchzuführen. Sie ist es! Solche Berechnungen sind z.B. nützlich, um Fristen auszurechnen.

Wenn wir wissen möchten, welches Datum in <x> Tagen ist, lautet der Siri-Befehl hierzu: “Welches Datum ist in <x>Tagen?”. Beispiel:

Siri Datum1

Umgekehrt funktioniert es auch: “Welches Datum war vor <x> Tagen?”. Beispiel:

Siri Datum2

Schließlich können die Berechnungen auch von einem anderen Tag als heute ausgehen. Der entsprechende Siri-Befehl lautet: “Welches Datum ist am <Datum> in <x> Tagen?”. Auch hier ein Beispiel:

Siri Datum 3

Die englische Version von Siri kann dank der Integration von Wolfram-Alpha auch die Differenz in Tagen aus zwei Datumsangaben berechnen, dafür habe ich in der deutschen Fassung kein Äquivalent gefunden.

Wie auch immer, schneller als mit Siri dürften sich solche Berechnungen – insbesondere bei größeren Tageszahlen – nicht erledigen lassen.

Nochmal zur Erinnerung: Wer eine Liste aller Siri-Befehle, die ich kenne (über 400, die drei von heute sind natürlich nicht dabei), haben möchte, dem sei mein E-Book “Die inoffizielle deutsche Siri-Referenz” für nur EUR 3,99 empfohlen. Bei dieser Gelegenheit meinen ganz herzlichen Dank an alle bisherigen Käufer!

Siri-Buch

Separater Benachrichtigungston für VIP-Mails unter iOS

16 Feb 2013
16. Februar 2013

Seit iOS 6 gibt es in Apple Mail – sowohl auf dem Mac als auch unter IOS – die Möglichkeit, Kontakte als VIPs zu definieren. VIP-Mails landen in einer separaten Inbox, die uns die Gelegenheit bietet, sich auf die wirklich wichtigen Nachrichten zu konzentrieren. Es ist sogar vorgesehen, dass neue VIP-Mails mit einem anderen Benachrichtigungston angekündigt werden, so dass wir auch bei ausgeschaltetem Bildschirm sofort hören, dass eine wichtige(re) Nachricht eingetroffen ist. Allerdings ist diese Einstellung so versteckt, dass ich sie selber erst vor kurzem gefunden habe. Daher möchte ich heute den Weg dorthin kurz aufzeigen. Er ist auf dem iPhone und dem iPad identisch.

Zuerst öffnen wir die Einstellungen. Dort tippen wir auf “Mitteilungen” (und genau da bin ich nicht drauf gekommen, weil da normalerweise konfiguriert wird, was wie in der Mitteilungszentrale steht und es für Töne eigentlich eine separate Einstellung gibt):

VIP Ton 1

Dann tippen wir auf “Mail”:

VIP Ton 2

Dann auf “VIP”:

VIP Ton 3

Und dann auf “Ton für neue E-Mails”:

VIP Ton 4

Nun suchen wir uns einen schönen Sound aus:

VIP Ton 5

Mit Hilfe des Buttons “Store” (oben rechts) ist es möglich, bei Apple neue Töne für 99 Cent das Stück hinzuzukaufen.

Das war’s. Natürlich können wir den normalen E-Mail-Ton nun ggf. auch abschalten, um zu erreichen, dass eine akustische Benachrichtigung nur noch bei VIPs stattfindet.

Workflow für Notizen

20 Jan 2013
20. Januar 2013

Heute möchte ich meinen Workflow für Notizen vorstellen. Notizen fallen in meinem Alltag in großer Menge an, so dass ich mir schon vor längerer Zeit Gedanken darüber machen musste, wie ich diese am besten erfasse und organisiere. Vielleicht sollte ich erstmal vorausschicken, was ich überhaupt unter einer Notiz verstehe. Es handelt sich bei mir in der Regel um kurze bis sehr kurze Texte. Manchmal bestehen sie nur aus dem Titel und zwei bis drei Wörtern. Beispiele sind:

  • Ideen für die nächsten Blogartikel
  • Dinge, die ich demnächst kaufen möchte
  • interessante/lustige Zitate, die ich gefunden habe
  • Öffnungszeiten häufig besuchter Geschäfte
  • kleine Codeschnipsel, reguläre Ausdrücke oder Terminal-Befehlszeilen
  • eine Liste meiner laufenden Abos
  • Links zu interessanten Artikeln, Videos und Bildern

Nicht eingeschlossen sind im meinem Fall dienstliche Besprechungsnotizen, da ich hierfür eine separate App verwende, über die ich evtl. auch mal einen Artikel hier schreiben werde. Ebenfalls nicht dabei sind Entwürfe für längere Texte, z.B. Blog-Artikel, Buchkapitel, Briefe und dergleichen. Hierzu nutze ich seit einiger Zeit Byword (erhältlich für OS X und iOS), welches alle Inhalte über die iCloud synchronisiert.

Notizen erstelle ich ausschließlich als reinen Text. Dadurch ist die Erfassung auf allen Geräten am unproblematischsten (kürzere Notizen diktiere ich übrigens auch gerne einmal). Ferner halte ich dieses Format – im Vergleich zu allem anderen – für ziemlich zukunftssicher. Außerdem erlaubt das Textformat einen sehr leichten Wechsel der am Workflow beteiligten Apps. Ich habe einzelne Komponenten schon öfters getauscht und der Aufwand lag immer im Minutenbereich. Weitere Anforderungen an mein Notizsystem sind:

  • zuverlässige Synchronisation über alle beteiligten Geräte (Mac, iPhone und iPad)
  • eine schnelle Suchfunktion, auch bei vielen Notizen
  • TextExpander-Unterstützung bei iOS-Apps, um unnötige Tipparbeit einzusparen

Genug der Vorrede, nun zur konkreten Umsetzung, angefangen beim Mac. Nach Ausflügen über Notional Velocity und Justnotes bin ich bei nvALT gelandet, einer modifizierten Version von Notional Velocity, wie die ersten zwei Buchstaben auch andeuten. Dieses Programm ist drauf ausgelegt, große Mengen Notizen aufzunehmen, schnell nach Einträgen zu suchen und ebenso schnell neue Texte einzugeben:

Notizen 1

Ermöglicht wird dies u.a. durch die Eingabezeile oben. Sie dient sowohl zur Suche als auch zur Vergabe des Titels für eine neue Notiz, ein – wie sich in der Praxis herausstellt – sehr effizienter Ansatz. Weiterhin ist die App durch und durch auf Tastaturbedienung ausgelegt. Aufzählungen werden erkannt und automatisch fortgesetzt, schließende Klammern werden optional automatisch eingefügt. Eine Unterstützung von Markdown (inkl. Vorschau) ist ebenfalls vorhanden, wird aber von mir im Rahmen meiner Notizen nicht verwendet. Die Oberfläche ist sehr schlicht gehalten, was ich begrüße, damit ich mich auf das wesentliche, der Eingabe von und der Suche nach Notizen konzentrieren kann. Eine etwas ausführlichere Einführung in nvALT bietet dieser Artikel. Auf Screenshots bestehender Notizen verzichte ich hier, da diese größtenteils privater Natur sind.

Zur Ablage der Notizen bietet nvALT verschiedene Möglichkeiten. Ich lasse jede Notiz in einer separaten Textdatei in einem Unterverzeichnis meines Dropbox-Ordners speichern:

Notizen 2

Diese Vorgehensweise ermöglicht das Zusammenspiel mit iOS-Geräten, wenn man dort Apps verwendet, die eine Dropbox-Funktion besitzen. Auf der iOS-Seite habe ich auch schon mehrmals die Pferde gewechselt, wie gesagt, ein großer Vorteil von Textdateien! Derzeit nutze ich WriteRoom, welches nach meiner Erfahrung zügig und zuverlässig via Dropbox synchronisiert und mit einer schnellen Suchfunktion kommt:

Notizen 3

Auch hier ist die Benutzeroberfläche schlicht gehalten, dennoch sind alle wichtigen Funktionen an Bord, wie z.B. die eingangs erwähnte Unterstützung für TextExpander.

Abschließend noch ein paar Worte zur Benennung der Notizen. Inspiriert von Merlin Mann verwende ich als erstes Wort des Titels ein englisches Schlüsselwort direkt gefolgt von einem kleinen X. Das hat den Vorteil, dass man zum einen schnell sieht, um welche Art von Notiz es sich handelt, und dieses Wort zum anderen sonst nicht in Notizen vorkommt und dementsprechend bei Suchen nicht stört. Andererseits können mit Hilfe der Suchfunktion alle Notizen eines Typs durch Suche nach diesem Schlüsselwort schnell gefunden werden. Beispiele für Schlüsselwörter in meinem System sind:

  • blogx – Notiz hat mit meinem Blog zu tun
  • personx – Notiz zu einer bestimmten Person
  • mediax – Link zu Bild, Musik oder Video
  • shopx – (geplante) Einkäufe
  • ideax – Ideen, die mir gerade durch den Kopf schwirren
  • refx – eine Information zum Nachschlagen
  • runx – eine laufend aktualisierte Liste, z.B. Filme, die ich sehen möchte

Notizen des Typs refx können sich mit Dingen überschneiden, die ich normalerweise in meiner Wissensdatenbank DEVONthink Pro speichere. Nicht selten landen diese daher früher oder später auch dort. Notizen entstehen auch nicht immer im hier beschriebenen System. Manchmal hab ich sie mir vorher auch einfach in einem klassichen Notizbuch eingetragen oder sie kommen – im Falle von iOS – aus der bereits vorgestellten Drafts-App. Sehr vertrauliche Notizen speichere ich freilich – wegen der hier verwendeten Dropbox-Ablage – als sichere Notiz in 1Password.

Dies ist übrigens mein 100. Artikel in diesem Blog. Ich möchte mich daher an dieser Stelle nochmal bei allen Lesern und für alle Kommentare, Zuschriften und flattr-Spenden ganz herzlich bedanken!

Watchever

14 Jan 2013
14. Januar 2013

Was Flatrates für Filme und Serien betrifft habe ich schon öfter neidisch gen USA geblickt. Hiesige Angebote wie z.B. Lovefilm von Amazon haben mich nicht überzeugt, da sie nicht gut in mein Apple-lastiges Ökosystem eingebunden sind, im genannten Beispiel ist etwa kein AirPlay Richtung Apple-TV möglich. Selbst Apple scheint so seine Probleme mit der hiesigen Filmindustrie zu haben, da hierzulande kein erneuter Download bereits gekaufter Filme möglich ist. Völlig überrascht hat mich daher der Deutschlandstart von “Watchever“, einer Tochter des französischen Medienkonzerns Vivendi, vor wenigen Tagen. Mit Watchever steht dem interessierten Nutzer ein Angebot an Filmen und Serien zur Verfügung, welches zum Pauschalpreis von 8,99 EUR im Monat betrachtet werden kann, wobei der erste Monat gratis ist, sodass man das Angebot ausgiebig testen kann.

Watchever macht von Anfang an eine Menge richtig:

  • Es gibt Apps für iPhone und iPad (und ja OK, auch an Android-Nutzer wurde gedacht).
  • Es gibt eine App auf dem Apple TV. Das hat mich am meisten verwundert, denn Watchever konkurriert ja schon ein wenig mit den Leihangeboten von iTunes. Außerdem hat noch kein anderer deutscher Anbieter einen Programmplatz dort bekommen.
  • Das Angebot kann auch auf dem Mac konsumiert werden, dafür wird allerdings Microsofts Silverlight-Plugin benötigt.
  • Das Angebot ist zum Teil in HD und viele Filme und Serien sind auch in der Originalfassung verfügbar!
  • Auf den Mobilgeräten gibt es eine Funktion zum Offline-Speichern. Auf diese Weise kann das Angebot auch dort genutzt werden, wo Internet teuer oder nicht verfügbar ist.
  • Das Abonnement kann monatlich gekündigt werden.

iPhone-App

iPhone-App

Daher fiel es mir nicht schwer, ein solches Abo abzuschließen. Die iOS-Apps sind – dafür, dass es die ersten Versionen sind – mehr als ordentlich. Wählt man z.B. einen Film aus, von dem man schon den Anfang gesehen hat, wird angeboten den Film dort fortzusetzen oder nochmal von vorne zu beginnen – und das sogar geräteübergreifend. Die Auswahl an Filmen oder Serien ist nicht riesengroß, wobei mir allerdings ein Vergleich zu ähnlichen Angeboten fehlt. Sie ist aber auch nicht klein. Ich würde dort schätzungsweise die Hälfte meiner DVDs wiederfinden und ich bin schon auf vieles gestossen, was ich nicht habe, aber unbedingt gucken möchte. Solche Filme kann man übrigens in der App auf eine “Watchlist” setzen, die man dann “abarbeiten” kann (die Watchlist wird auch auf allen Geräten angezeigt). Die ganz aktuellen Sachen (ich sage mal aus 2012 und 2011, wobei ich das noch nicht im Detail geprüft habe) sind nicht vertreten. An Serien gibt es beispielsweise “The Big Bang Theory”, “Breaking Bad”, Two and a Half Men”, “Luther”, “Doctor Who” und “Sherlock”, wobei mitunter aktuelle Staffeln fehlen. Allerdings ist zu bedenken, dass es sich um das Startangebot handelt, iTunes ist auch nicht mit dem heutigen Umfang live gegangen. Eingebaute Jugendschutzfunktionen verhindern ein Anschauen von FSK18-Filmen zwischen 6 und 23 Uhr, alternativ kann man sich übers Postident-Verfahren kostenlos für FSK18-Angebote zu allen Uhrzeiten freischalten lassen. Ich habe das am Freitag mal angestossen und bin gespannt, ob es funktioniert. Der Offline-Modus hat mich zunächst etwas verwirrt. Ich habe eine Folge einer Serie heruntergeladen. Beim Anschauen unterwegs wurden dennoch Daten verbraucht. Erst als ich in der App den Offline-Modus explizit ausgewählt habe, wurde die lokale Kopie abgespielt.

Leider gibt es auch Kinderkrankheiten. So kam es letzten Sonnabend zu stundenlangen Ausfällen wegen Überlastung der Server. Ich gehe aber davon aus, dass solche Probleme relativ zeitnah gelöst werden, Sonntag war die Situation schon sehr sehr viel besser.

Alles in allem bin ich mit Watchever zufrieden und es wird wohl nicht bei dem Probemonat bleiben. Wer also Unterhaltung für lange Winterabende sucht, sollte einfach mal hineinschnuppern.

Frohe Weihnachten und guten Rutsch!

23 Dez 2012
23. Dezember 2012

Ich wünsche allen Lesern ein frohes, friedliches und besinnliches Weihnachtsfest sowie einen guten Rutsch ins neue Jahr!

Genau wie beim letzten Weihnachtsartikel möchte ich die Gelegenheit nutzen, auf das vergangene Jahr – aus der Sicht eines Apple-Users und Computer-Geeks zurückzublicken.

Im ersten Jahr ohne Steve Jobs gab es reichlich neue Hardware: Gleich zwei iPad-Generationen, das iPad Mini, das iPhone 5, neue iPods, MacBooks, iMacs und Mac Minis. Die gesamte Hardware-Palette wurde mehr oder weniger aktualisiert. Abbekommen davon habe ich das iPad der dritten Generation (welches ein halbes Jahr später überraschend schnell aktualisiert wurde) und das iPhone 5. Für letzteres brauchte ich wegen der inzwischen hinlänglich bekannten Kratzer-Problematik zwei Anläufe. Positiv ist anzumerken, dass der Bezug über das Premierenticket der Telekom wie versprochen zu keinen Wartezeiten geführt hat, mein erstes iPhone kam einen Tag nach dem offiziellen Verkaufsstart bei mir an. Mit beiden Geräten bin ich sehr zufrieden, sie sind aus meinem Alltag nicht wegzudenken. Mein MacBook ist inzwischen recht alt, fühlt sich aber – SSD sei Dank – überhaupt nicht so an. Da ich bei 13 Zoll bleiben möchte stehen für eine Neuanschaffung das MacBook Pro, Air und Retina zur Auswahl und ich kann mich einfach nicht entscheiden, alle Varianten haben ihre Vor- und Nachteile (Gewicht, Aufrüstbarkeit, maximaler Speicherausbau, eingebaute SSD, …). Ich bin noch zu keinem abschließenden Ergebnis gekommen.

IPad und iPhone

Auf der Software-Seite überraschte uns Apple im Februar – nur wenige Monate nach Lion – mit der Ankündigung von Mountain Lion. Und von nun an soll sogar jedes Jahr eine neue Version von OS X erscheinen, d.h., wir werden voraussichtlich schon in wenigen Wochen mehr über 10.9 erfahren (allerdings dürften Apple bald die Großkatzen ausgehen). Mountain Lion (hier meine ersten Eindrücke, hier ein Nachschlag) hat – zumindest bei mir – sein Versprechen erfüllt, iPhone, iPad und Mac näher zusammenzubringen, um Dinge, die auf einem System begonnen wurden, auf dem anderen fortzuführen. Dabei geht Apple allerdings nicht den Weg von Windows 8, wo sich Desktop und Tablet nahezu identisch präsentieren und auch dementsprechend bedient werden müssen, sondern führt die Dinge nur dort zusammen, wo es sinnvoll ist. Ein wichtiger Klebstoff hierbei ist die iCloud (oder Apples Internetdienste im allgemeinen), die noch vielseitiger und an manchen Tagen auch zuverlässiger werden muss. Im Vergleich zu 10.8 war iOS 6 eher ein kleineres Update, sieht man mal von den Karten und ihren sehr publik gewordenen Kinderkrankheiten ab. Dennoch sind viele kleine Dinge hinzugekommen, die ich täglich nutze und nicht mehr missen möchte, wie z.B. der Nachtmodus, geteilten Fotostreams und das Beantworten von Anrufen mit Nachrichten. Auch viele von Apples Applikationen wurden aktualisiert und an die neuen Möglichkeiten der Betriebssysteme angepasst.

Mountain Lion

Mit App.net erblickte dieses Jahr ein neuer Social-Media-Dienst das Licht der Welt, der zumindest das Potential hat, eine Twitter-Alternative zu sein. Und das ist auch gut so, denn Twitter entwickelt sich meiner Meinung nach in keine gute Richtung. Statt zunehmend auf Werbung angewiesen zu sein, hätte ich bezahlte Pro-Accounts für den besseren Weg gehalten. Ich fürchte, dass wir in 2013 Werbetweets in unsere Timelines bekommen werden, ähnlich wie wir das bei Facebook jetzt schon sehen. Es ist jedenfalls schön zu beobachten, wie schnell App.net technisch voranschreitet. Die 256 Zeichen, welche dort für Postings zur Verfügung stehen, sorgen zumindest in meiner Timeline für interessantere Diskussionen. Ich werde auf jeden Fall erstmal Mitglied bleiben.

2012 ist für mich auch das Jahr meines ersten E-Books. Ende November erschien mein Titel “Die inoffizielle deutsche Siri-Referenz“, ein Nachschlagewerk für jeden, der alle Möglichkeiten von Apples Sprachsteuerung nutzen möchte. Siri habe ich recht spät auf meinem iPad 3 mit iOS 6 kennengelernt und bin seitdem von diesem System recht begeistert. Inzwischen beantworte ich sogar unterwegs SMS-Nachrichten, ohne das Telefon dafür aus der Manteltasche zu holen. Fühlt sich irgendwie nach Zukunft an ;-) .

Den Rostocker Mac-Stammtisch gibt es erfreulicherweise immer noch, auch wenn wir uns an dem einen oder anderen Termin über mehr Besucher gefreut hätten. Es ist einfach schön, sich mit Gleichgesinnten zu treffen, um in gemütlicher Runde über alle möglichen Apple- und Gadgetthemen zu plaudern. Unser Stammtisch hat seit gestern eine eigene Webseite auf meiner Homepage. Dort sind schon alle Termine für 2013 zu sehen, denn wir gehen im nächsten Jahr zu einem festen Termin (jeden zweiten Mittwoch im Monat) über. Mit 19 Uhr haben wir die Startzeit etwas nach hinten verlegt, um allen, die länger arbeiten müssen, einen Besuch zu ermöglichen.

Nicht zuletzt hat dieses Blog im Spätsommer ein modernes neues Design bekommen, welches sich automatisch an kleinere Bildschirme – wie z.B dem iPhone – anpasst.

Nun schauen wir mal, was uns 2013 bringen wird. Ich melde mich Anfang Januar mit dem nächsten Artikel zurück und wünsche allen schöne Feiertage!

Artikelfoto: Rostocker Weihnachtsmarkt 2012

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