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OmniFocus 2 für Mac

25 Mai 2014
25. Mai 2014

Lange angekündigt und entwickelt, nach den ersten Betas nochmal komplett überarbeitet und mit vielem, was wir schon in den iOS-Versionen gesehen haben ausgestattet, ist es diese Woche endlich veröffentlicht worden, OmniFocus 2 für den Mac. OmniFocus ist eine umfassende Aufgabenverwaltung, mit der sich auch GTD – „Getting Things Done“, eine bekannte Selbstmanagement-Methode von David Allen – umsetzen lässt. Das Programm kann sehr flexibel an die Bedürfnisse des Benutzers angepasst werden und besitzt viele durchdachte Funktionen, die es erlauben, nur die Aufgaben anzuzeigen, welche gerade in einer bestimmten Situation, einem bestimmten Ort oder einem Moment sinnvoll sind. Die App ist auch für das iPhone und das iPad erhältlich. Ich nutze OmniFocus seit 2009 und habe bereits mehrfach darüber berichtet (hier ein Link zu einer umfangreicheren Vorstellung der ersten Mac-Version, einer meiner ersten Blog-Artikel übrigens). In dem genannten Artikel werden auch einige Grundkonzepte von OmniFocus, wie z.B. Kontexte erläutert, die ich an dieser Stelle nicht wiederholen möchte.

OmniFocus ist aus meinen Workflows nicht mehr wegzudenken und läuft praktisch die ganze Zeit. Daher war ich natürlich sehr neugierig auf die 2er-Version und bin noch während der privaten Beta-Phase von Version 1 (man kann beide Versionen auch parallel nutzen) umgestiegen, ohne auch nur einmal zurückzuschauen.

Was ist neu? Als erstes fällt sofort auf, dass die Benutzeroberfläche komplett überarbeitet wurde. OmniFocus sieht jetzt wie ein modernes Mavericks-Programm aus und steht vom Design betrachtet z.B. den neuen iWork-Apps von Apple in keinster Weise nach. Auffällig ist, dass ganz links eine neue Navigationsleiste hinzugekommen ist:

OmniFocus2 1

Sie dient zur Umschaltung zwischen den einzelnen Ansichten, wie Projekten, Kontexten und Reviews. Genial ist, dass man hier auch ausgewählte Perspektiven ablegen kann (man kann in OmniFocus jede Ansicht, die man sich zusammengestellt hat – z.B. eine Auswahl an Kontexten inklusive Ansichts- und Sortieroptionen – als sogenannte Perspektive speichern und genau diesen View schnell wiederherstellen). Hier gibt es übrigens ein schönes Set mit Perspektiven-Icons, die zum neuen App-Design passen. Die obere Toolbar enthält jetzt nur noch Aktionen, eine durchaus sinnvolle Trennung im Vergleich zu früher, wo sich alles in der oberen Toolbar befand. Man sieht im ersten Screenshot auch, dass der Inspektor nun auf der rechten Seite fest integriert ist – ähnlich wie bei Pages, Numbers oder Keynote. Er bezieht sich inhaltlich nun immer auf das jeweils ausgewählte Element, also das Projekt, den Kontext oder die Aufgabe. Auch die Darstellung der Aufgaben selbst hat sich geändert, die Checkbox zum Abhaken ist nun beispielsweise nach rechts gewandert und wurde durch einen Kreis ersetzt, der je nach Fälligkeit verschiedene Farben haben kann. Sich wiederholende Aufgaben werden durch drei Punkte im Kreis dargestellt. Diese Funktionalität war bereits in der neuen iPhone-App zu finden.

Ebenfalls aus iOS kommt die neue Vorschau-Ansicht, die in einer Kalender-basierten Darstellung Aufgaben mit Fälligkeitsdatum anzeigt. Wer möchte, kann sich dort zusätzlich seine Termine aus der Kalender-App anzeigen lassen, wobei detailliert festgelegt werden kann, welche Kalender angezeigt werden sollen.

OmniFocus2 2

Allein für diese praktische Ansicht lohnt sich IMHO schon das Update. Auch die Review-Ansicht wurde überarbeitet und ist nun ähnlich komfortabel wie bei der iPad-Version, die ich daher bisher bevorzugt für Reviews verwendet hatte. Eine regelmäßige Überprüfung aller Aufgaben und Projekte ist fester Bestandteil von GTD, wird aber nur von den wenigsten Aufgabenmanagern unterstützt. In OmniFocus lassen sich sogar für jedes Projekt individuelle Review-Zyklen festlegen.

Neu und überaus praktisch ist die Quick-Open-Funktion. Durch Klick auf das Quick-Open-Icon oder durch die Tastenkombination Cmd-O öffnet sich ein kleines Zusatzfenster, mit dem man nach Projekten, Ordnern, Kontexten oder Aufgaben suchen kann.

OmniFocus2 3

Ähnlich wie bei Google oder Alfred wird nach jedem getippten Buchstaben das Suchergebnis aktualisiert. Der gewünschte Eintrag kann optional auch in einem neuen Fenster geöffnet werden, damit die aktuelle Ansicht erhalten bleibt.

Endlich unterstützt OmniFocus auch das Notification-Center von OS X und zeigt dort fällige oder bald fällige Aufgaben an. Workarounds über Growl sind somit hinfällig.

OmniFocus kommt nun in einer Standard- und einer Pro-Version. Nur die Pro-Version enthält die bereits erwähnten Perspektiven, AppleScript-Support sowie die Möglichkeit die App auf ein Projekt zu fokussieren und alle anderen Dinge auszublenden. Sie ist bei der OmniGroup direkt oder im Mac-App-Store erhältlich, hier ist die Pro-Version ein In-App-Kauf. Dies war das erste kostenpflichtige Update seit 2009 für mich, daher ging der Update-Preis von rund 40 USD von OmniFocus 1 auf OmniFocus 2 Pro absolut in Ordnung, insbesondere für eine App, die eine so zentrale Rolle in der Arbeits- und Lebensplanung spielt. Die zuverlässige Sync-Funktion zwischen anderen Macs und iOS-Geräten auch mit einer selbstgebauten Wolke ist selbstverständlich nach wie vor enthalten. Momentan liegt OmniFocus 2 nur in englischer Sprache vor. Es ist leider ein Trend bei vielen Firmen geworden, die Übersetzungen erstmal weg zu lassen, um schneller auf den Markt zu kommen. Bisher hat die OmniGroup jedoch die deutschsprachigen Fassungen immer nachgeliefert.

Weitere Infos zur App sind u.a. auf der Produkt-Homepage zu finden.

Homescreen-Reorganisation

12 Mrz 2014
12. März 2014

Da ich kürzlich aus Gründen mein iPhone neu aufgesetzt habe, war dies eine gute Gelegenheit meine Apps mal neu zu ordnen (und natürlich gleich ein paar davon zu entsorgen). Ich wollte schon immer mal probieren, mit nur drei Bildschirmen auszukommen – bisher waren es ganze zehn. Dazu muss ich natürlich viel mehr auf Ordner setzen als ich es bisher getan habe. Hier kommt mir zur Gute, dass seit iOS 7 viel mehr Apps pro Ordner erlaubt sind (wenn ich dem Internet glauben darf bis zu 15 Seiten a 9 Apps = 135 Apps).

Im Endergebnis bin ich bei 2 Seiten mit den meistgenutzten Apps gelandet und eine Seite ausschließlich mit Ordnern.

Auf Seite 1 (s. Titelbild) befinden sich neben einigen mitgelieferten Apps u.a:

  • Tweetbot – ein vorzüglicher Twitter-Client mit vielen Gesten
  • Threema – für verschlüsselte Nachrichten auch an Android-Nutzer (hat sich gut gefüllt, seitdem Facebook mal wieder shoppen war)
  • Reeder 2 – mein RSS-Reader (mit „Unread“ bin ich noch nicht richtig warm geworden)
  • Celsius – zum schnellen Ablesen der Temperatur
  • YNAB – meine Budget-Verwaltung
  • Fitbit - Fitness-App für die Aria-Waage und Schrittzähler
  • Evernote – Notizen, Fotos, Screenshots, PDFs, Textschnipsel, Listen und mehr
  • OmniFocus – der bewährte Aufgabenmanager meiner Wahl
  • Dispatch – E-Mail-App mit Inbox-Zero-Philosophie
  • Instacast - eine leistungsfähige Podcast-App

Auch im Dock befindet sich eine 3rd-Party-App – Drafts, meine universelle Texteingabe-App mit extrem flexiblen Weiterverarbeitungsmöglichkeiten. Außerdem habe ich mich entschlossen, die Telefon-App dort gegen die Nachrichten-App zu tauschen, da ich letztere wesentlich häufiger verwende.

Ich nutze übrigens seit einiger Zeit einen komplett schwarzen Hintergrund, da dies auf meinem schwarzen iPhone 5 recht edel aussieht (nahtloser Übergang vom Bildschirm zum Gehäuse).

Auf Seite 2 befinden sich ebenfalls häufig verwendete Apps.

iPhone Seite 2

Hier lagern u.a.:

  • 1Password – Verwaltung für Kennwörter, vertrauliche Notizen und sonstige Geheimnisse
  • Byword – um unterwegs auch mal an längeren Texten zu arbeiten
  • Fantastical – Kalender mit effizienter Termineingabe
  • MindNode – Mindmaps mit iCloud-Sync zum iPad/Mac
  • nextr – schicke Nahverkehrs- und Fahrplan-App
  • Parcel – Verfolgung von Lieferungen mit Push-Benachrichtigungen
  • Riposte – nutzt eigentlich noch jemand App.net?
  • ShopShop – Einkaufsliste mit schneller Artikelauswahl
  • Watchever - Filme und Serien für unterwegs
  • WeatherPro – nach meinen Beobachtungen die zuverlässigste Wetter-App

Der ganze Rest (insgesamt sind rund 260 Apps installiert) sammelt sich in Ordnern auf Seite 3:

iPhone Seite 3

Vielleicht ist ja für den ein oder anderen eine Umsortierungsidee dabei?

Wo gibt es gerade vergünstigte iTunes-Karten?

23 Sep 2013
23. September 2013

Für uns Apple-Nutzer sind sie fast so etwas wie eine zweite Währung – iTunes-Karten. Mit iTunes-Guthabenkarten kann man Apps, In-App-Käufe Musik, Filme, TV-Serien und E-Books bezahlen, sofern die entsprechenden Titel im iTunes-Store angeboten werden. Regelmäßig bieten Geschäfte vor Ort (z.B. Supermärkte, Drogerien oder Elektromärkte) die Karten vergünstigt an, z.B. die 25-Euro-Karte für 20 Euro. Damit spart man bei seinen Einkäufen bares Geld, insbesondere bei hochpreisigen Apps wie z.B. Apples “Final Cut Pro”.

Damit wir keine solche Aktion verpassen, gibt es seit ein paar Wochen die Gratis-App “Rabatt” (App-Store-Link), welche aktuelle und künftige Karten-Angebote anzeigt.

Rabatt

Neben der aktuellen Angebotsliste ist jeweils eine Umgebungskarte mit den nächstgelegenen Geschäften integriert. Weiterhin besteht die Möglichkeit, dem Betreiber der App neue Rabattaktionen per integriertem Formular zu melden.

Von Flickr zu Ipernity

01 Aug 2013
1. August 2013

Mit Fotodiensten im Internet habe ich irgendwie kein Glück. Erst hatte ich meine Fotogalerien bei Apple, da “Mobile Me” eine entsprechende Funktion bot. Diese Funktion entfiel mit der “iCloud”, dem Nachfolger von “Mobile Me”. Also bin ich mit meinen über 2000 Fotos zu Flickr gezogen. Flickr bietet viele Funktionen für den ambitionierten Hobbyfotografen, von einer durchdachten Zugriffssteuerung (inkl. sogenannter Gästepässe) bis hin zu zahlreichen Organisationsmöglichkeiten (Alben, Sammlungen und Galerien) sowie Community-Features und einer perfekten Integration in mein Ökosystem (Aperture, iPhone und Apple TV). Ich war ein glücklicher Flickr-Kunde mit Pro-Account für 25 Dollar im Jahr.

Bis, ja bis Yahoo – die Mutterfirma von Flickr – im Mai auf die Idee kam ein Redesign zu veröffentlichen. Dies hat IMHO vieles verschlechtert. Fotostreams sind nun eine endlose Aneinanderreihung sehr großer Vorschaubilder ohne großen Abstand und mit minimalen Bild-Informationen, wodurch die alte Übersichtlichkeit und Aufgeräumtheit der Oberfläche nahezu komplett verschwunden ist. Um viele Dinge zu erledigen oder einfach nur zu sehen, sind nun mehr Klicks als vorher nötig. Das Scrollen auf Seiten mit vielen Bildern geht mitunter sehr langsam. Und das Pro-Account-finanzierte Geschäftsmodell ist jetzt einem werbefinanziertem gewichen, wodurch nicht mehr der Fotograf, sondern die Werbetreibenden im Fokus des Anbieters stehen (dafür haben alle Benutzer jetzt reichlich Speicherplatz). Ich bin mit meiner Kritik am neuen Flickr nicht allein, die Änderungen wurden im Hilfeforum überwiegend (gefühlte 90% der Artikel) negativ kommentiert, was der Betreiber weitestgehend ignoriert.

Da es bis heute keine entsprechenden Verbesserungen gibt, war klar, dass ich erneut wechseln muss. Auf jeden Fall sollte es ein Anbieter werden, bei dem der Fotograf im Mittelpunkt steht und keine Werbetreibenden. Damit fielen z.B. Facebook oder Google raus. Ich habe mir auch einige High-End-Plattformen wie Smugmug oder Zenfolio angeschaut. Diese gehen jedoch mit Ihren ausgefeilten Verkaufs- und Marketingfunktionen weit über meine Bedürfnisse hinaus und richten sich vorwiegend an Berufsfotografen. Sie sind auch relativ hochpreisig und haben kaum Community-Features.

Gelandet bin ich schließlich – wie übrigens zahlreiche andere Flickr-Nutzer auch – bei Ipernity, einem Anbieter auf den ich erst durch die Flickr-Diskussionsforen aufmerksam geworden bin. Ipernity hat in etwa das Look & Feel des guten alten Flickr und wurde an verschiedenen Stellen sogar als Flickr-Klon bezeichnet. In meinem Fall also genau was ich suche. Sympathisch in diesen Zeiten ist auch, dass Ipernity kein US-Anbieter ist, sondern aus Frankreich stammt. Auch das Preismodell ähnelt dem alten Flickr, der freie Account hat eine Reihe von Einschränkungen (max. 200 MB pro Monat Upload, nur die letzten 200 Fotos zugänglich, Werbeeinblendungen möglich) und der von mir genutzte Pro-Acount – Club Ipernity genannt – bietet u.a. unbegrenzten Speicherplatz für rund 25 Euro pro Jahr.

Ipernity 1

Leider hat Ipernity noch nicht alle Funktionen von Flickr. So fehlen z.B. die von mir häufiger genutzten Gästepässe, um einen geheimen Link für ein Album zu erzeugen, mit dem man alle Bilder des Albums unabhängig von den Zugriffseinstellungen sehen kann. Auch gibt es noch keine Sammlungen, die das Gruppieren mehrerer Alben ermöglichen (z.B. “2013″). An den Sammlungen wird nach Aussagen des Betreibers gerade gearbeitet und bei den übrigen Funktionen werden die Wünsche der vielen Flickr-Flüchtlinge hoffentlich auch noch erhört. Es gibt allerdings auch Features, die Flickr nicht hat, wie z.B. Artikel, mit denen man die Plattform z.B. als eine Art Fotoblog nutzen kann. Außerdem können auch andere Dokumente als Bilder hochgeladen werden.

Auch die Anzahl der Apps und Plugins ist deutlich kleiner als bei Flickr. Es gibt eine iPhone-App, mit der man seine Fotos verwalten und neue hochladen kann:

Ipernity 2

Weiterhin gibt es ein Lightroom-Plugin, was mir als Aperture-Nutzer allerdings nicht weiterhilft. Zum Glück gibt es eine Mac-App, den Ipernity-Uploader, eine keineswegs perfekte App, mit der man eine größere Anzahl Fotos hochladen kann:

Ipernity 3

Dank Hazel kann ich damit ganze Alben in einem Rutsch hochladen:

Ipernity 4

Es gibt sogar Skripte (für Firefox und Chrome), mit denen man Flickr-Bilder z.B. Album für Album in Ipernity importieren kann. Allerdings haben diese bei mir nicht richtig funktioniert, daher bin ich den Weg über einen Aperture-Export mit Hilfe des Ipernity-Uploaders und Hazel gegangen. Das war für über 50 Alben (nicht alle davon sind öffentlich) eine Menge Arbeit, die ich so schnell nicht wieder machen möchte. Als Alternative zum Ipernity-Uploader ist übrigens gerade eine App namens ipxUploader in Entwicklung.

Alles in allem habe ich – zumindest zum größeren Teil – mein altes Flickr wieder und kann mich nun auf die Veröffentlichung weiterer Bilder konzentrieren. Meine Fotos sind zu finden unter: http://www.ipernity.com/mjasinski

Webseiten in Mac-Apps umwandeln

20 Jul 2013
20. Juli 2013

Keine Angst, dazu müssen wir keine Zeile programmieren. Wir brauchen lediglich eine Software namens Fluid. Das Programm gibt es in einer Gratis-Version und für 4,99 $ mit einer Reihe nützlicher Zusatzfunktionen. Ich empfehle jetzt schon mal die zweite Variante zu nehmen, mehr dazu später.

Nach dem Öffnen von Fluid fordert uns das Programm auf, unsere erste App zu erstellen. Dazu werden nur vier Angaben benötigt:

Fluid 1

Für eine Facebook-App – um das mal an einem Bespiel vorzuturnen – kommt in die erste Zeile die Webadresse von Facebook, in die zweite Zeile der Name unserer App, in die dritte Zeile der gewünschte Ablageort (hier der Programme-Ordner) und in die letzte Zeile das App-Icon. Standardmäßig wird das Favicon der betreffenden Webseite genommen, meist ist die Qualität aber besser, wenn man stattdessen eine entsprechende Bilddatei angibt, was ebenfalls möglich ist. Passende Icons lassen sich in der Regel leicht mit der Google-Bildersuche finden. Jetzt noch ein Klick auf “Create” und fertig ist unsere Mac-App:

Fluid 2

Wie auf dem Screenshot oben zu sehen ist, wird im Icon unserer App sogar die Zahl der Facebook-Benachrichtigungen als “Badge” angezeigt. Über die Einstellungen der App ist noch jede Menge Finetuning möglich:

Fluid 3

Hochinteressant sind die Sicherheitseinstellungen:

Fluid 4

Wie der Screenshot zeigt können Fluid-Apps einen eigenen Cookie-Speicher haben (“Separate from Safari”, nur in der Bezahlversion möglich!!) und dies ist einer der Hauptgründe, warum ich separate Apps erstelle. Nehmen wir wieder Facebook als Beispiel. Diese Webseite verfolgt einen durch die Vielzahl der Like-Buttons auf Webseiten durch das halbe Internet. Auf diese Weise wird meiner Meinung nach unser Surfverhalten sehr transparent für das US-Unternehmen, was ich mit der App wirksam unterbinde. Ähnliches gilt für Webseiten, die auf vielen Internet-Präsenzen Werbung schalten, daher habe ich mir u.a. auch eine Amazon-App erstellt.

Für meine Online-Banking-Seite habe ich mir ebenfalls eine App erzeugt. Dadurch möchte ich verhindern, dass durch Sicherheitslücken in den Browsern irgendwelche Quereffekte aus Webseiten, die in anderen Tabs geöffnet sind, Einfluss auf mein Banking genommen wird.

Eine dritte Kategorie sind Dienste, für die es noch keine Mac-App gibt. Darunter fällt bei mir “Feedbin”, mein Ersatz für den weggefallenen Google-Reader-Dienst. Dank Fluid habe ich nun eine Feedbin-App, die mir sogar die Zahl der ungelesenen Artikel als Badge anzeigt. Dazu muss in Feebin die Einstellung “Show unread count in title” aktiviert sein. Weiterhin muss unter Window > Userscripts folgender Eintrag erzeugt werden:

Fluid 5

Das Ergebnis ist eine schicke neue Mac-App:

Fluid 6

Viel Spaß mit euren neuen Apps!

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