Blog auf WordPress umgestellt

01 Jul 2012
1. Juli 2012

Wie bereits via Twitter angekündigt, habe ich mein Blog von RapidWeaver auf WordPress umgestellt. Die übrigen Teile meiner Homepage werden weiterhin mit RapidWeaver erstellt. Das Blog ist jetzt auch direkt unter der Domain http://blog.markus-jasinski.de erreichbar.

Die Umstellung hat sowohl für mich als auch meine Leser einige Vorteile:

  • Ich kann jetzt auch mit iOS-Geräten bloggen. Davon verspreche ich mir mehr Artikel, insbesondere kurze Kommentare zu aktuellen Entwicklungen. U.a. dafür habe ich die neue Kategorie „Aktuelles“ erstellt. Das ist für mich der Hauptgrund, warum ich diesen Wechsel vollzogen habe.
  • Das Blog ist jetzt durchsuchbar (s. Suchbox oben in der rechten Spalte).
  • Es kann jetzt über eine Navigation unten seitenweise zu älteren/neueren Artikeln geblättert werden.
  • Das Inhaltsverzeichnis wird jetzt automatisch erstellt, was mir ne Menge Arbeit abnimmt.
  • Dank der zahlreichen WordPress-Plugins kann ich leicht neue Funktionen hinzufügen.

Weiterhin möchte ich auf folgende Änderungen hinweisen:

  • Die Flattr-Integration habe ich, da sie wenig genutzt wurde, herausgenommen und durch eine PayPal-basierte virtuelle Kaffeekasse in der rechten Spalte ersetzt.
  • Die Adresse des Newsfeeds hat sich geändert. Sie lautet nun: http://blog.markus-jasinski.de/feed
Kleinere Design-Fehler, die jetzt noch im Blog durch die Übernahme der alten Artikel vorhanden sind, werde ich nach und nach verbessern. Nun hoffe ich, schon bald den ersten richtigen Artikel mit WordPress zu schreiben!
Die Umstellung selbst war leider ein ziemlicher Aufwand, der sich hoffentlich so schnell nicht wiederholt. Alle 63 Artikel wurden einzeln in den WordPress-Editor kopiert, Kategorien und Tags wurden übernommen, das Datum angepasst, Kommentarcode übernommen wo Kommentare vorhanden waren, ein WordPress-Template im Design meiner Homepage erstellt und für jeden alten Artikel eine HTTP-301-Umleitung eingerichtet.

Software-Tipp: Drafts

24 Jun 2012
24. Juni 2012

Drafts (für iPhone, zurzeit 79 Cent, Englisch) bietet eine extrem schnelle Möglichkeit auf dem iPhone eine Notiz, einen Gedanken, eine Idee oder eine Nachricht einzutippen (oder mit dem iPhone 4S auch zu diktieren). Schnell deshalb, weil die App gleich mit einem leerem Textfeld startet (statt mit einer Liste der bisherigen Einträge, die es natürlich auch gibt).

Drafts1

Somit können wir ohne Verzögerung sofort mit dem Schreiben beginnen und erst später drüber nachdenken, wo die Niederschrift in Zukunft mal landen soll. Während dessen werden die Wort- und Zeichenzahl (wichtig, falls der Text getwittert werden soll) unter dem Text angezeigt:

Drafts2

Ferner gibt es Schaltflächen, um einen neuen Eintrag zu erzeugen, die Liste aller Einträge anzuzeigen, Einträge zu suchen und Einträge weiterzuverarbeiten. Texte können auch in Markdown geschrieben werden, da eine entsprechende Vorschau in der App integriert ist (es gibt allerdings kein spezielles Markdown-Keyboard). TextExpander wird unterstützt, was eine zügige Eingabe längerer Texte ermöglicht.

Prinzipiell können die Texte natürlich in der App gespeichert bleiben, aber richtig interessant ist die Vielfalt an Verarbeitungsmöglichkeiten, die Drafts uns anbietet. Wir können unseren Text u.a.:

  • bei Twitter posten (Twitter-Konten werden aus den Systemeinstellungen übernommen)
  • bei Facebook posten
  • als E-Mail versenden
  • als Nachricht versenden
  • in den Kalender eintragen
  • in die Zwischenablage kopieren
  • an OmniFocus senden und als Aufgabe eintragen
  • an Simplenote senden und dort als Notiz eintragen
  • bei Evernote eintragen
  • an Byword senden
  • an eine App senden, die Texte entgegennimmt (Auswahl aus Liste, z.B. Pages oder Writing Kit)
  • in unserer Dropbox speichern

Drafts3

Welche dieser Aktionen angeboten werden sollen (und in welcher Reihenfolge) legen wir in den Einstellungen von Drafts fest:

Drafts4

Dort lassen sich auch Fonts, Farben und Textgröße konfigurieren.

Alles in allem ein schicker Workflow, um schnell was aufzuschreiben und flexibel weiterzuverarbeiten. Drafts hat sich daher einen Platz in meinem Dock gesichert.

ProductiveMacs-Bundle (Juni 2012)

04 Jun 2012
4. Juni 2012

Update 24.06.2012: Das Angebot ist inzwischen ausgelaufen. Danke an alle, die über meinen Affiliate-Link bestellt haben! 

Normalerweise mache ich keine Werbung für Software-Bundles, aber bei ProductiveMacs-Bundles mache ich gerne eine Ausnahme, denn bei den vergangenen Aktionen gab es stets ein hochwertiges Paket mit Produktivitätssoftware, die thematisch sehr gut in dieses Blog passt. Und das auch noch zu einem äußerst attraktiven Preis.

Das aktuelle Bundle (Affiliate-Link) macht da keine Ausnahme, es enthält acht Mac-Programme:

Das Paket kostet 40 Dollar, die Summe der Einzelpreise wäre normalerweise 290 Dollar. Selbst, wenn man nicht alle Apps benötigt, kommt also immer noch eine nette Ersparnis dabei raus. Ich besitze sechs der acht Programme und möchte daher auf drei Highlights dieses Pakets eingehen.

RapidWeaver

Mit RapidWeaver erstelle ich diese Website hier einschließlich des Blogs. HTML-Kenntnisse sind dazu nur für ausgefallene Dinge notwendig. Kontaktformulare, Blogs und Fotogalerien kann man sich schnell zusammenklicken. Rund 50 Vorlagen mit individuellen Anpassungsmöglichkeiten sorgen für ein individuelles Design. Weitere Vorlagen („Themes“) kann man bei verschiedensten Anbietern dazukaufen, selbiges gilt für Plugins, die RapidWeaver um neue Funktionen erweitern. Da Apple sein iWeb offensichtlich nicht mehr weiterentwickelt, ist dieses Bundle eine gute Gelegenheit umzusteigen. RapidWeaver allein kostet deutlich mehr als die 40 Dollar.

RapidWeaver2

Printopia

Printopia, eine Software mit der man vom iPhone oder iPad auf die am Mac freigegebenen Drucker ausdrucken kann, habe ich bereits in diesem Blog vorgestellt. Ich verweise daher nur auf den entsprechenden Artikel. Ideal, wenn man keinen AirPrint-fähigen Drucker zur Hand hat!

Printopia2

DEVONthink

DEVONthink nutze ich jeden Tag, allerdings in der Pro-Version. Die Version im Bundle hat weniger Funktionen, dürfte aber für viele private Zwecke ausreichend sein. Alle Unterschiede sind auf der DEVONthink-Homepage beschrieben. Ich verwende DEVONthink zur systematischen Ablage von Links, Webarchiven, Notizen und Dokumenten sowie als Wissensdatenbank. Eine zuverlässige Dokumenten-Ablage sollte Bestandteil jedes guten GTD-Systems sein. Alle Dokumente lassen sich verschlagworten und können über eine ausgereifte Suchfunktion leicht wiedergefunden werden, das Look & Feel der Software ist dabei sehr Mac-typisch. Mit Hilfe der iOS-Version von DEVONthink (separat zu erwerben), habe ich alles sogar immer dabei.

DEVONthink2

Wo kann das Paket bestellt werden?

Ich würde mich freuen, wenn meine Leser diesen Affiliate-Link zur Bestellung verwenden würden, der mir eine kleine Provision zukommen läßt, die in den Betrieb dieses Blogs fließen wird. Das Bundle innerhalb der nächsten 14 Tage erhältlich.

Software-Tipp: ForgetMeNot

01 Jun 2012
1. Juni 2012

Bekanntes Phänomen? Wir möchten jemanden per E-Mail eine Datei senden, erwähnen die Datei auch in der Mail, vergessen sie anzuhängen und schicken das Ganze ab. Während dieses gegenüber Freunden und Bekannten maximal peinlich ist, kann es bei Geschäftspartnern unprofessionell rüberkommen und einen schlechten Eindruck hinterlassen. Zum Glück gibt es Abhilfe in Form eines kleinen Plugins für die Mail-App von OS X.

Das Tool nennt sich „ForgetMeNot“, kostet EUR 4,95 (netto) und ist ein Mail-Plugin genau wie MailTags oder Mail-Act-On. Nach der Installation finden wir ForgetMeNot als zusätzlichen Tab-Punkt in den Mail-Einstellungen:

fmn1

Der evtl. fehlende Anhang wird anhand von Schlüsselwörtern – wie z.B. „Anhang“ oder „angehängt“ – in einer neuen Mail erkannt. Die Software kommt bereits mit einem kleinen Vorrat solcher Schlüsselwörter (auch für andere Sprachen), es lassen sich aber, um die eigenen Gewohnheiten zu berücksichtigen, selbst welche hinzufügen.

Schreiben wir zum Testen einfach mal eine solche E-Mail mit fehlendem Anhang:

fmn2

Beim Abschicken erhalten wir dann folgende Warnung:

fmn3

Nützliche Sache wie ich finde!

Home Entertainment

25 Mai 2012
25. Mai 2012

Heute soll es ausnahmsweise mal nicht ums produktive Arbeiten gehen, sondern wie der Titel schon sagt um Home-Entertainment, worunter ich in erster Linie Filme und Fernsehen gucken verstehen möchte. Ich hab das Thema bisher sehr vernachlässigt, da ich relativ wenig Zeit zum Filme schauen habe und daher auch über relativ wenig Equipment in dieser Richtung verfüge. Kürzlich hat es mich aber dennoch gereizt, mal der Frage nachzugehen, ob man aus dem vorhandenen Material nicht irgendetwas in der Richtung basteln kann. Dieses waren die Ausgangsbedingungen:

  • ein Full-HD-Flachbildfernseher ist vorhanden, allerdings ohne Netzwerkanschluss
  • ebenfalls vorhanden – wie könnte es bei mir anders sein – ist ein Apple TV (2. Generation)
  • nicht vorhanden ist ein NAS-System („Network Attached Storage“), soll auch vorerst nicht angeschafft werden, da es ein zusätzlicher ständiger Stromverbraucher wäre, der evtl. auch noch Geräusche produziert
  • als Netzwerk-Router leistet eine Airport Extreme treue Dienste
  • die Festplatte meines Macs ist zu klein, um eine große Filmsammlung aufzunehmen (SSD-Problematik)

Und das sind meine Anforderungen:

  • zum Filme schauen soll der Mac nicht eingeschaltet werden müssen
  • ich möchte die gleiche Filmsammlung sowohl auf dem iPad als auch auf dem Fernseher schauen können
  • es soll nicht viel investiert werden, denn es werden – wie gesagt – in meinem Haushalt nicht so viele Filme geguckt

Daraus hat sich die nun folgende Lösung ergeben, welche evtl. für andere mit ähnlicher Gemengelage als Grundlage dienen kann.

Zentraler Knoten meines Setups ist die Airport-Extreme, denn diese ist immer an, wenn ich im Hause bin. Also hab ich dort (am vorhandenen USB-Anschluss) eine größere USB-Festplatte mit meiner Filmsammlung drangehängt. Das Laufwerk habe ich mit dem Airport-Dienstprogramm in meinem Netzwerk freigegeben:

homeent1

Fertig ist mein Media-Server! Dieser arbeitet dank leiser Platte geräuschlos und dürfte nur wenig zusätzlichen Strom verbrauchen. Nun galt es als erstes eine geeignete iOS-App zu finden, um mit iPad und iPhone die Filme anzuschauen. Hier habe ich einige probieren müssen und habe entsprechend auch eine Reihe von Fehlkäufen hingelegt. Nur wenige Apps spielen Filme auf Netzwerk-Freigaben zuverlässig und komfortabel ab. Die Wahl fiel letztendlich auf den OPlayer, dessen iPad- und iPhone-Version separat erworben werden müssen. Für beide Geräte gibt es auch eine kostenlose Version mit Werbeeinblendung. Der OPlayer spielt sehr viele Formate ab, kann vom Netzwerklaufwerk meiner Airport-Extreme streamen und bietet sogar die Möglichkeit zwischen den verschiedenen Tonspuren eines Films umzuschalten. Nebenbei sei bemerkt, dass der Zugriff vom Mac aus natürlich ebenfalls möglich ist, was ich allerdings nur selten nutze. Auf diese Weise besteht aber die Möglichkeit, Filme aus der Sammlung selektiv in iTunes zu importieren, um sie mit dem iPad oder iPhone für Reisen zu synchronisieren.

homeent2

Leider kann das Apple-TV nicht auf die Netzwerkplatte zugreifen (zumindest nicht ohne Jailbreak) und der Fernseher ist – wie eingangs erwähnt – nicht netzwerkfähig. Als Lösung für dieses Problem wurde ein WD TV Live angeschafft (rund 80 Euro), eine Box, die etwa 1,5x so groß ist wie ein Apple-TV (s. Foto) und ebenfalls per HDMI mit dem Fernseher verbunden wird. Diese kann u.a. Filme, Musik und Fotos von Netzwerkfreigaben wiedergeben (in vielen Formaten) und wird per WLAN oder Ethernet-Kabel ins heimische Netz integriert. Zusätzlich kommt sie mit einer ganzen Reihe Internet-Apps (Facebook, Wetter, Spotify, Flickr, Youtube, …), die das Apple-TV teilweise auch bietet. Auch hier besteht die Möglichkeit, unterschiedliche Tonspuren eines Films anzusprechen.

homeent3

Apple-TV und WD-TV ergänzen sich gut. Während das WD-TV für besagtes Film-Streaming zuständig ist, dient mir das Apple-TV als AirPlay-Empfänger für Mac, iPad und iPhone, zum Ausleihen von Filmen aus dem iTunes-Fundus und zum Zugriff auf meine Musik-Sammlung über iTunes-Match. Musik wiederum, die ich nicht besitze, kann ich über die Spotify-App des WD-TV abspielen.

Insgesamt leistet dieses unspektakuläre Setup genau das, was ich haben möchte. Sollten die Bedürfnisse steigen kann ich immer noch ein NAS-System dazushoppen.



blog comments powered by Disqus

Version 7.2 - © 1995-2015 by Dr. Markus Jasinski - Impressum