Software-Tipp: Favs

03 Mrz 2012
3. März 2012

Bekannte Situation? Da war dieses superinteressante Video neulich im Web – und wir waren auch geistesgegenwärtig genug, es als Favorit zu markieren. Nur, war das jetzt bei Youtube? Oder Vimeo? Twitter? Oder gar im Google Reader? Nun beginnt die Sucherei! Aber für dieses Problem gibt es endlich eine Lösung – in Form einer Mac-Software namens Favs.

Favs (benötigt Lion) ist noch Beta, aber ich setze die App schon 3-4 Wochen mit Begeisterung ein. Die Idee ist so einfach wie genial, wir sagen der Software welche Dienste wir verwenden und die App stellt alle Favoriten daraus in einer übersichtlichen Darstellung zusammen:

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Ganz links finden wir die Icons der verwendeten Dienste, in der mittleren Spalte die Titel, Quellen und Datumsangaben zu den favorisierten Artikeln der jeweiligen Kategorie und rechts den ausgewählten Beitrag. Das Favs-Icon ganz oben zeigt alle Quellen in chronologischer Reihenfolge an, ein Klick auf das Icon eines der Dienste zeigt uns nur die Favoriten dieser Quelle an.

Die Suchfunktion in der mittleren Spalte oben unterstützt uns zusätzlich beim Auffinden:

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Zusätzlich gibt es noch ein Tags-Fenster, welches ebenfalls Übersicht in unsere Favoriten bringen kann:

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Über das Zahnrad-Symbol unten oder das File-Menü fügen wir eine neue Quelle hinzu:

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Die Auswahl ist schon recht beachtlich, während der bisherigen Beta-Phase sind regelmäßig neue Quellen hinzugekommen.

Für manche Dienste reicht die Angabe unseres Nutzernamens (weil die Favoriten sowie öffentlich sind), für andere müssen wir Nutzernamen und Kennwort eingeben.

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Alles in allem eine sehr nützliche App, die hoffentlich schon bald im App Store zu finden ist. Angaben zum geplanten Preis habe ich leider nicht gefunden.

Gedanken zu Mountain Lion

17 Feb 2012
17. Februar 2012

Heute muss ich mich aus gegebenen Anlass ausnahmsweise mal selber zitieren. Vor zwei Wochen schrieb ich zum Thema „AirPlay für den Mac“:

In manchen Dingen hinkt der Mac den iOS-Systemen einfach hinterher. Warum kann ich dort keine iBooks lesen? Keine iMessages senden oder empfangen? Wieso gibt’s dort kein Game Center? Und warum kann ich meine iPhone-Fotos nicht per AirPlay auf dem Mac präsentieren? Unverständlich, warum Apple hier die Vorteile seines Ökosystems nicht ausspielt und dieses konsequent auf allen Geräten nutzbar macht.

Als ob Apple hier mitlesen wurde, kündigte das Unternehmen aus Cupertino am vergangenen Donnerstag völlig überraschend den Lion-Nachfolger „Mountain Lion“ (OS X 10.8) an, welcher schon im Spätsommer erscheinen soll. Apple trifft mit den angekündigten Funktionen genau den Kernpunkt meiner Kritik und vereinheitlicht sein Ökosystem. Nun kann z.B. auch der Mac iMessages senden und empfangen oder seinen Bildschirminhalt mit Hilfe von Apple TV auf einen Fernseher oder Beamer spiegeln, drahtlos versteht sich. Auch das Game Center wird Einzug halten.

Der endgültige Funktionsumfang ist natürlich noch nicht bekannt, so dass vermutlich noch das ein oder andere weitere Feature auf allen Apple-Geräten vereinheitlicht wird. Eine gute Anlaufstelle für erste Infos zu OS X 10.8 (das „Mac“ wurde nun endgültig gestrichen) sind die Webseiten auf apple.com, die zum Zeitpunkt dieses Artikels nur in englischer Sprache vorliegen. Die Features-Seite enthält auch ein fünfminütiges Einführungsvideo (hier eine YouTube-Version):

Neue Funktionen sind also auch Benachrichtigungen, die Apps „Notizen“ und „Erinnerungen“, dann die „Share Sheets“ samt Twitter-Integration sowie der Schutzfunktion „Gatekeeper“.

Ich muss dazu sagen, dass ich das System noch nicht in Natura gesehen habe und die entsprechenden Informationen den Apple-Seiten und einschlägigen Blogs entnommen habe.

CultofMac hat diese und weitere Funktionen in einem schönen 2-Minuten-Schnelldurchlauf-Video zusammengetragen:

Da „Mountain Lion“ (der Name klingt für mich ein wenig sperrig, ich hab auch schon öfter versehentlich „Snow Lion“ gedacht oder gesagt) meine o.g. Kritikpunkte aufgreift, begrüsse ich die Neuerungen logischerweise ausdrücklich. Schön ist auch, dass Apple nicht einfach versucht, dem Mac die iPad-Oberfläche aufzustülpen, sondern jedem System – iOS und OS X – seine Vorzüge läßt und Dinge dort, wo sie sinnvoll sind, vereinheitlicht. Ob Programme wie Adressbuch oder Kalender natürlich auf dem Mac unbedingt dasselbe Lederdesign wie auf dem iPad haben müssen steht auf einem anderen Blatt. Bei beiden Programmen rudert Apple übrigens wieder ein Stück zurück und zeigt die Gruppen- und Kalenderliste wie früher permanent an.

Sinnvoll ist auch die Herauslösung von Notizen und Erinnerungen aus Mail bzw. iCal (welches zur Vereinheitlichung in „Kalender“ umbenannt wurde), da diese Funktionen dort nur aus technischen Gründen untergebracht waren, rein logisch da aber nichts zu suchen haben. Weil ich schon immer ein großer Growl-Fan war, gefallen mir die Benachrichtigungen natürlich sehr, an verschiedenen Stellen war allerdings zu lesen, dass diese nur Programmen aus dem App Store zur Verfügung stehen (und die Growl-Macher werden vermutlich nicht so begeistert sein).

Die neuen Sharing-Funktionen („Share Sheets“) und die Twitter-Integration kommen SocialMedia-Nutzern wie mir natürlich sehr entgegen und sind grafisch elegant umgesetzt worden. Dass man in Safari nun nur noch ein Eingabefeld für Adressen und Suchen hat, beseitigt für mich einen Nachteil gegenüber Chrome, denn der Google-Browser macht das schon lange.

Die Funktion „Gatekeeper“ läßt bei vielen natürlich die Befürchtung aufkommen, Apple könnte den Mac für Programme, die nicht aus dem App Store kommen verriegeln. Das ist aber bei der vorgestellten Implementierung nicht der Fall. Das System kennt drei Sicherheitsstufen:

  • es dürfen nur Programme aus dem App Store ausgeführt werden
  • es dürfen nur Programme aus dem App Store und signierte Programme ausgeführt werden
  • es dürfen alle Programme ausgeführt werden

Voreingestellt ist die mittlere Stufe. Entwickler können ihre Programme kostenlos signieren und zwar ganz ohne App Store und ohne Review-Prozess. Sollten sich die Programme als schädlich erweisen, kann Apple das Zertifikat widerrufen. Vom Prinzip her also ein sinnvoller Schutzmechanismus, welcher dem Besitzer des jeweiligen Macs freie Wahl läßt. „Gatekeeper“ schlummert sogar schon bereits in der aktuellen Lion-Version wie Heise berichtet.

Schon öfters habe ich hier bemängelt, dass „Documents in the Cloud“ unter OS X eher selten genutzt wird – noch nichtmal in iWork. Auch hier bessert „Mountain Lion“ nach und schafft einen Zugang über die Dateidialoge zum Laden und Speichern von Dokumenten.

Leider streicht Apple auch wieder Funktionen, diesmal trifft es die X11-Unterstützung, die man nun händisch aus dem XQuartz-Projekt nachrüsten muss.

Ein wenig „Mountain Lion“-Feeling ist schon heute für Lion-Nutzer verfügbar, denn Apple hat gleichzeitig mit der Ankündigung eine Beta-Version von „Nachrichten“ veröffentlicht, mit der iMessages auch auf dem Mac empfangen und gesendet werden können. Dazu wurde iChat entsprechend aufgebohrt und in „Nachrichten“ umbenannt:

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Die App ist eine sinnvolle Ergänzung und macht das iMessage-System durch die Präsenz auf der gesamten Apple-Hardware brauchbarer als „WhatsApp“ und Co.

Zusammengefasst bringt „Mountain Lion“ eine Menge Funktionen, die sich auch schon Lion ganz gut gemacht hätten. Da Apple nun jedes Jahr eine neue Version von OS X veröffentlichen möchte, werde ich wohl – nach der obligatorischen Testinstallation auf einer externen Platte – relativ bald nach Erscheinen umsteigen.

Bleibt nur noch zu hoffen, dass Apple bis dahin die verbleibenden Bugs in Lion beseitigt. So werde ich z.B. auch in 10.7.3 immer noch von einem Launchpad-Bug genervt, der meiner sorgfältig platzierten Icons selbsttätig umsortiert. Und – fast hätte ich es vergessen – bitte auch noch iBooks auf den Mac portieren!

Mac-Kurztipp: Prices Drop Monitor

11 Feb 2012
11. Februar 2012

Wer regelmäßig bei Amazon einkauft kennt das, die Preise dort sind in ständiger Bewegung. Entweder spielt Amazon selbst in relativ kurzen Intervallen mit der Preisschraube oder das „Zusammenspiel“ der zahlreichen Dritthändler sorgt für Bewegung. Liebäugelt man mit der Anschaffung mehrerer Artikel, muss viel Zeit mit Browsen verbracht werden, um den Überblick zu behalten. Hier kommt die Mac-App „Prices Drop Monitor“ ins Spiel (kostenlos im App Store).

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„Prices Drop Monitor“ (benötigt Lion) lebt in unserer Menüleiste und zeigt als Symbol einen Warenkorb an. Wollen wir nun den Preis eines Amazon-Produkts beobachten, müssen wir in unserem Browser nur auf die entsprechende Produktseite gehen und die Webadresse (URL) auf das Warenkorb-Symbol in der Menüleiste ziehen. Ab sofort schaut „Prices Drop Monitor“ in einem einstellbaren Intervall nach, ob sich die Preise der ausgesuchten Produkte verändert haben und kennzeichnet Preissenkungen direkt im Menüleisten-Symbol. Je nach freiem Platz in der Menüleiste können wir die App dort ständig laufen lassen (eine Option zum automatischem Start bei Login ist vorhanden) oder einfach ab und zu mal starten. Ein Klick auf den Warenkorb öffnet ein kleines Menü, von dem vor allem die Punkte „Produkte verwalten“ und „Einstellungen“ interessant sind:

Bildschirmfoto 2012-02-10 um 23.33.52

„Produkte verwalten“ führt uns zu einer Detailansicht der beobachteten Produkte:

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Hier sehen wir die Veränderungen im Detail, Links zu den entsprechenden Amazon-Seiten und haben die Möglichkeit, Produkte wieder aus der Liste zu entfernen.

Die Einstellungen umfassen die bereits erwähnten Optionen Intervall und automatischer Programmstart sowie die Art der Benachrichtigung bei Preissenkungen (Signalton, Growl, E-Mail):

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Insgesamt also eine nützliche Sache, die auf keinem Mac eines Amazon-Stammkunden fehlen sollte.

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AirPlay für den Mac

03 Feb 2012
3. Februar 2012

In manchen Dingen hinkt der Mac den iOS-Systemen einfach hinterher. Warum kann ich dort keine iBooks lesen? Keine iMessages senden oder empfangen? Wieso gibt’s dort kein Game Center? Und warum kann ich meine iPhone-Fotos nicht per AirPlay auf dem Mac präsentieren? Unverständlich, warum Apple hier die Vorteile seines Ökosystems nicht ausspielt und dieses konsequent auf allen Geräten nutzbar macht. Aber im Falle von AirPlay gibt es Abhilfe in Form von Drittanbieter-Software, darum soll es heute gehen. Am Ende des Artikels befinden sich diesmal Hinweise zu weiteren Entwicklung dieses Blogs.

AirPlay wurde mit iOS 4.2 für mitgelieferte Apps wie Fotos und YouTube eingeführt, iOS 4.3 erlaubte es dann auch Drittanbieter-Apps, diese Technologie zu nutzen. Diese Programme bezeichnet man gemeinhin als Sender, klassische Empfänger für AirPlay-Übertragungen sind vor allem das neue Apple TV, die Airport-Express und AirPlay-fähige Soundsysteme von Drittherstellern. Typische Anwendungen sind das Zeigen von iPhone-Fotos oder -Videos auf dem Apple TV oder die Ausgabe von iTunes-Songs über verteilte Lautsprecher im ganzen Haus. Das iPhone 4S und das iPad 2 können sogar ihre komplette Bildschirmausgabe über ein Apple TV auf unseren Großbild-Fernseher spiegeln („Mirroring“).

Auf dem Mac ist im Auslieferungszustand nur iTunes mit AirPlay-Fähigkeiten ausgestattet (als Sender). Die Auswahl des Empfängers erfolgt durch ein Icon am rechten unteren Bildschirmrand:

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Das war’s dann aber auch schon. Es gibt einzelne Nicht-Apple-Apps, die sich ähnlich verhalten. Dazu gehört z.B. das vorzügliche Radioprogramm Snowtapevon Vemedio (vielen sicherlich durch Instacast bekannt):

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Noch interessanter ist es natürlich, den Mac zu einem universelleren AirpPlay-Empfänger oder -Sender zu machen. Denn auf der einen Seite gibt es z.B. eine Menge Apps, die Sound ausgeben. Auf der anderen Seite haben viele Macs einen schönen 27-Zoll-Monitor, der sich prima für iPhone-gesteuerte Diashows eignet.

AirPlay-Empfänger

Die Software meiner Wahl ist hier AirServer. Sie ermöglicht u.a Audio- und Video-Streaming, Foto-Streaming und empfängt auch Übertragungen von iTunes-Programmen, die auf anderen Macs laufen. Mirroring ist allerdings nicht möglich. Nach der Installation finden wir die rund 8 Dollar teuere App im Programme-Ordner und ihre Einstellungen in den Systemeinstellungen:

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Hier können wir z.B. den AirPlay-Namen unseres Macs festlegen, AirServer gleich bei der Anmeldung starten lassen und konfigurieren, welcher Monitor (bei Mehrbildschirm-Systemen) für AirPlay genutzt werden soll. Ansonsten lebt die App in unserer Menüleiste:

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Mit laufendem AirServer kann ich nun z.B. in der Foto-App auf meinem iPhone meinen Mac als AirPlay-Empfänger auswählen:

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Anschliessend erscheint das ausgewählte Bild dort umgehend. Es ist sowohl eine Vollbild als auch eine Fensteransicht möglich:

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Für andere AirPlay-Anwendungen ist die Vorgehensweise analog.

AirPlay-Sender

Hier ist die App meiner Wahl Airfoil (aktueller Preis: 25 Dollar) von Rogue Amoeba, eine Software-Schmiede, die sich auf Audio-Software spezialisiert hat und ein interessantes Produktportfolio für den Mac bietet. Vom Grundprinzip her wählen wir aus der Liste oben eine App aus und legen darunter fest, auf welchen AirPlay-Empfängern die Audio-Ausgabe erfolgen soll:

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Alternativ können wir auch alle Audio-Ausgaben umleiten. Sogar iPhones können – wie abgebildet – Empfänger sein, denn Rogue Amoeba hat auch eine entsprechende iOS-App im Angebot (Airfoil Speakers Touch, kostenlos):

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Airfoil hat noch eine ganze Reihe weiterer Funktionen (u.a. auch für den Empfang), die auf der Produkt-Homepage (s.o.) beschrieben sind. Alles in allem können wir unserem Mac also eine ganze Menge AirPlay beibringen :-).

Hinweise zum Blog

Das war der 50. Artikel heute, die Zeit vergeht wie im Flug. Für die Zukunft gibt es noch reichlich Themen, meine Liste möglicher Artikel wird eher länger als kürzer. Allerdings bin ich im Rahmen meines Artikels iBooks und iBooks Authorauf die Idee gekommen, ein richtiges iBook mit dem Thema OmniFocus und GTD zu versuchen. Ich kann allerdings nichts versprechen in der Richtung, vielleicht kommt auch einfach nichts dabei heraus, mit dem ich zufrieden bin. Daher stelle ich weder ein fertiges Buch noch einen Termin in Aussicht. Allerdings ist dies ein reines Freizeit-Projekt, was auf Kosten dieses Blogs geht. Ich plane daher, die aktuelle „Schlagzahl“ von durchschnittlich einem Artikel pro Woche (es sind sogar ein wenig mehr) zu reduzieren.

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Software-Tipp: Fantastical

28 Jan 2012
28. Januar 2012

Fantastical ist ein Menüleisten-Kalender für den Mac von der Firma Flexibits. Das Besondere an Fantastical ist, dass Termine in natürlicher Sprache eingetippt werden können und dies auf eine sehr flexible Weise. Das Produkt ist bereits seit Mai 2011 verfügbar, lag aber bisher nur in englischer Fassung vor. Die Software verfügt über komplexe Routinen zur Sprachanalyse, die nicht so leicht auf andere Sprachen anzupassen sind. Nun ist, nach einigen Monaten Entwicklungszeit, eine deutschsprachige Version erschienen. Als Beta-Tester habe ich auch meinen kleinen Beitrag dazu geleistet ;-). Grund genug also, dass wir uns diese App einmal etwas näher anschauen.

Fantastical ist eins von den Programmen, welche wir ständig in der Menüleiste laufen haben. Das Menüleisten-Icon kann wahlweise Datum, Datum und Wochentag, Datum und Monat oder nur ein Symbol anzeigen, mehr ist erstmal nicht zu sehen. Erst wenn wir das Icon anklicken oder eine einstellbare Tastenkombination betätigen öffnet sich unterhalb des Icons das hübsch gestaltete Programmfenster von Fantastical.

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Das Fenster ist dreigeteilt, ganz oben sind Termineingabe und Suche, in der Mitte der Monatskalender und unten die nächsten Termine vom aktuell ausgewählten Datum aus gesehen als Ereignisliste. Zu Beginn ist natürlich das aktuelle Datum ausgewählt. Welche Kalender zu sehen sind, wird in den Einstellungen des Programms festgelegt:

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Dort konfigurieren wir auch, welcher Kalender der Standardkalender ist und mit welchem Alarm neue Termine automatisch ausgestattet werden sollen:

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Im Gegensatz zu iCal kann Fantastical auch Kalenderwochen anzeigen. Tage mit Terminen haben in der Monatsansicht wie beim iPhone-Kalender einen Punkt unter dem Tag, ein Überfahren mit dem Mauszeiger fördert eine Detailansicht des jeweiligen Tages ans Licht, ein Einfachklick auf einen Termin in der Ereignisliste eine Detailansicht dieses Events. Von dort kann ein Termin auch bearbeitet werden, alternativ ist dies auch mit einem Doppelklick auf ein Ereignis möglich.

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Highlight ist aber unbestritten die Termineingabe. Sobald wir in dem dafür vorgesehenen Feld mit der Termineingabe beginnen, vergrößert sich das Fantastical-Fenster und die Software beginnt den eingegebenen Text zu analysieren und die entsprechenden Felder zu füllen:

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Schon dieses Beispiel zeigt wie leistungsfähig die Sprachanalyse ist. Die einzelnen Daten werden bereits während der Eingabe in einer Animation auf die Felder in der Mitte verteilt. Die Return-Taste befördert den neuen Termin in einer weiteren schön gemachten Animation in den Kalender.

Selbst mit Feiertagen kommt die Sprachanalyse zurecht:

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Weitere Beispiele für korrekt interpretierte Eingaben:

  • „Mittagessen morgen in Mensa“ (hier trägt Fantastical automatisch 12 Uhr als Anfangszeit wegen des Wortes „Mittagessen“ ein)
  • „Geburtstag von Max jedes Jahr am 17.4.“
  • „Lauftraining jeden Mi und Fr um 18 Uhr vom 1.2. bis zum 31.3.“
  • „Urlaub vom 5. bis 20. Juli“

Möchte man in einen anderen Kalender als den Standardkalender eintragen, geht das mit der Syntax Schrägstrich-Anfangsbuchstaben (bis der Kalender eindeutig ist).

Insgesamt also eine runde Sache. Fantastical ist im Flexibits-Store und im Mac-App-Store für 15,99 Euro erhältlich.

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