Archiv für Kategorie: Aktuelles

Frohe Weihnachten und guten Rutsch

24 Dez 2013
24. Dezember 2013

Ich wünsche meinen Lesern ein frohes, friedliches und besinnliches Weihnachtsfest sowie einen guten Rutsch ins neue Jahr!

Wie in den Vorjahren möchte ich diese Gelegenheit nutzen, auf das vergangene Jahr – wie immer ein wenig aus der Sicht eines Apple-Users und Computer-Geeks – zurückzublicken.

Da Apple inzwischen Hardware-Einführungen auf die zweite Jahreshälfte beschränkt (das Weihnachtsgeschäft lässt grüßen), war mein erstes Gadget des Jahres ein Fitbit One, der sich als äußerst nützliche und vernünftige Anschaffung erwiesen hat. Mit Hilfe dieses Fitness-Trackers ist es mir tatsächlich gelungen, meine Bewegungsaktivitäten deutlich zu steigern, weil der eigene Fortschritt jederzeit kontrolliert werden kann. So bin ich dieses Jahr durchschnittlich 68516 Schritte pro Woche gegangen, was nur knapp unter der Empfehlung von 10000 Schritten am Tag liegt. Daher ist meine Motivation hoch, diesen Schnitt in 2014 zu erreichen. Sehr anspornend finde ich die Möglichkeit, sich mit anderen Fitbit-Nutzern zu befreunden und die Werte zu vergleichen. Ich kann dieses Produkt, welches inzwischen auch als Armband erhältlich ist, sehr empfehlen.

Weil ich mitten in einem Zweijahresvertrag stecke, war ich dieses Jahr nicht „dran“ mit einem neuen iPhone, halte das 5s aber für ein gelungenes Stück Smartphone-Hardware. Der Fingerabdruck-Scanner würde mir eine Menge Zeit sparen, da ich mein iPhone gefühlt 100x am Tag entsperre und dafür einen längeren Code eingeben muss. Auch die Verbesserungen an der Kamera (Blitzsystem, Burst-Mode, …) machen einen brauchbaren Eindruck. Die Prozessorleistung ist beeindruckend, allerdings kommt mir mein iPhone 5 keineswegs langsam vor. Ich bin schon sehr gespannt, was das nächste iPhone bringen wird, denn da bin ich wieder an Bord. Ich hoffe, dass es nach wie vor „kleine“ Bildschirme geben wird, denn der Trend zu 5- oder 6-Zoll-Telefonen ist nicht der meine, zumal ich das Telefon unterwegs sehr oft mit einer Hand bediene. Das iPhone 5c, ich sage es ehrlich, spricht mich nicht an, auch wenn es auf mich bezüglich der Verarbeitung einen sehr soliden Eindruck macht.

Dann wurde es aber doch noch teuer. Bereits in meinem letzten Weihnachtsartikel berichtete ich über die Qual der Wahl bezüglich eines neuen 13-Zoll-MacBooks (mein bisheriges ist aus dem Jahre 2008, wurde aber schon mehrmals aufgerüstet). Die hat mir Apple dieses Jahr leicht gemacht, indem das MacBook Pro mit Retina-Display nun endlich auch mit 16 GB RAM angeboten wurde und das klassische MacBook Pro nicht erneuert wurde. Schließlich soll das Gerät wieder einige Jahre seinen Dienst tun und, da man es nicht aufrüsten kann, ist eine Ausstattung ratsam, die Reserven für die Zukunft lässt. Ich habe es am „Black Friday“ mit 100 Euro Rabatt bestellt und es ist vor einer Woche eingetroffen. Es ist sicher noch zu früh für ein Review, aber auf meinem Schreibtisch steht nun zweifellos das leistungsfähigste Stück Hardware, was ich je besessen habe, mit einem gestochen scharfen Display, wie ich ihn bisher nur von iOS-Geräten her kannte.

MacBook Pro Retina 13

Bereits zwei Wochen vorher wurde mein iPad Air geliefert, welches ich ebenfalls mit Black-Friday-Rabatt geordert hatte. Die deutlich gesteigerte Performance und das vergleichsweise geringe Gewicht machen es zu einem würdigen Nachfolger für mein iPad 3. Leider bin ich noch nicht dazu gekommen, es im Rahmen eines Blog-Artikels ausführlicher vorzustellen. Dies gilt leider auch für die übrigen Hardware-Anschaffungen dieses Jahres, u.a. einen AirPrint-fähigen Drucker und eine AirPlay-fähige WLAN-Box.

Auf der Software-Seite begann das Jahr für mich mit Watchever, einem Video-on-Demand-Dienst, dem ich bis heute die Treue gehalten habe. Ich finde das Angebot inzwischen sehr reichhaltig, auch wenn die ganz neuen Dinge – von Ausnahmen abgesehen – nicht da sind, was aber auch bei einem Monatspreis von 8,99 Euro wohl nicht zu leisten ist. Dankbar bin ich Watchever für die kompletten Folgen von Breaking Bad, die ich ansonsten wahrscheinlich nicht gesehen hätte. Man hat hier halt einfach die Möglichkeit, unverbindlich in Serien reinzuschnuppern, ohne dass man sich an Sendetermine halten oder eine DVD-Anschaffung tätigen muss.

Die polarisierendste Software-Neuerung in diesem Jahr war in meinem Umfeld zweifellos iOS 7. Allein im engeren Bekanntenkreis gibt es Leute, die es sehr lieben und die es regelrecht hassen. Ich mag es, auch wenn die ersten geleakten Screenshots, welche den Schwerpunkt auf die neuen Icons legten, ein wenig schockierend waren. Insgesamt gefällt mir aber der Look und Funktionen wie Hintergrundaktualisierungen (bitte mehr davon!) oder das Kontrollzentrum möchte ich auf keinen Fall mehr hergeben. Ich freue mich sogar über jedes App-Update, bei dem das Design auf iOS 7 umgestellt wird. Weniger spektakulär waren die Änderungen in Mavericks, wobei ich aber u.a. die iBooks-App sehr begrüße und dem ganzen Holz, Leder und Leinen keine Träne hinterherweine. Einschneidende und aufwändige Änderungen in 2013 waren für mich der Wechsel von Flickr zu Ipernity und der Einstieg in Evernote.

Enttäuschend fand ich die Entwicklung von App.net in 2013. Technisch ist es Twitter zwar inzwischen weit überlegen (auch wenn eine wirklich gute Mac-App fehlt), aber es gewinnt einfach keine ordentliche Nutzerbasis, im Gegenteil, viele haben die Plattform inzwischen wieder verlassen oder sind zur Karteileiche geworden. Daher werde ich meinen Bezahlaccount wahrscheinlich nicht verlängern und in ein Basiskonto umwandeln, zumal es auf Twitter noch nicht so schlimm geworden ist, wie ich befürchtet hatte.

Mein erstes E-Book „Die inoffizielle deutsche Siri-Referenz“ ist – zumindest aus meiner Sicht – ein Erfolg. Allen Käufern meinen herzlichen Dank! Vor rund einem Monat ist die zweite Auflage mit den Neuerungen aus iOS 7 erschienen, die darüber hinaus auch viele weitere Verbesserungen enthält und inzwischen auch in den großen Bookstores wie Amazon oder iTunes erhältlich ist. Ein zweites E-Book ist in Arbeit, leider kann ich aber noch nichts zum Erscheinungstermin sagen.

Und schließlich hat sich auch der Rostocker Mac-Stammtisch ganz gut entwickelt. Die Runden sind inzwischen ein klein wenig größer als in 2012, dennoch freuen wir uns sehr über jeden neuen Teilnehmer! Der nächste Stammtisch ist am 8. Januar wie immer im plan b. (Doberaner Str. 147, Nähe Doberaner Platz).

Artikelfoto: Rostocker Weihnachtsmarkt 2013

Video: Auslaufen der AIDAmar

09 Jun 2013
9. Juni 2013

Mit rund 200 Anläufen in 2013 ist Rostock-Warnemünde der wichtigste Kreuzfahrthafen an der deutschen Ostseeküste. Letztes Wochenende konnte ich dort mit meinem iPhone das Auslaufen der “AIDAmar” filmen. Das Video steht auf YouTube in HD-Qualität (720p) zur Verfügung:

Das Video habe ich übrigens ohne Stativ gedreht und mit iMovie 2011 nachbearbeitet. Die Originalaufnahme war naturgemäß verwackelt. Man kann daher hier schön sehen, wie gut die Bildstabilisierung von iMovie arbeitet.

MacHeist nanoBundle 3

20 Apr 2013
20. April 2013

Oft kommt es nicht vor, dass ich Software-Bundles hier im Blog empfehle, aber dieses ist ein echtes Schnäppchen, mit dem man nichts falsch machen kann. Für nichtmal 8 Euro gibt es im MacHeist-nanoBundle 3 gerade mal drei Tage noch folgende Mac-Apps:

  • Little Inferno (ein Spiel)
  • xScope (Bildschirmlineale und -Tools)
  • iStopMotion (StopMotion-Animation und Zeitraffer-Aufnahmen)
  • Totals (Rechnungssoftware)
  • Clarify (Screenshot-und Dokumentationstool)
  • Fantastical (genialer Menubar-Kalender)
  • CleanMyMac 2 (System-Aufräumtool)

Werden 30.000 Verkäufe erzielt, gibt es auch noch PathFinder, eine umfassende Finder-Ersatzsoftware, mit dazu. Diese App kann man schon mit einplanen, denn bei MacHeist wurden solche Ziele soweit mir bekannt immer erreicht. Das Paket ist so günstig, dass sich die Anschaffung bereits lohnt, falls nur eine der Apps benötigt wird. Hier sind aber eine ganze Reihe sehr hochwertiger Programme dabei, wie zum Beispiel Fantastical oder xScope, die ich regelmäßig einsetze. Vom Bundle-Preis gehen sogar noch 10% an Wohltätigkeitsorganisationen. Spannend ist auch, ob mit den zwei freien Fensterplätzen auf der Bundle-Homepage noch etwas passieren wird.

Frohe Weihnachten und guten Rutsch!

23 Dez 2012
23. Dezember 2012

Ich wünsche allen Lesern ein frohes, friedliches und besinnliches Weihnachtsfest sowie einen guten Rutsch ins neue Jahr!

Genau wie beim letzten Weihnachtsartikel möchte ich die Gelegenheit nutzen, auf das vergangene Jahr – aus der Sicht eines Apple-Users und Computer-Geeks zurückzublicken.

Im ersten Jahr ohne Steve Jobs gab es reichlich neue Hardware: Gleich zwei iPad-Generationen, das iPad Mini, das iPhone 5, neue iPods, MacBooks, iMacs und Mac Minis. Die gesamte Hardware-Palette wurde mehr oder weniger aktualisiert. Abbekommen davon habe ich das iPad der dritten Generation (welches ein halbes Jahr später überraschend schnell aktualisiert wurde) und das iPhone 5. Für letzteres brauchte ich wegen der inzwischen hinlänglich bekannten Kratzer-Problematik zwei Anläufe. Positiv ist anzumerken, dass der Bezug über das Premierenticket der Telekom wie versprochen zu keinen Wartezeiten geführt hat, mein erstes iPhone kam einen Tag nach dem offiziellen Verkaufsstart bei mir an. Mit beiden Geräten bin ich sehr zufrieden, sie sind aus meinem Alltag nicht wegzudenken. Mein MacBook ist inzwischen recht alt, fühlt sich aber – SSD sei Dank – überhaupt nicht so an. Da ich bei 13 Zoll bleiben möchte stehen für eine Neuanschaffung das MacBook Pro, Air und Retina zur Auswahl und ich kann mich einfach nicht entscheiden, alle Varianten haben ihre Vor- und Nachteile (Gewicht, Aufrüstbarkeit, maximaler Speicherausbau, eingebaute SSD, …). Ich bin noch zu keinem abschließenden Ergebnis gekommen.

IPad und iPhone

Auf der Software-Seite überraschte uns Apple im Februar – nur wenige Monate nach Lion – mit der Ankündigung von Mountain Lion. Und von nun an soll sogar jedes Jahr eine neue Version von OS X erscheinen, d.h., wir werden voraussichtlich schon in wenigen Wochen mehr über 10.9 erfahren (allerdings dürften Apple bald die Großkatzen ausgehen). Mountain Lion (hier meine ersten Eindrücke, hier ein Nachschlag) hat – zumindest bei mir – sein Versprechen erfüllt, iPhone, iPad und Mac näher zusammenzubringen, um Dinge, die auf einem System begonnen wurden, auf dem anderen fortzuführen. Dabei geht Apple allerdings nicht den Weg von Windows 8, wo sich Desktop und Tablet nahezu identisch präsentieren und auch dementsprechend bedient werden müssen, sondern führt die Dinge nur dort zusammen, wo es sinnvoll ist. Ein wichtiger Klebstoff hierbei ist die iCloud (oder Apples Internetdienste im allgemeinen), die noch vielseitiger und an manchen Tagen auch zuverlässiger werden muss. Im Vergleich zu 10.8 war iOS 6 eher ein kleineres Update, sieht man mal von den Karten und ihren sehr publik gewordenen Kinderkrankheiten ab. Dennoch sind viele kleine Dinge hinzugekommen, die ich täglich nutze und nicht mehr missen möchte, wie z.B. der Nachtmodus, geteilten Fotostreams und das Beantworten von Anrufen mit Nachrichten. Auch viele von Apples Applikationen wurden aktualisiert und an die neuen Möglichkeiten der Betriebssysteme angepasst.

Mountain Lion

Mit App.net erblickte dieses Jahr ein neuer Social-Media-Dienst das Licht der Welt, der zumindest das Potential hat, eine Twitter-Alternative zu sein. Und das ist auch gut so, denn Twitter entwickelt sich meiner Meinung nach in keine gute Richtung. Statt zunehmend auf Werbung angewiesen zu sein, hätte ich bezahlte Pro-Accounts für den besseren Weg gehalten. Ich fürchte, dass wir in 2013 Werbetweets in unsere Timelines bekommen werden, ähnlich wie wir das bei Facebook jetzt schon sehen. Es ist jedenfalls schön zu beobachten, wie schnell App.net technisch voranschreitet. Die 256 Zeichen, welche dort für Postings zur Verfügung stehen, sorgen zumindest in meiner Timeline für interessantere Diskussionen. Ich werde auf jeden Fall erstmal Mitglied bleiben.

2012 ist für mich auch das Jahr meines ersten E-Books. Ende November erschien mein Titel “Die inoffizielle deutsche Siri-Referenz“, ein Nachschlagewerk für jeden, der alle Möglichkeiten von Apples Sprachsteuerung nutzen möchte. Siri habe ich recht spät auf meinem iPad 3 mit iOS 6 kennengelernt und bin seitdem von diesem System recht begeistert. Inzwischen beantworte ich sogar unterwegs SMS-Nachrichten, ohne das Telefon dafür aus der Manteltasche zu holen. Fühlt sich irgendwie nach Zukunft an ;-).

Den Rostocker Mac-Stammtisch gibt es erfreulicherweise immer noch, auch wenn wir uns an dem einen oder anderen Termin über mehr Besucher gefreut hätten. Es ist einfach schön, sich mit Gleichgesinnten zu treffen, um in gemütlicher Runde über alle möglichen Apple- und Gadgetthemen zu plaudern. Unser Stammtisch hat seit gestern eine eigene Webseite auf meiner Homepage. Dort sind schon alle Termine für 2013 zu sehen, denn wir gehen im nächsten Jahr zu einem festen Termin (jeden zweiten Mittwoch im Monat) über. Mit 19 Uhr haben wir die Startzeit etwas nach hinten verlegt, um allen, die länger arbeiten müssen, einen Besuch zu ermöglichen.

Nicht zuletzt hat dieses Blog im Spätsommer ein modernes neues Design bekommen, welches sich automatisch an kleinere Bildschirme – wie z.B dem iPhone – anpasst.

Nun schauen wir mal, was uns 2013 bringen wird. Ich melde mich Anfang Januar mit dem nächsten Artikel zurück und wünsche allen schöne Feiertage!

Artikelfoto: Rostocker Weihnachtsmarkt 2012

iTunes-Festival 2012

08 Sep 2012
8. September 2012

Es läuft zwar schon ein paar Tage, dennoch möchte ich die Gelegenheit nicht versäumen, auf das aktuelle iTunes-Festival aufmerksam zu machen. Es ist auch technisch sehr interessant, dazu später mehr. Wer die Veranstaltung nicht kennt, in London finden an jedem September-Abend Konzerte statt, die Apple kostenfrei live überträgt (es gibt auch Aufzeichnungen der letzten Abende). Die Musik-Events,  bei denen weltbekannte Bands vertreten sind (2-3 pro Abend), können auf dem iPhone, dem iPad (jeweils mit einer App), auf dem Apple TV und in iTunes angeschaut werden. Dieses Jahr stehen u.a Usher, Norah Jones, P!nk, David Guetta und Muse auf der Bühne.

Aus technischer Sicht finde ich vor allem zwei Punkte bemerkenswert. Da ist zum einen die Qualität. Hier liefert Apple einen hochwertigen Live-HD-Stream ab und auch die Tonqualität kann sich sehen (oder vielmehr hören) lassen, eine sehr ordentliche Leistung in Anbetracht der Millionen von möglichen Empfangsgeräten. Fast noch interessanter ist die Tatsache, dass die Anwendung auf dem Apple TV ohne ein speziell dafür herausgegebenes Software-Update aufgetaucht ist. Hinter dieser Technik könnte sich eine große Zukunft für die kleine schwarze Box verbergen. Apple kann nun jederzeit unsere Fernsehgeräte weltweit mit Live-Events versorgen. In Kombination mit den bisherigen Funktionen des Gerätes, dem Verleih von Filmen und Serien, dem Zugriff auf iTunes Match, der Nutzung von Internet-Diensten wie Youtube, Vimeo, Flickr usw. und dem Empfang von AirPlay-Streams wurde hier ein weiterer Schritt weg vom Kabel-/Antennen-/Satelliten-TV hin zum IP-basierten Fernsehen gemacht. Man darf gespannt sein, wie es weitergeht…

Version 7.1 - © 1995-2014 by Dr. Markus Jasinski - Impressum