Archive for category: Aktuelles

Jersey

11 Jul 2016
11. Juli 2016

Mein diesjähriger Sommerurlaub führte mich Mitte bis Ende Juni auf die Insel Jersey. Das 14,5 * 8 km große Eiland mit seinen rund 100.000 Bewohnern gehört zu den Kanalinseln und liegt wesentlich näher an Frankreich als an Großbritannien. Jersey ist eine sogenannte britische „Crown Dependency“ und genießt eine weitgehende Unabhängigkeit vom Vereinigten Königreich. So gibt es z.B. ein eigenes Parlament, eigene Gesetze, eigenes Geld (das Jersey-Pfund entspricht 1:1 dem GBP), eigene Briefmarken usw.

Das Klima ist für die Lage ausgesprochen mild, da sich noch ein gewisser Golfstrom-Einfluss bemerkbar macht. Daher ist die Vegetation zum Teil mediterran und man sieht auf der Insel relativ viele Palmen. Im Juni ist das Meer allerdings noch recht kalt (dafür sind allerdings auch noch nicht so viele Urlauber dort und man hat maximales Tageslicht). Der Tidenhub gehört mit 10 bis 12 Metern zu den größten der Welt, so dass die Küste bei Ebbe und Flut ein jeweils deutlich anderes Aussehen hat. So ist beispielsweise ein Leuchtturm, der bei Flut auf einer Insel steht, bei Ebbe bequem zu Fuß zu erreichen.

Mein Reiseziel war übrigens nicht ganz zufällig Jersey. Als ich noch Schüler war, also in grauer Vorzeit, haben wir dort sechs Jahre lang je drei Wochen Familenurlaub gemacht. Es liegt also nahe mal zu schauen, wie sich die Insel inzwischen „gemacht hat“.

Ich bin daher froh berichten zu können, dass es sich immer noch um ein lohnende Destination handelt. Das hat natürlich mit der Insellage, dem milden Klima, der abwechselungsreichen Natur, den vielen Sehenswürdigkeiten und den wie ich finde sehr freundlichen Bewohnern zu tun. Die Insel bietet u.a. rund 20 Strände von ganz klein bis groß, Steilküsten mit und ohne Höhlen, malerische Buchten, zwei große Burgen, einen sehr interessanten Zoo, einen sehenswerten botanischen Garten, eine ganze Reihe von Museen und eine Vielzahl an Shops, Restaurants, Cafés und Pubs. Die Küche ist maritim geprägt und beschränkt sich keinesfalls auf Fish & Chips, die es natürlich auch (zum Teil in hervorragender Qualität) gibt. Die Inselhauptstadt St. Helier, in der ich auch gewohnt habe, ist die einzige richtige Stadt dort, die übrigen Orte sind Dörfer und kleinere Ansiedlungen.

Es ist übrigens nicht unbedingt empfehlenswert, das Auto mitzunehmen. Die Straßen im Inselinneren sind sehr eng und es herrscht Linksverkehr. Jersey verfügt jedoch über ein ausgezeichnetes Busnetz, mit dem sich fast jeder Winkel der Insel erreichen läßt. Mit Besucherpässen, die sich für verschiedenste Zeiträume buchen lassen, kann man die Busse unbegrenzt nutzen. Die Insel hat einen internationalen Flughafen und kann mit Direktflügen z.B. von Düsseldorf, Hannover oder München erreicht werden.

Alles in allem also ein durchaus lohnendes Urlaubsziel, dass man wahrscheinlich nicht so direkt auf dem Radar hat, obwohl es mit dem Flugzeug sehr schnell zu erreichen ist und mit Englisch als Landessprache eine problemlose Verständigung ermöglicht.

Ich habe dort viele verschiedene Orte besucht und fast 1000 Fotos gemacht, die ich unmöglich alle ins Netz stellen möchte. Daher beschränke ich mich zunächst mal auf die kleine Auswahl in diesem Artikel oben im Slider.

Frohe Weihnachten und guten Rutsch

24 Dez 2015
24. Dezember 2015

Titelfoto: Rostocker Weihnachtsmarkt 2015 (aufgenommen aus dem Riesenrad)

Ich wünsche meinen Lesern ein frohes Weihnachtsfest, geruhsame Festtage und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

Traditionell nutze ich diesen letzten Beitrag im Jahr dazu, ein wenig auf die vergangenen 12 Monate zurückzublicken, ein Stück weit natürlich mit der Brille eines Apple-Nutzers. Leider sind es diesmal nicht ganz so viele Blog-Beiträge geworden, was ich zu entschuldigen bitte, aber so ist das nunmal, wenn man sowohl beruflich als auch privat viele Projekte am laufen hat. Ich kann daher freilich auch nicht vorhersagen, ob es nächstes Jahr mehr werden.

Von der Apple-Hardwareseite betrachtet gab es für mich die Watch (meine erste Smartwatch) und ein neues Apple TV. Das iPhone 6s wird übersprungen (2-Jahresvertragsproblem) und ein neues 10-Zoll-iPad wurde nicht vorgestellt. Das iPad Pro macht zwar einen sehr guten Eindruck auf mich, ich finde es aber ebenso wie die „Plus-iPhones“ ein klein wenig zu groß. Der Stift scheint mir allerdings sehr gelungen, alle bisherigen iPad-Stifte haben mich leider nicht wirklich überzeugt. Das neue MacBook finde ich auch sehr elegant, wenn ich ein richtiger „Roadworker“ wäre, würde ich mein MacBook Pro sehr wahrscheinlich dagegen eintauschen.

Die Apple-Watch ist schnell zu einer festen Größe in meinem Alltag geworden. Allein die absolut unauffälligen Benachrichtigungen (ich habe mittlerweile eine gute Balance gefunden, welche ich zur Uhr durchlasse), von denen niemand außer mir etwas mitbekommt (Ton ist deaktiviert) sind für mich kaum wegdenkbar. Während Nutzer ohne Uhr noch ihr Telefon aus der Tasche ziehen, habe ich die jeweilige Benachrichtigung schon längst gelesen. Die Watch hat für mich ein ganz anderes Nutzungsschema als die übrigen Geräte, es sind die kurzen Aktionen, die schnelle Informationsaufnahme und die kleinen Interaktionen statt eine längere Beschäftigung am Stück. Wichtig sind für mich u.a. auch die Fitness-Funktionen, die Pulsmessung, die Anzeige des nächsten Termins direkt im Ziffernblatt (hat mich schon vor der ein oder anderen Peinlichkeit bewahrt) oder schlicht und einfach das schnelle Ablesen der Uhrzeit. Watch-Apps nutze ich allerdings weniger als ich dachte, der App Store ist diesbezüglich leider auch etwas unübersichtlich. Dennoch zwei Empfehlungen von Apps an dieser Stelle, welche die Vorteile des Geräts zu nutzen wissen: Runtastic Pro (App-Store-Link) hat auf der Uhr den großen Vorteil, dass man viel schneller die Gesamtkilometer ablesen kann als auf dem Telefon, indem man einfach nur auf die Uhr schaut, sie dient dabei zusätzlich noch als Pulsmesser für Runtastic. Just Press Record (App-Store-Link) ermöglicht die unkomplizierte Aufnahme von Sprachnotizen direkt über das Mikrofon der Uhr. Diese können dann auf dem iPhone oder auf dem Mac (Aufnahmen liegen auf dem iCloud-Drive) weiterverarbeitet oder geteilt werden. Seit kurzem nutze ich die Uhr auch zur Beleuchtungssteuerung via Siri und HomeKit, was mir große Freude bereitet. Alles in allem daher eine Anschaffung, die ich in keinster Weise bereue. Letzteres gilt auch für das Apple TV, über das ich erst kürzlich wieder berichtet habe.

Software-seitig waren die großen Updates dieses Jahr iOS 9 und OS X 10.11. Ich finde es gut, dass sich Apple mehr auf die Stabilität der Systeme als auf neue Funktionen konzentriert hat (Stichwort „Snow-Leopard-Releases“), allerdings empfand ich die ersten iOS-9-Versionen doch noch etwas buggy, insbesondere bei den App Stores sehe ich zum Teil heute noch noch viel Verbesserungsbedarf. Die neue Notiz-App kann man aber als gelungen bezeichnen. Ich nutze sie inzwischen für Notizen, die sich häufig ändern, und für kurzzeitige Aufzeichnungen, während der ganze Rest, also die eher statischen Dinge, in Evernote landen und verbleiben. Das Highlight war für mich allerdings die neue Fotos-App auf OS X. Endlich habe ich von allen Geräten dieselbe Sicht auf meine Aufnahmen und es ist egal, wo ich ein Foto hinzufüge oder bearbeite. Durch die Erweiterungen aus dem App Store (seit OS X 10.11 möglich) hat die Fotos-App IMHO iPhoto vom Funktionsumfang her überholt und steuert langsam in Richtung Aperture, auch wenn da natürlich noch vieles fehlt.

Natürlich ist in meinem Haushalt auch wieder das ein oder andere Gadget dazugekommen, über das ich auch gerne mal berichten würde, wie z.B. die Netatmo-Wetterstation oder eine Logitech-Harmony-Universalfernbedienung. Alle Lampen sind inzwischen auf LED umgestellt (in den allermeisten Fällen Philips Hue), was den Stromverbrauch spürbar gesenkt hat. Viel Zeit ist in mein Bilderrahmen-Projekt geflossen, ausführlich nachzulesen in meinem vorherigen Artikel.

Ich bin schon gespannt, was das kommende Jahr so bringen wird!

Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch

26 Dez 2014
26. Dezember 2014

Ich wünsche meinen Lesern ein frohes, friedliches und besinnliches Weihnachtsfest sowie einen guten Rutsch ins neue Jahr!

Wie in den Jahren zuvor möchte ich diese Gelegenheit nutzen, auf die vergangenen 12 Monate – wie immer ein wenig aus der Sicht eines Apple-Users und Computer-Geeks – zurückzublicken.

Nachdem mir das letzte Jahr neue Macs und ein iPad Air gebracht haben, war dieses Jahr ein neues iPhone „dran“. Durch die turnusgemäße Vertragsverlängerung habe ich diesmal ein iPhone 6 erstanden, die Einzelheiten sind in diesem Artikel beschrieben. Das war’s dann aber auch schon mit Apple-Produkten, denn die vorgestellte Uhr, die mich sehr interessiert, hat es nicht nach 2014 geschafft (und das iPad Air 2 hätte ich mir nur mit Black-Friday-Rabatt, den es dieses Jahr nicht gab, geklickt). Dennoch wurde der Haushalt um das ein oder andere Gadget erweitert, zum Beispiel kürzlich einen Saugroboter, über den ich hier künftig auch etwas schreiben möchte, sobald mehr Erfahrungen vorliegen und ich Zeit dazu finde. Auch mein Hue-System habe ich weiter ausgebaut, inzwischen erstrahlen hier 9 entsprechende Birnen. Ferner habe ich ein Überwachungssystem installiert (mit Kamera und Sensoren), was technisch sehr gut funktioniert und noch keinen Fehlalarm produziert hat. Aus Sicherheitsgründen wird es dazu aber keinen Artikel geben ;-), aber es ist sehr beruhigend, wenn man von unterwegs schauen kann, ob zu Hause alles in Ordnung ist.

Auf der Softwareseite gab es – wie jedes Jahr muss man ja sagen – ein neues iOS und ein neues OS X. Obwohl beide Systeme noch durch den ein oder anderen Bug geplagt werden, begrüße ich die engere Verzahnung von iOS und OS X ausdrücklich. Die Handover-Funktion benutze ich beispielsweise viel häufiger als gedacht und die Widgets sowie die Erweiterungen der Sharesheets sind ein echter Produktivitätsgewinn. Schön, dass ich die Systeme auch optisch wieder ein wenig angenähert haben. Ein echter Missstand ist noch das Thema Fotos. Ich halte eine geräteübergreifende Lösung, wie sie Apple plant, für richtig und zeitgemäß, aber sie hätte auf der Mac-Seite, die sehr wichtig ist, da hier alle meine DSLR-Fotos landen, mit Yosemite fertig sein müssen. Bleibt zu hoffen, dass die Mac-App mächtig genug wird, dass sie mein geliebtes Aperture ersetzen kann. Beim Erstellen der diesjährigen Weihnachtskarten und Kalender für 2015 habe ich mich in diesem Zusammenhang gefragt, was eigentlich aus Apples Druckerzeugnissen wird, sobald iPhoto in Rente geht.

Der Rostocker Mac-Stammtisch hat in der zweiten Jahreshälfte leider keine gute Entwicklung genommen, die letzten drei Termine sind bedauerlicherweise mangels Beteiligung ausgefallen. Bleibt zu hoffen, dass es 2015 besser wird, denn die Abende haben mir immer gut gefallen und es wurden zahlreiche nützliche Tipps ausgetauscht. Gerne können auch meine Leser aus der Region mal vorbeischauen, selbst als langjähriger Nutzer kann von so einem Abend eigentlich immer was mitnehmen.

Persönlich war es ein eher durchwachsenes Jahr, ohne dass ich hierbei auf Einzelheiten eingehen möchte. Zeit also, den Blick nach vorne zu richten und sich auf ein hoffentlich schönes 2015 zu freuen. Kommt gut rein und herzlichen Dank fürs Lesen meiner Artikel!

Artikelfoto: Rostocker Weihnachtsmarkt 2014

Frohe Weihnachten und guten Rutsch

24 Dez 2013
24. Dezember 2013

Ich wünsche meinen Lesern ein frohes, friedliches und besinnliches Weihnachtsfest sowie einen guten Rutsch ins neue Jahr!

Wie in den Vorjahren möchte ich diese Gelegenheit nutzen, auf das vergangene Jahr – wie immer ein wenig aus der Sicht eines Apple-Users und Computer-Geeks – zurückzublicken.

Da Apple inzwischen Hardware-Einführungen auf die zweite Jahreshälfte beschränkt (das Weihnachtsgeschäft lässt grüßen), war mein erstes Gadget des Jahres ein Fitbit One, der sich als äußerst nützliche und vernünftige Anschaffung erwiesen hat. Mit Hilfe dieses Fitness-Trackers ist es mir tatsächlich gelungen, meine Bewegungsaktivitäten deutlich zu steigern, weil der eigene Fortschritt jederzeit kontrolliert werden kann. So bin ich dieses Jahr durchschnittlich 68516 Schritte pro Woche gegangen, was nur knapp unter der Empfehlung von 10000 Schritten am Tag liegt. Daher ist meine Motivation hoch, diesen Schnitt in 2014 zu erreichen. Sehr anspornend finde ich die Möglichkeit, sich mit anderen Fitbit-Nutzern zu befreunden und die Werte zu vergleichen. Ich kann dieses Produkt, welches inzwischen auch als Armband erhältlich ist, sehr empfehlen.

Weil ich mitten in einem Zweijahresvertrag stecke, war ich dieses Jahr nicht „dran“ mit einem neuen iPhone, halte das 5s aber für ein gelungenes Stück Smartphone-Hardware. Der Fingerabdruck-Scanner würde mir eine Menge Zeit sparen, da ich mein iPhone gefühlt 100x am Tag entsperre und dafür einen längeren Code eingeben muss. Auch die Verbesserungen an der Kamera (Blitzsystem, Burst-Mode, …) machen einen brauchbaren Eindruck. Die Prozessorleistung ist beeindruckend, allerdings kommt mir mein iPhone 5 keineswegs langsam vor. Ich bin schon sehr gespannt, was das nächste iPhone bringen wird, denn da bin ich wieder an Bord. Ich hoffe, dass es nach wie vor „kleine“ Bildschirme geben wird, denn der Trend zu 5- oder 6-Zoll-Telefonen ist nicht der meine, zumal ich das Telefon unterwegs sehr oft mit einer Hand bediene. Das iPhone 5c, ich sage es ehrlich, spricht mich nicht an, auch wenn es auf mich bezüglich der Verarbeitung einen sehr soliden Eindruck macht.

Dann wurde es aber doch noch teuer. Bereits in meinem letzten Weihnachtsartikel berichtete ich über die Qual der Wahl bezüglich eines neuen 13-Zoll-MacBooks (mein bisheriges ist aus dem Jahre 2008, wurde aber schon mehrmals aufgerüstet). Die hat mir Apple dieses Jahr leicht gemacht, indem das MacBook Pro mit Retina-Display nun endlich auch mit 16 GB RAM angeboten wurde und das klassische MacBook Pro nicht erneuert wurde. Schließlich soll das Gerät wieder einige Jahre seinen Dienst tun und, da man es nicht aufrüsten kann, ist eine Ausstattung ratsam, die Reserven für die Zukunft lässt. Ich habe es am „Black Friday“ mit 100 Euro Rabatt bestellt und es ist vor einer Woche eingetroffen. Es ist sicher noch zu früh für ein Review, aber auf meinem Schreibtisch steht nun zweifellos das leistungsfähigste Stück Hardware, was ich je besessen habe, mit einem gestochen scharfen Display, wie ich ihn bisher nur von iOS-Geräten her kannte.

MacBook Pro Retina 13

Bereits zwei Wochen vorher wurde mein iPad Air geliefert, welches ich ebenfalls mit Black-Friday-Rabatt geordert hatte. Die deutlich gesteigerte Performance und das vergleichsweise geringe Gewicht machen es zu einem würdigen Nachfolger für mein iPad 3. Leider bin ich noch nicht dazu gekommen, es im Rahmen eines Blog-Artikels ausführlicher vorzustellen. Dies gilt leider auch für die übrigen Hardware-Anschaffungen dieses Jahres, u.a. einen AirPrint-fähigen Drucker und eine AirPlay-fähige WLAN-Box.

Auf der Software-Seite begann das Jahr für mich mit Watchever, einem Video-on-Demand-Dienst, dem ich bis heute die Treue gehalten habe. Ich finde das Angebot inzwischen sehr reichhaltig, auch wenn die ganz neuen Dinge – von Ausnahmen abgesehen – nicht da sind, was aber auch bei einem Monatspreis von 8,99 Euro wohl nicht zu leisten ist. Dankbar bin ich Watchever für die kompletten Folgen von Breaking Bad, die ich ansonsten wahrscheinlich nicht gesehen hätte. Man hat hier halt einfach die Möglichkeit, unverbindlich in Serien reinzuschnuppern, ohne dass man sich an Sendetermine halten oder eine DVD-Anschaffung tätigen muss.

Die polarisierendste Software-Neuerung in diesem Jahr war in meinem Umfeld zweifellos iOS 7. Allein im engeren Bekanntenkreis gibt es Leute, die es sehr lieben und die es regelrecht hassen. Ich mag es, auch wenn die ersten geleakten Screenshots, welche den Schwerpunkt auf die neuen Icons legten, ein wenig schockierend waren. Insgesamt gefällt mir aber der Look und Funktionen wie Hintergrundaktualisierungen (bitte mehr davon!) oder das Kontrollzentrum möchte ich auf keinen Fall mehr hergeben. Ich freue mich sogar über jedes App-Update, bei dem das Design auf iOS 7 umgestellt wird. Weniger spektakulär waren die Änderungen in Mavericks, wobei ich aber u.a. die iBooks-App sehr begrüße und dem ganzen Holz, Leder und Leinen keine Träne hinterherweine. Einschneidende und aufwändige Änderungen in 2013 waren für mich der Wechsel von Flickr zu Ipernity und der Einstieg in Evernote.

Enttäuschend fand ich die Entwicklung von App.net in 2013. Technisch ist es Twitter zwar inzwischen weit überlegen (auch wenn eine wirklich gute Mac-App fehlt), aber es gewinnt einfach keine ordentliche Nutzerbasis, im Gegenteil, viele haben die Plattform inzwischen wieder verlassen oder sind zur Karteileiche geworden. Daher werde ich meinen Bezahlaccount wahrscheinlich nicht verlängern und in ein Basiskonto umwandeln, zumal es auf Twitter noch nicht so schlimm geworden ist, wie ich befürchtet hatte.

Mein erstes E-Book „Die inoffizielle deutsche Siri-Referenz“ ist – zumindest aus meiner Sicht – ein Erfolg. Allen Käufern meinen herzlichen Dank! Vor rund einem Monat ist die zweite Auflage mit den Neuerungen aus iOS 7 erschienen, die darüber hinaus auch viele weitere Verbesserungen enthält und inzwischen auch in den großen Bookstores wie Amazon oder iTunes erhältlich ist. Ein zweites E-Book ist in Arbeit, leider kann ich aber noch nichts zum Erscheinungstermin sagen.

Und schließlich hat sich auch der Rostocker Mac-Stammtisch ganz gut entwickelt. Die Runden sind inzwischen ein klein wenig größer als in 2012, dennoch freuen wir uns sehr über jeden neuen Teilnehmer! Der nächste Stammtisch ist am 8. Januar wie immer im plan b. (Doberaner Str. 147, Nähe Doberaner Platz).

Artikelfoto: Rostocker Weihnachtsmarkt 2013

Video: Auslaufen der AIDAmar

09 Jun 2013
9. Juni 2013

Mit rund 200 Anläufen in 2013 ist Rostock-Warnemünde der wichtigste Kreuzfahrthafen an der deutschen Ostseeküste. Letztes Wochenende konnte ich dort mit meinem iPhone das Auslaufen der „AIDAmar“ filmen. Das Video steht auf YouTube in HD-Qualität (720p) zur Verfügung:

Das Video habe ich übrigens ohne Stativ gedreht und mit iMovie 2011 nachbearbeitet. Die Originalaufnahme war naturgemäß verwackelt. Man kann daher hier schön sehen, wie gut die Bildstabilisierung von iMovie arbeitet.

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