Aktueller Stand meines Smart Homes

19 Mrz 2017
19. März 2017

Im Laufe der letzten zwei bis drei Jahre hat sich hier einiges an Smart-Home-Technik angesammelt, so dass ich heute mal einen entsprechenden Überblick geben möchte. Ausnehmen will ich hierbei aus Gründen ausdrücklich die sicherheitstechnischen Einrichtungen, die den Einbruchsschutz betreffen. Obwohl ich ja Apple-Fan bin, spielt Apples HomeKit bei mir, wie der Artikel zeigen wird, nur eine untergeordnete Rolle. Das liegt zum einen daran, dass viele meiner Geräte nicht HomeKit-fähig sind und dass die Spracherkennung meines Echos (s.u.) wirklich hervorragend funktioniert.

IFTTT

In diesem Artikel wird öfter von „IFTTT“ die Rede sein, was ist das eigentlich? IFTTT ist die Abkürzung für „if this than that“ („wenn dies, dann das“) und steht für einen Internetdienst, der andere Internetdienste (Twitter, Facebook, Instagram, E-Mail, RSS, Dropbox…) oder Internet-fähige Geräte (Amazon Echo, Netatmo, Logitech Harmony, Philips Hue, diverse Smart-Home-Systeme, …) miteinander verbindet. Ein einzelner Dienst kann dabei sowohl die Bedingung sein als auch die Aktion ausführen, letztendlich ist es dem Hersteller bzw. Anbieter überlassen, was im einzelnen implementiert wird. Da inzwischen viele teilnehmen, sind die Verknüpfungsmöglichkeiten enorm und im wesentlichen der Fantasie des Users überlassen. Allgemeine Beispiele:

  • wenn ich auf Twitter erwähnt werde, Küchenlampe einschalten
  • wenn ich auf Instagram ein Foto poste, poste es auch auf Facebook
  • wenn die Temperatur im Raum 18 Grad unterschreitet, schalte die Heizung an
  • wenn ich auf dem Amazon Echo etwas zur Einkaufsliste hinzufüge, schicke meiner Frau eine E-Mail mit dem Artikel
Kurz zusammengefasst, IFTTT ist ein wichtiges Tool, um das Internet zu automatisieren. Solche Automatisierungen spielen natürlich auch im Smart-Home-Bereich eine Rolle. Nun aber zu den einzelnen Komponenten meines Smart Homes:

Postmelder

Das Smart Home beginnt schon draußen am Briefkasten. Meinen Postmelder, der mir anzeigt, dass etwas in den Briefkasten geworfen wurde, habe ich bereits in einem früheren Artikel vorgestellt.

Lampen

Damit hat eigentlich alles angefangen. Inzwischen ist die gesamte Wohnung mit Philips-Hue-Lampen ausgestattet, es findet sich sowohl die E27- als auch die GU10-Variante. Dazu kommen noch vier Hue-Bloom-Strahler, die verschiedene Wandflächen in bestimmte Farben tauchen können. Ich genieße es immer noch sehr, abends auf dem Sofa zu sitzen und jeden Raum in einer anderen Farbe leuchten zu sehen. Für mich ist das irgendwie entspannend. Lediglich im Badezimmer werkeln normale LED-Birnen, da das Hue-System in feuchten Räumen nicht empfohlen wird.

Hue-Stimmung

Abendstimmung mit Philips Hue

Lichtschalter

Bei smarten Glühbirnen sind ja die klassischen Lichtschalter immer eingeschaltet. Meistens steuere ich die Beleuchtung per Sprache (dazu später mehr), es gibt aber auch ein paar schlaue Schalter. Derzeit habe ich drei Varianten davon im Einsatz. Der Hue-Tap ist ein Puck-förmiges Gerät, welches aus vier Schaltern besteht (drei kleine und der Rest ist ein großer), die entsprechend mit vier Szenen belegt werden können. Man kann den Tap einfach auf einen Tisch legen oder an der Wand befestigen.

Hue Tap

Hue Tap

Das Hue-Dimmer-Kit ist ein Schalter, der zum an die Wand kleben oder schrauben gedacht ist, dessen Mittelteil mit den Knöpfen man aber auch herausnehmen kann. Er hat vier Knöpfe: „ein“, „aus“, „heller“ und „dunkler“. Ich nutze ihn, um die Beleuchtung im Wohnzimmer zu steuern. Sowohl Tap als auch Dimmer-Kit sprechen direkt mit der Hue-Bridge.

Hue-Dimmer

Hue-Dimmer über einem klassischen Lichtschalter

Kürzlich habe ich auch noch Pop-Schalter von Logitech erworben. Diese sind zum Aufkleben an Wände oder Möbel gedacht und können dreifach belegt werden (Klick, Doppelklick und lange drücken), wobei jeweils noch festgelegt werden kann, dass eine Aktion ein- und anschließend wieder ausschaltet. Die Schalter benötigen eine eigene Bridge und können u.a. mit Philips Hue, SmartThings (s.u.) und IFTTT sprechen. Es gibt ein Starter-Kit mit Bridge und zwei Schaltern sowie einzelne Schalter in verschiedenen Farben zu kaufen. Dank der SmartThings- und IFTTT-Integration kann man mit den Pop-Schaltern viel mehr machen, als nur Licht steuern: Geräte ein- und ausschalten, „Guten Morgen“ twittern, Dinge auf die Einkaufsliste setzen und vieles mehr. Nur der Einzelpreis von rund 40 EUR ist da ein wenig hemmend.

Logitech Pop

Logitech-Pop-Schalter (links) neben klassischem Lichtschalter (rechts)

Logitech Harmony

Logitech-Harmony ist eine Art Universalfernbedienung, die über einen Hub Tausende von Geräten per Infrarot, WLAN oder Bluetooth fernsteuern kann. Als Interface gibt es eine beleuchtete physikalische Fernbedienung mit Display, eine Smartphone- und Tablet-App, sowie die Möglichkeit Geräte auch per IFTTT zu steuern.

AirPlay-Lautsprecher

Alle Zimmer verfügen über AirPlay-fähige Lautsprecher, so dass ich Musik oder Podcasts, die auf meinem Mac abgespielt werden, in der ganzen Wohnung hören kann. Leider hat Apple es noch nicht geschafft, dass man von einem iOS-Gerät mit Bordmitteln mehrere AirPlay-Lautsprecher bespielen kann. Daher möchte ich den Wechsel auf ein anderes Mehrraum-System nicht ausschließen.

Netatmo-Wetterstation

Diese Wetterstation mit Internet-Anbindung erfasst eine Reihe von Messwerten in verschiedenen Zimmern und hat auch ein sonnengeschützt angebrachtes Außenmodul. Gemessen werden Temperatur, Luftfeuchtigkeit und -druck, sowie innen auch CO2-Gehalt der Luft und Geräuschpegel. Mit Hilfe von IFTTT sind einige Alarmierungen per Benachrichtigung definiert, z.B. falls der Kohlendioxid-Gehalt so hoch ist, dass gelüftet werden muss. Die wichtigsten Daten werden auch abwechselnd mit anderen Informationen auf meinem Smart-Display (s.u.) angezeigt. Netatmo bietet eine Entwickler-Schnittstelle an, so dass die Daten auch in anderen Programmen wie „Weather Pro“ oder in der Menüleiste meines Macs angezeigt werden können. Mit Hilfe der Netatmo-App kann alles auch im Nachhinein ausgewertet werden.

Netatmo-Hauptmodul

Netatmo-Hauptmodul

Schaltbare Steckdosen

Ich besitze verschiedene schaltbare Steckdosen, um Geräte automatisch oder per Sprachsteuerung (Siri oder Amazon Echo) ein- oder auszuschalten. Im Laufe der Zeit haben sich drei verschiedene Varianten angesammelt: Infrarot- (Steuerung über Logitech-Harmony und damit wiederum über IFTTT möglich), Z-Wave- (Steuerung über den unten genannten Smart-Hub und damit ebenfalls per IFTTT möglich) und HomeKit-Modelle (Elgato Eve, Steuerung über Siri). Letztere verfügen zusätzlich über die Möglichkeit, den Stromverbrauch zu messen.

Rauchmelder

In der Wohnung befinden sich insgesamt drei Nest-Protect-Rauchmelder. Diese sind untereinander vernetzt, so dass bei Problemen immer über alle Rauchmelder alarmiert wird. Zusätzlich erhält man Benachrichtigungen auch auf dem Smartphone, daher schlagen Alarme auch dann auf, wenn man unterwegs ist. Die Nest-Protects alarmieren nicht nur bei Rauch, sondern können auch Kohlenmonoxid detektieren. Die Rauchmelder haben unten ein Leuchtring (ähnlich dem Amazon Echo), der verschiedenste Dinge tun und signalisieren kann. Im Alarmfall leuchtet er natürlich rot, aber wenn man z.B. in der Nacht das Licht ausschaltet, leuchtet er kurz in grüner Farbe. Das soll signalisieren: „Hey, ich funktioniere und passe auf.“ Dafür bleibt einem dann das ständige rote Blinken einer LED wie bei klassischen Rauchmeldern erspart. Man kann einen Nest-Rauchmelder sogar so konfigurieren, dass er als Nachtlicht dient, in diesem Fall leuchtet der Ring für eine kurze Zeit in weißer Farbe. Möglich wird das, weil die Geräte über integrierte Bewegungsmelder verfügen. Bei meinem Rauchmelder im Flur nutze ich diese praktische Funktion.

Schön an den Nests ist auch, dass per Sprachausgabe mit den Bewohnern kommuniziert wird. So gibt es z.B. einen Countdown bei der Testfunktion oder die Ansage des betreffenden Raums im Alarmfall. Nest-Protects lassen sich mit den Hue-Leuchten verknüpfen. So blinken im Alarmfall die Hue-Lampen rot und stellen sich anschließend auf ein gedimmtes Rot, der besten Farbe, um sich in verrauchten Räumen zurechtzufinden. Hoffentlich werde ich das nie erleben!

Nest-Rauchmelder

Nest-Rauchmelder mit Leuchtring

Sensoren

In meiner Wohnung gibt es eine Menge Tür- und Fenster-Sensoren sowie Bewegungsmelder. Wie eingangs erwähnt schreibe ich nichts zu den Sicherheitsaspekten, dennoch ist es natürlich unterwegs allein schon gut zu wissen, ob man z.B. alle Fenster geschlossen hat. Ein Wasser-Sensor im Badezimmer alarmiert mich, falls dort eine Überschwemmung auftreten sollte.

Smart-Schlafsystem

Die smarte Technik macht auch vorm Schlafzimmer keinen Halt. Mein Withings-Aura-Schlafsystem (Withings gehört mittlerweile Nokia) hat mehrere Funktionen. Es ist erstmal eine Nachttischlampe mit dezenter Uhrzeitanzeige, die sich automatisch der Helligkeit des Raumes anpasst. Als Einschlafhilfe gibt es ein Programm, welches die Lampe rot leuchten läßt und immer leiser werdende beruhigende Musik spielt. Das hat den wissenschaftlichen Hintergrund, dass Licht im rötlichen Bereich müde macht. Die Weckfunktion kann für jeden Tag flexibel programmiert werden und macht genau das Gegenteil. Sie spielt anregende Musik und taucht den Raum in ein blaues Licht. Bläuliches Licht hat wiederum wachmachende Eigenschaften. Zusätzlich ist ein Sensor angeschlossen, der in Form einer Matte unter der Matratze liegt. Dieser zeichnet den Schlaf auf, so dass man sein Schlafverhalten auswerten und optimieren kann. Die Daten werden auch an die Health-App vom iPhone weitergegeben, können aber natürlich ausführlicher in der Withings-App eingesehen werden.

Withings Aura

Withings Aura im Nachttischlampen-Modus 

Whitings-App

Withings-App mit beispielhafter Schlafanalyse

Saugroboter

Ein Vorwerk-Saugroboter kümmert sich seit über zwei Jahren zuverlässig um die Reinigung der Fußböden. Hier mein Blog-Artikel dazu.

Smart-Hub

Der SmartThings-Hub von Samsung ist quasi das Herzstück meines Smart Homes. Das Gerät ist etwa so groß wie ein Apple TV 3. Generation, hängt direkt am Ethernet und spricht WLAN, Z-Wave und Zigbee. Dadurch kann sich die Box mit vielen Geräten und Sensoren, die für Smart Homes relevant sind, verbinden. Der Smart-Hub selbst wird über mein iPhone bedient und konfiguriert. Dort kann ich jederzeit den Status der Wohnung einsehen und auch Änderungen vornehmen, z.B. Lichter oder Steckdosen  ein- und ausschalten. Hier kann ich auch Automatisierungen erstellen, die das Leben leichter machen, dazu später mehr. Geht etwas nicht mit Bordmitteln, kann man sogar sogenannte SmartApps schreiben oder fertige installieren, die die Fähigkeiten des Systems erweitern. Grundsätzlich unterscheidet der Hub drei Zustände: anwesend, abwesend und Nacht. Für einige Regeln und Automatisierungen ist es sehr nützlich, dass man „anwesend“ von „Nacht“ unterscheiden kann, auch dazu später mehr. Die Anwesenheit kann mit sogenannten Anwesenheitssensoren, von denen idealerweise jeder Bewohner einen bekommt, festgestellt werden. So ein Anwesenheitssensor kann z.B. ein Smartphone sein, Samsung verkauft aber auch dedizierte Sensoren, die man sich ans Schlüsselbund hängen kann. Letztendlich ermöglichen diese Sensoren z.B. festzulegen, was passieren soll, wenn der letzte das Haus verlassen hat. Das SmartThings-System hat natürlich auch eine IFTTT-Integration für alle Dinge, die nicht direkt mit Bordmitteln gehen. Leider gibt es die SmartThings-Produkte, obwohl sie hier einwandfrei funktionieren, nicht in Deutschland. Ich habe sie daher bei amazon.co.uk bestellt. Kompatible Z-Wave-Sensoren, z.B. für Türen oder Fenster, kann man aber ganz normal von anderen Herstellern hier erwerben.

SmartThings-App

SmartThings-App mit der Detailanzeige zum Badezimmer

SmartThings-HomeMonitor

Hauptbildschirm der SmartThings-App

Sprachinterface

Amazons Echo ist das zentrale Sprachinterface meiner Wohnung. Ich habe Amazons schwarzen Zylinder kürzlich in einem Artikel ausführlich vorgestellt. Mit den entsprechenden Sprachbefehlen werden bei mir u.a. folgende Aktionen gesteuert:

  • Steuerung der Beleuchtung, inklusive zweier Lampen, die an schaltbaren Steckdosen hängen
  • Ein- und Ausschalten des Fernsehers und der Stereoanlage
  • Ein- und Ausschalten von Z-Wave-Steckdosen via IFTTT
  • Abfrage von Netatmo-Daten, z.B. der Außentemperatur (s.o.)
  • Hinzufügen von Artikeln zur Einkaufsliste via IFTTT
  • Hinzufügen von Aufgaben zu OmniFocus via IFTTT und E-Mail
  • Abspielen von Musik- und Radiostreams

Amazon Echo

Amazon Echo

Smart-Display

Dies ist die neueste Komponente meines Smart Homes. Ich bin zu der Überzeugung gekommen, dass ein Smart Home auch die Möglichkeit haben sollte, mir optisch etwas mitzuteilen, ohne dass ich dabei aufs Smartphone schauen muss. Als ich kürzlich auf das LaMetric-Display gestossen bin, war mir schnell klar, dass es genau das ist, was ich gesucht habe. Das etwa 20 cm lange und 6 cm hohe, teils farbige Display zeigt bei mir (man kann es sehr individuell anpassen, sogar eigene kleine Apps schreiben oder Nachrichten per „http“ senden) folgende Informationen in einer Rotation an:

  • Uhrzeit, Datum, Wochentag und Kalenderwoche
  • Temperatur, aktuelles Wetter und Luftdruck (mitgelieferte Wetter-App)
  • die wichtigsten Daten meiner Wetterstation (s.o.)
  • Uhrzeit von Sonnenauf- und -untergang
  • die nächsten Nahverkehr-Abfahrten an der nahegelegenen Haltestelle (selbst programmiert)
  • die nächsten drei Geburtstage in meiner Familie/Bekanntschaft (selbst programmiert)
  • aktuelle Tagesschau-Schlagzeilen (selbst programmiert)

Video von meinem LaMetric-Display, welches einen Teil meiner Anzeige-Rotation zeigt (die Bewegungsunschärfe ist dem Abfilmen geschuldet)

Mit Schaltern direkt am Display kann auch manuell zwischen den einzelnen Anzeigen hin- und hergeschaltet werden. Zusätzlich kann man dem Display Benachrichtigungen per IFTTT schicken und hier wird es richtig spannend. So erhalte ich z.B. eine Benachrichtigung auf dem Display, wenn mich jemand auf Twitter erwähnt oder draußen ein Sturm tobt. Wenn ich etwas via Amazon Echo zu meiner Einkaufsliste hinzufüge, erscheint der Artikelname zur Bestätigung auf dem Display. Selbiges gilt für Aufgaben, die wie bereits erwähnt auch via IFTTT und E-Mail zu OmniFocus geleitet werden.

Innerhalb des eigenen Netzwerks braucht man übrigens kein IFTTT, sondern kann Texte relativ einfach per HTTP ans Display schicken. So habe ich zum Beispiel auf meinem Mac ein AppleScript, welches mir sobald in iTunes der Musiktitel wechselt, Songtitel und Interpret aufs Display sendet.

Automatisierungen

Das hier vorgestellte Setup ermöglicht eine Reihe von Automatisierungen, von denen ich abschließend einige beispielhaft vorstellen möchte. Eine einfache Automatisierung ist z.B. eine Steckdose, an der ständig ein Gerät hängt, nur zu bestimmten Zeiten einzuschalten. Ich nutze das z.B. für meinen Akku-Staubsauger, der nicht 24/7 laden muss, mir reichen hier ein paar Stunden pro Woche. Andere Steckdosen wiederum sind nur eingeschaltet, wenn jemand anwesend ist. An meinem Nachttisch ist ein Logitech-Pop-Schalter, der u.a. dazu da ist, den SmartThings-Hub von „anwesend“ auf „Nacht“ umzuschalten und umgekehrt. Bei Aktivierung des Nacht-Modus werden alle Lampen in der Wohnung ausgeschaltet. Extra für den Nacht-Modus habe ich einen Bewegungssensor, der mir, sobald ich aufstehe, das Licht bis zum Badezimmer für einige Minuten einschaltet und dann wieder ausschaltet. Beim Ausschalten des Nacht-Modus erscheint übrigens ein freundliches „Guten Morgen!“ auf dem Smart-Display – kleine IFTTT-Spielerei ;-). Natürlich werden auch nach Verlassen der Wohnung alle eventuell noch eingeschalteten Lampen ausgeschaltet.

Was fehlt?/Ausblick

Ich hätte noch gerne eine Heizungssteuerung. Dass ich noch keine besitze hapert momentan daran, dass ich keinen freien Ethernet-Port mehr im Router habe und dass meine Heizkörper recht alte Köpfe haben, von denen ich nicht genau weiß, ob ein Heizkörper-Thermostat passen würde. Auch Steckdosenplätze werden langsam knapp, wie man sich bei der ganzen Technik sicherlich vorstellen kann.

Auch könnte ich mir vorstellen, meine AirPlay-Lautsprecher durch ein Sonos-System zu ersetzen oder zu ergänzen. Allerdings ist der Anschaffungswiderstand hierfür recht hoch.

Ich hoffe, dass ich irgendwann die Zeit finden werde, die Komponenten, zu denen es noch keinen eigenen Artikel gibt, ausführlicher vorzustellen. Und mich würde natürlich auch interessieren, welche Smart-Home-Technologien meine Leser einsetzen, Feedback gerne in den Kommentaren!

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  • Interessant. Ich zögere noch wegen dem Smartthings hub. In EN funktioniert Smartthings ja mit alexa. Aber funktioniert alexa auch mit DE als Sprache/Land zusammen mit dem Smartthings skill?

    • Es gibt leider derzeit keinen Smartthings-Skill für ein deutschsprachiges Echo. Allerdings kann man dies mit Hilfe von IFTTT weitgehend ausgleichen. Dazu nutzt man den IFTTT-Auslöser „Trigger“, der in Aktion tritt, wenn man „Alexa Trigger “ sagt, wobei man individuell festgelegt werden kann. Als Aktion kann man dann z.B. Smartthingsschalter oder -steckdosen ein- oder ausschalten, z.B. „Alexa Trigger Kaffeemaschine einschalten“.

  • Michael Steinert

    Hallo, interessanter Bericht.
    Ich teste Smartthing & sonoff. Smartthing aufgrund der Protokolle, sonoff ist preislich hochinteressant.
    Mich interessiert, welche App ich dazu bewegen kann, mir Temperaturen, Zeit, Schaltzustand und einiges mehr anzuzeigen, so wie hier auf dem ersten Bild (Ipad). Welche App ist das denn?

    Viele Grüße
    Michael Steinert

    • Das ist eine webbasierte freie App namens „SmartTiles“. Allerdings wurde diese inzwischen durch ihre kostenpflichtige Nachfolger-App „ActionTiles“ (https://www.actiontiles.com) abgelöst. ActionTiles kostet einmalig 24$, war’s mir aber wert, da man sein Smart Home „auf einen Blick“ hat. Bei Lampen oder Schaltern kann man diese sogar durch Antippen ein- und ausschalten. Status-Änderungen werden nahezu instantan angezeigt. Da es sich dennoch um eine Webseite handelt, sollte nahezu jedes Tablet geeignet sein.

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