Archive for month: März, 2014

Homescreen-Reorganisation

12 Mrz 2014
12. März 2014

Da ich kürzlich aus Gründen mein iPhone neu aufgesetzt habe, war dies eine gute Gelegenheit meine Apps mal neu zu ordnen (und natürlich gleich ein paar davon zu entsorgen). Ich wollte schon immer mal probieren, mit nur drei Bildschirmen auszukommen – bisher waren es ganze zehn. Dazu muss ich natürlich viel mehr auf Ordner setzen als ich es bisher getan habe. Hier kommt mir zur Gute, dass seit iOS 7 viel mehr Apps pro Ordner erlaubt sind (wenn ich dem Internet glauben darf bis zu 15 Seiten a 9 Apps = 135 Apps).

Im Endergebnis bin ich bei 2 Seiten mit den meistgenutzten Apps gelandet und eine Seite ausschließlich mit Ordnern.

Auf Seite 1 (s. Titelbild) befinden sich neben einigen mitgelieferten Apps u.a:

  • Tweetbot – ein vorzüglicher Twitter-Client mit vielen Gesten
  • Threema – für verschlüsselte Nachrichten auch an Android-Nutzer (hat sich gut gefüllt, seitdem Facebook mal wieder shoppen war)
  • Reeder 2 – mein RSS-Reader (mit „Unread“ bin ich noch nicht richtig warm geworden)
  • Celsius – zum schnellen Ablesen der Temperatur
  • YNAB – meine Budget-Verwaltung
  • Fitbit – Fitness-App für die Aria-Waage und Schrittzähler
  • Evernote – Notizen, Fotos, Screenshots, PDFs, Textschnipsel, Listen und mehr
  • OmniFocus – der bewährte Aufgabenmanager meiner Wahl
  • Dispatch – E-Mail-App mit Inbox-Zero-Philosophie
  • Instacast – eine leistungsfähige Podcast-App

Auch im Dock befindet sich eine 3rd-Party-App – Drafts, meine universelle Texteingabe-App mit extrem flexiblen Weiterverarbeitungsmöglichkeiten. Außerdem habe ich mich entschlossen, die Telefon-App dort gegen die Nachrichten-App zu tauschen, da ich letztere wesentlich häufiger verwende.

Ich nutze übrigens seit einiger Zeit einen komplett schwarzen Hintergrund, da dies auf meinem schwarzen iPhone 5 recht edel aussieht (nahtloser Übergang vom Bildschirm zum Gehäuse).

Auf Seite 2 befinden sich ebenfalls häufig verwendete Apps.

iPhone Seite 2

Hier lagern u.a.:

  • 1Password – Verwaltung für Kennwörter, vertrauliche Notizen und sonstige Geheimnisse
  • Byword – um unterwegs auch mal an längeren Texten zu arbeiten
  • Fantastical – Kalender mit effizienter Termineingabe
  • MindNode – Mindmaps mit iCloud-Sync zum iPad/Mac
  • nextr – schicke Nahverkehrs- und Fahrplan-App
  • Parcel – Verfolgung von Lieferungen mit Push-Benachrichtigungen
  • Riposte – nutzt eigentlich noch jemand App.net?
  • ShopShop – Einkaufsliste mit schneller Artikelauswahl
  • Watchever – Filme und Serien für unterwegs
  • WeatherPro – nach meinen Beobachtungen die zuverlässigste Wetter-App

Der ganze Rest (insgesamt sind rund 260 Apps installiert) sammelt sich in Ordnern auf Seite 3:

iPhone Seite 3

Vielleicht ist ja für den ein oder anderen eine Umsortierungsidee dabei?

Fitbit Aria

05 Mrz 2014
5. März 2014

Seit gut einem Jahr nutze ich einen „Fitbit One“ (s. meinen Blog-Artikel hierzu) zum Zählen meiner Schritte, Kilometer, Stockwerke und der verbrannten Kalorien. Meine Erwartungen in diesen Kauf haben sich erfüllt, ich trage den One täglich, so dass sichergestellt ist, dass ich meine 10.000 Schritte am Tag schaffe, was im Jahresdurchschnitt 2013 auch gelungen ist.

Daher fand ich es nun an der Zeit, den nächsten Schritt zu gehen und auch mein Gewicht mit einem Gadget regelmäßig zu kontrollieren. Für Fitbit-Nutzer ist es naheliegend, hierzu die WLAN-Waage aus diesem Hause zu nehmen, die „Fitbit Aria“ (Link zur Produktseite, 120 EUR, bei Amazon derzeit etwas günstiger). Darum habe ich mir dieses Gadget vor rund zwei Wochen bestellt. Die Waage ist in schwarzer und weißer Farbe erhältlich. Der Vorteil gegenüber meiner alten analogen Waage liegt darin, dass das Gewicht nach dem Wiegen automatisch per WLAN an mein Fitbit-Konto gesendet wird. Außerdem wird gleichzeitig der Körperfett-Anteil in Prozent gemessen. Die Werte werden natürlich auch auf dem LCD-Display der Waage angezeigt. Einen Ein-/Ausschalter gibt es übrigens nicht, die Aria schaltet sich beim Betreten ein und deaktiviert sich wieder, sobald die Messergebnisse via WLAN versendet wurden. Ihren Strom bezieht die Fitbit-Waage aus 4 AA-Batterien (im Lieferumfang enthalten), die über ein Fach an der Unterseite zugänglich sind. Die Körperfett-Bestimmung erfolgt über eine Impedanz-Messung (Wechselstromwiderstand). Daher darf die Waage nicht verwendet werden, wenn man einen Herzschrittmacher oder andere medizinische Implantate trägt. Genau wie beim Schrittzähler erhält man von Fitbit motivierende Abzeichen für das Erreichen bestimmter Ziele. Die ermittelten Daten werden automatisch ins persönliche Dashboard – im Webbrowser oder der iOS- bzw. Android-App – integriert.

Im Gegensatz zum „Fitbit One“ kann die Aria von mehreren Personen verwendet werden (maximal 8 Benutzer, was auch für größere Haushalte ausreichen sollte). Die Nutzererkennung erfolgt dabei automatisch, das Namenskürzel wird zur Kontrolle im Display der Waage angezeigt. Laut Produkt-Homepage darf die Aria auch in Räumen mit hoher Luftfeuchtigkeit (also Badezimmern) eingesetzt werden.

Die Ersteinrichtung – die Waage muss ja irgendwie mit den WLAN- und Fitbit-Zugangsdaten (sowie dem Namenskürzel) versorgt werden, um als autonomes Gerät im heimischen Netz zu funktionieren – kann entweder durch eine herunterladbare Software (für Windows und OS X) oder über einen Browser (letzteres funktioniert auch auf Smartphones und Tablets) erfolgen. Bei mir hat die Methode mit der Software nicht funktioniert, da sich das Programm statt mit der Waage immer versucht hat, mit dem WLAN-Router eines Nachbarn zu verbinden.

Fitbit Aria 1

Software-basierte Einrichtung der Fitbit Aria

Die Einrichtung über den Browser hat hingegen problemlos funktioniert. Durch das Einlegen der Batterien wird die Waage in einen Setup-Modus versetzt. Im Browser werden in einem mehrschrittigen Vorgang die Fitbit- und WLAN-Zugangsdaten eingegeben. Dazu enthält die Waage offenbar einen Mini-Webserver, der diese Daten via HTTP entgegennimmt und in der Waage speichert. DIe Waage unterstützt übrigens nur den 802.11b-Standard, was ich für verbesserungswürdig halte. Zum Glück spannt mein Router zwei Netze auf, so dass sich die Aria nur mit den Geräten, die nur 2,4-GHz können in diesem Netz befindet, damit sie meine Geräte, die eine schnelle Verbindung nutzen sollen und sich im 5-GHz-Netz befinden (Macs, iPhone, iPad und Apple-TV), nicht ausbremst. Da die Waage immer nur kurz eingeschaltet ist, sollte dieser Punkt aber auch nicht überbewertet werden. Mit dem modernen WPA2-Standard kommt die WLAN-Waage problemlos zurecht.

Fitbit Aria 2

Browser-basierte Einrichtung der Fitbit Aria

Zum Abschluss noch zwei Tipps:

  • Die Waage sollte auf einem festen Untergrund (kein Teppich!) stehen, die Messungen sind sonst ungenau.
  • Das Wiegen sollte immer zur selben Tageszeit erfolgen, damit die Messungen vergleichbar sind.

Insgesamt bin ich mit der Waage bisher zufrieden, das Wiegen ist einfacher geworden, da Gewicht, Datum und Uhrzeit automatisch an mein Fitbit-Konto übermittelt werden. Ferner kann ich nun auch meinen Körperfettanteil kontrollieren.

Version 7.2 - © 1995-2017 by Dr. Markus Jasinski - Impressum