Software-Tipp: Unclutter

22 Jun 2013
22. Juni 2013

Vielleicht geht es meinen Lesern ja ähnlich, ich jedenfalls mag meinen Desktop – sowohl den virtuellen als auch den physikalischen – schön aufgeräumt und habe ungerne irgendwelche Dateien dort rumliegen. Auch möchte ich keine gelben Zettel mit kurzzeitigen Notizen am Bildschirmrand kleben oder auf dem Schreibtisch rumliegen haben. Dennoch fallen bei meiner Arbeit sowohl temporäre Dateien als auch Notizen an, die ich entweder nur kurzzeitig brauche oder deren endgültiger Ablageort sich erst später herauskristallisiert. Als Lösung für all diese Probleme nutze ich seit einigen Wochen die Mac-App Unclutter (derzeit 4,49 EUR im App Store).

Das Programm läuft ständig im Hintergrund und wird sichtbar, wenn man den Mauszeiger an den oberen Bildschirmrand bewegt und dann nach unten scrollt. Es besteht aus drei Komponenten, die man aber auch einzeln in den Einstellungen abschalten kann, falls eine nicht benötigt wird:

Unclutter

Ganz links sehen wir den aktuellen Inhalt der Zwischenablage. Dieser kann in Unclutter direkt bearbeitet werden, was in der ein oder anderen Situation durchaus praktisch ist. Der bearbeitete Text steht jeweils sofort als neuer Inhalt der Zwischenablage zur Verfügung. In der Mitte befinden sich alle Dateien und Ordner, die wir in Unclutter hineingezogen haben. Dazu muss man die App nicht erst zuvor aufziehen, es ist völlig ausreichend die Dateien an den oberen Bildschirmrand zu ziehen (Drag & Drop). Ganz rechts haben wir einen Endlosblatt für temporäre Notizen.

Insgesamt also ein nützlicher Helfer, der etwas Ordnung ins digitale Leben bringt. Im nächsten Artikel werde ich berichten, für welche Google-Reader-Alternative ich mich entschieden habe, um meine RSS-Feeds weiterhin auf allen Geräten synchronisiert lesen zu können.

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