Archiv für Monat: August, 2012

Update auf OS X 10.8.1

27 Aug 2012
27. August 2012

Am Wochenende habe ich mein MacBook auf OS X 10.8.1 aktualisiert. Ich warte immer erst ein paar Tage, um mitzubekommen, ob es irgendwelche gravierenden Probleme mit dem Update gibt. Schien nicht der Fall zu sein, also hab ich mir den Installer von der Apple-Seite geladen. Das tue ich (anstatt das Update ausm Store zu installieren), damit ich nochmal drüber installieren kann, wenn was schiefgeht. Und diese Taktik war hier gar nicht so verkehrt!

Nach seiner Ausführung schleuderte mir der Installer ein “Installation fehlgeschlagen!” entgegen. Oh Schreck! Was nun? Sowas hat ich noch nie. Mutig neu gebootet und das System lief normal und wies sich als 10.8.1 aus. Dennoch war mir die ganze Sache suspekt und ich habe mich mit einer Suchmaschine bewaffnet auf Ursachensuche begeben. Dieser Thread bei macuser.de brachte die Lösung: launch2net - ein 3rd-Party-Tool zur Interneteinwahl mit UMTS-Sticks – soll schuld sein. Hab ich auf der Platte, kann also sein. Und tatsächlich, nach Deinstallation von launch2net (mitgelieferten Deinstaller verwenden!) und erneutem Update auf 10.8.1 gab es keine Fehlermeldung mehr! Muss irgendwas mit den Kernel-Extensions zu tun haben, die launch2net verwendet, nähere Einzelheiten sind mir aber nicht bekannt. Im Anschluss habe ich das Tool jedenfalls wieder installiert, da ich es ab und zu benötige.

Ansonsten hat die 10.8.1 heute den ganzen Tag problemlos durchgearbeitet, was mich aber nicht weiter verwundert, da bereits die Nuller-Version sehr stabil auf meinem MacBook gelaufen ist. Positiv ist mir aufgefallen, dass bei verschlüsselter Platte nun der Gastbenutzer und die Mitteilung für gesperrte Bildschirme wieder im Login-Screen angezeigt werden, was ich in meinem ursprünglichen Review als Fehler vermerkt hatte. 10.8.1 scheint also tatsächlich auch Bugs zu beheben.

Update: Drafts 2.0 – mit iPad-Version

26 Aug 2012
26. August 2012

Drafts, eine durchdachte App zur Texterfassung, die ich kürzlich hier vorgestellt habe, wurde vor wenigen Tagen auf Version 2.0 aktualisiert. Die Grundidee dieser App ist, dass man sofort nach dem Programmstart Texte bzw. Notizen eingeben kann, ohne dass sofort festgelegt werden muss, was mit dem Text später mal geschehen soll. Weitere Einzelheiten zu diesem praktischen Stück Software sind in meinem ursprünglichen Artikel zu finden.

Mit dem Update auf 2.0 gibt es nun auch eine iPad-App, die separat erworben werden muss. Um Inhalte zwischen iPhone und iPad abzugleichen, wurde ein Synchronisationsdienst (Simperium) integriert. Kannte ich vorher nicht, scheint aber ganz gut zu funktionieren und stammt von den Machern von Simplenote, die einige Erfahrung auf diesem Gebiet haben. Die Kosten dafür tragen übrigens die App-Entwickler. Neben Optimierungen in der Benutzeroberfläche glänzt die neue Version mit einer Reihe von Detailverbesserungen.

Abendstimmung am Warnemünder Strand

25 Aug 2012
25. August 2012

Irgendwie gefallen mir die Lichtverhältnisse auf dem Foto, welches ich heute mit meiner Kompaktkamera aufgenommen habe.

iPad-Kurztipp: Mr. Reader

23 Aug 2012
23. August 2012

Heute geht es um einen Newsreader auf dem iPad, also eine App, mit der man seine abonnierten RSS-Feeds lesen kann. Alle meine Newsreader verwalten die Feeds nicht direkt, sondern zapfen meinen Google-Account an, was den Vorteil hat, dass ich auf allen Geräten den gleichen Feed- und Lesestand habe mit dem Nachteil, dass Google meine Lesegewohnheiten kennt, das soll hier nicht verschwiegen werden. Wie auch immer, der “Google Reader“, so nennt sich diese Funktion offiziell, ist eine Art Standard für das webbasierte Verwalten von Newsfeeds geworden. Während ich auf dem Mac und dem iPhone großer Fan der App “Reeder” bin, war ich mit der iPad-Version nicht wirklich zufrieden, was im wesentlichen am User-Interface liegt. Auf der Suche nach Alternativen bin ich auf “Mr. Reader” (nur fürs iPad, zur Zeit 2,99 €) gestossen (übrigens vom gleichen Autor wie “HappyDayz”, einer Geburtstagserinnerungsapp, die ich schon sehr lange verwende).

Mr. Reader kommt mit einer sehr übersichtlichen und aufgeräumten Benutzeroberfläche. Die Hauptansicht – am besten funktioniert die App im Querformat – ist dreispaltig, links die Liste der abonnierten Feeds (bzw. Ordner, ergänzt durch Sonderpunkte wie beispielsweise “alle ungelesenen Artikel), in der Mitte die Liste der Artikel und rechts Schnellaktionen für den Artikel (als gelesen markieren, als Favorit markieren, teilen, …). Alles ist so angeordnet, dass man seine News-Artikel zügig “abarbeiten” kann. Tippt man einen Artikel an, öffnet sich das Detailfenster zu dem Artikel, welcher verschiedene Ansichten auf die Nachricht bietet wie z.B. den Feed-Eintrag, die Webseite zu dem Artikel oder für das Lesen optimierte Darstellungen dieser Webseite (wie etwa “Readability”). Selbstverständlich stehen auch aus dieser Ansicht die Funktionen zum favorisieren, teilen usw. zur Verfügung. Über Wischgesten oder Pfeil-Buttons gelangen wir zum nächsten Artikel, eine Pinch-Geste bzw. ein X-Button schließt das Detailfenster wieder.

Was die Sharing-Optionen betrifft bietet Mr. Reader die ganze Palette, unter anderem:

  • in Safari (bzw. diversen anderen Browsern) öffnen
  • Artikel oder Link per E-Mail
  • URL kopieren
  • an Instapaper und weitere Lesedienste senden
  • auf Twitter oder Facebook posten
  • an OmniFocus oder Things senden
  • an Evernote senden
  • an Pinboard und weitere Lesezeichen-Dienste senden

Als wäre das alles noch nicht genug, offeriert Mr. Reader auch eine Vielzahl von Einstellungen, mit der man die App an seine Bedürfnisse anpassen kann. Die Konfigurationsmöglichkeiten reichen von der Darstellung der News über die zu verwendenen Sharing-Optionen und Einstellungen zum Offline-Lesen bis hin zu Themes, die sich sogar nachinstallieren lassen. Auch an das Hinzufügen neuer Feeds hat der Autor selbstverständlich gedacht.

Alles in allem ein sehr gelungener und effizienter Newsreader, mit dem sich auch größere Nachrichtenberge zügig abtragen lassen!

Website neugestaltet

19 Aug 2012
19. August 2012

Nachdem ich vor rund 2 Monaten mein Blog von RapidWeaver (eine Mac-Software) auf WordPress umgestaltet habe, war es Zeit für ein frisches neues Design. Hier ist nun das Ergebnis von zwei Wochen Freizeit zu sehen, die in die Umgestaltung geflossen sind. Dabei musste ich die Erfahrung machen, dass es nicht leicht ist, RapidWeaver (damit waren die statischen Seiten gemacht) und WordPress (Blog-Teil) in das gleiche Theme zu pressen. Nach einigen Fehlversuchen in dieser Richtung habe ich mich daher entschlossen, die ganze Website auf WordPress umzustellen.

Der Inhaltsbereich des neuen Themes ist auf Desktop-Computern breiter als vorher, sodass die Artikel nun nicht mehr so gedrängt aussehen. Das Besondere am neuen Design ist aber, dass es sich automatisch dem Bildschirmplatz anpasst und zwar bis runter zum iPhone. Es gibt aber keine gesonderte Mobilversion der Webseiten, sondern die einzelnen Elemente werden automatisch neu angeordnet und teilweise sogar umgestaltet. So wird aus dem Menü auf dem iPhone eine Drop-Down-Box mit den einzelnen Navigationspunkten. Man spricht in diesem Zusammenhang von “responsive Design“.

Die Inhalte sind im wesentlichen gleichgeblieben, die URLs haben sich durch die Zusammenführung aber geändert. Statt www.markus-jasinski.de (hier lagen die statischen Seiten) und blog.markus-jasinski.de (hier war das Blog beheimatet) ist jetzt alles unter markus-jasinski.de zu finden. Das Blog z.B. unter markus-jasinski.de/blog. Da ich für die alten Seiten Umleitungen eingerichtet habe, sollten eigentlich alle Links auf die alte Struktur noch funktionieren.

Der Link für den RSS-Feed lautet nun:
http://markus-jasinski.de/feed

Eine Änderung gibt es den Blog-Kategorien. Da ich künftig auch ab und zu Artikel veröffentlichen möchte, die nichts mit Computern zu tun haben (z.B. die Ankündigung neuer Fotogalerien auf meinen Flickr-Seiten), habe ich alle bisherigen Beiträge in die Kategorie “Computing” verschoben. Wer sich nur dafür interessiert abonniert einfach den Feed:

http://markus-jasinski.de/category/computing/feed

Selbstverständlich sind die Artikel über Apple®-Hardware, Apps, Workflows und Produktivität auch künftig Schwerpunkt des Blogs.

Feedback zum neuen Design gerne unten in den Kommentaren, ich würde mich freuen!

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