Postmelder

11 Jan 2016
11. Januar 2016

Heute möchte ich ein Gadget vorstellen, welches sich seit etlichen Monaten auf meinem Schreibtisch befindet und für nützlich befunden wurde. Es klärt die leidige Frage, ob sich der Weg zum häuslichen Briefkasten draußen lohnt oder ob dieser definitiv leer ist – ein elektronischer Postmelder. Er besteht aus zwei Teilen, einem Sender und einem Empfänger. Der Sender ist eine flache schwarze Leiste und wird von innen an die Klappe der Briefkastens geklebt. Er erkennt, ob die Klappe geöffnet wurde (und somit etwas eingeworfen wurde), weil er über einen Bewegungssensor verfügt. Das Kieselstein-förmige Gegenstück (s. Artikelfoto), der Empfänger, wird im Haus bzw. in der Wohnung platziert. Die grüne Lampe in Briefform blinkt, sobald der Bewegungssensor ausgelöst wurde. Durch Eindrücken dieser Lampe wird sie ausgeschaltet und die Alarmierung somit gelöscht.

Praktische Sache das. Die Batterien in beiden Komponenten scheinen langlebig zu sein, jedenfalls musste ich sie bis jetzt nicht wechseln. Auch die Sendeleistung ist ausreichend, da sich in meinem Fall zwischen Sender und Empfänger zwei Stockwerke befinden. Wenn man den Empfänger im Blickfeld einer Raumüberwachungskamera platzieren würde, könnte man sogar aus der Ferne feststellen, ob Post eingetroffen ist.

Der Postmelder ist für rund 30 Euro z.B. bei Amazon (Link) erhältlich.

Frohe Weihnachten und guten Rutsch

24 Dez 2015
24. Dezember 2015

Titelfoto: Rostocker Weihnachtsmarkt 2015 (aufgenommen aus dem Riesenrad)

Ich wünsche meinen Lesern ein frohes Weihnachtsfest, geruhsame Festtage und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

Traditionell nutze ich diesen letzten Beitrag im Jahr dazu, ein wenig auf die vergangenen 12 Monate zurückzublicken, ein Stück weit natürlich mit der Brille eines Apple-Nutzers. Leider sind es diesmal nicht ganz so viele Blog-Beiträge geworden, was ich zu entschuldigen bitte, aber so ist das nunmal, wenn man sowohl beruflich als auch privat viele Projekte am laufen hat. Ich kann daher freilich auch nicht vorhersagen, ob es nächstes Jahr mehr werden.

Von der Apple-Hardwareseite betrachtet gab es für mich die Watch (meine erste Smartwatch) und ein neues Apple TV. Das iPhone 6s wird übersprungen (2-Jahresvertragsproblem) und ein neues 10-Zoll-iPad wurde nicht vorgestellt. Das iPad Pro macht zwar einen sehr guten Eindruck auf mich, ich finde es aber ebenso wie die „Plus-iPhones“ ein klein wenig zu groß. Der Stift scheint mir allerdings sehr gelungen, alle bisherigen iPad-Stifte haben mich leider nicht wirklich überzeugt. Das neue MacBook finde ich auch sehr elegant, wenn ich ein richtiger „Roadworker“ wäre, würde ich mein MacBook Pro sehr wahrscheinlich dagegen eintauschen.

Die Apple-Watch ist schnell zu einer festen Größe in meinem Alltag geworden. Allein die absolut unauffälligen Benachrichtigungen (ich habe mittlerweile eine gute Balance gefunden, welche ich zur Uhr durchlasse), von denen niemand außer mir etwas mitbekommt (Ton ist deaktiviert) sind für mich kaum wegdenkbar. Während Nutzer ohne Uhr noch ihr Telefon aus der Tasche ziehen, habe ich die jeweilige Benachrichtigung schon längst gelesen. Die Watch hat für mich ein ganz anderes Nutzungsschema als die übrigen Geräte, es sind die kurzen Aktionen, die schnelle Informationsaufnahme und die kleinen Interaktionen statt eine längere Beschäftigung am Stück. Wichtig sind für mich u.a. auch die Fitness-Funktionen, die Pulsmessung, die Anzeige des nächsten Termins direkt im Ziffernblatt (hat mich schon vor der ein oder anderen Peinlichkeit bewahrt) oder schlicht und einfach das schnelle Ablesen der Uhrzeit. Watch-Apps nutze ich allerdings weniger als ich dachte, der App Store ist diesbezüglich leider auch etwas unübersichtlich. Dennoch zwei Empfehlungen von Apps an dieser Stelle, welche die Vorteile des Geräts zu nutzen wissen: Runtastic Pro (App-Store-Link) hat auf der Uhr den großen Vorteil, dass man viel schneller die Gesamtkilometer ablesen kann als auf dem Telefon, indem man einfach nur auf die Uhr schaut, sie dient dabei zusätzlich noch als Pulsmesser für Runtastic. Just Press Record (App-Store-Link) ermöglicht die unkomplizierte Aufnahme von Sprachnotizen direkt über das Mikrofon der Uhr. Diese können dann auf dem iPhone oder auf dem Mac (Aufnahmen liegen auf dem iCloud-Drive) weiterverarbeitet oder geteilt werden. Seit kurzem nutze ich die Uhr auch zur Beleuchtungssteuerung via Siri und HomeKit, was mir große Freude bereitet. Alles in allem daher eine Anschaffung, die ich in keinster Weise bereue. Letzteres gilt auch für das Apple TV, über das ich erst kürzlich wieder berichtet habe.

Software-seitig waren die großen Updates dieses Jahr iOS 9 und OS X 10.11. Ich finde es gut, dass sich Apple mehr auf die Stabilität der Systeme als auf neue Funktionen konzentriert hat (Stichwort „Snow-Leopard-Releases“), allerdings empfand ich die ersten iOS-9-Versionen doch noch etwas buggy, insbesondere bei den App Stores sehe ich zum Teil heute noch noch viel Verbesserungsbedarf. Die neue Notiz-App kann man aber als gelungen bezeichnen. Ich nutze sie inzwischen für Notizen, die sich häufig ändern, und für kurzzeitige Aufzeichnungen, während der ganze Rest, also die eher statischen Dinge, in Evernote landen und verbleiben. Das Highlight war für mich allerdings die neue Fotos-App auf OS X. Endlich habe ich von allen Geräten dieselbe Sicht auf meine Aufnahmen und es ist egal, wo ich ein Foto hinzufüge oder bearbeite. Durch die Erweiterungen aus dem App Store (seit OS X 10.11 möglich) hat die Fotos-App IMHO iPhoto vom Funktionsumfang her überholt und steuert langsam in Richtung Aperture, auch wenn da natürlich noch vieles fehlt.

Natürlich ist in meinem Haushalt auch wieder das ein oder andere Gadget dazugekommen, über das ich auch gerne mal berichten würde, wie z.B. die Netatmo-Wetterstation oder eine Logitech-Harmony-Universalfernbedienung. Alle Lampen sind inzwischen auf LED umgestellt (in den allermeisten Fällen Philips Hue), was den Stromverbrauch spürbar gesenkt hat. Viel Zeit ist in mein Bilderrahmen-Projekt geflossen, ausführlich nachzulesen in meinem vorherigen Artikel.

Ich bin schon gespannt, was das kommende Jahr so bringen wird!

Das iPad als digitaler Bilder- und Inforahmen

13 Dez 2015
13. Dezember 2015

Regelmäßige Leser werden wissen, dass ich öfter und gerne fotografiere. Dabei sind schon eine Reihe schöner Aufnahmen entstanden, so dass schon länger der Wunsch besteht, diese auch innerhalb der eigenen vier Wände aufgehängt zu betrachten. Leider ist Wandfläche nun einmal endlich und teilweise natürlich auch schon genutzt, wodurch schnell Platzprobleme entstehen. Die klassische Lösung für dieses Problem ist ein digitaler Bilderrahmen, denn dort lassen sich auch schnell neue Fotos unterbringen, also musste einer her. Eine Marktrecherche brachte jedoch schnell Ernüchterung:

  • Es gibt keine große Auswahl, offensichtlich haben Tablets diesen Markt ziemlich „kaputt“ gemacht.
  • Die meisten Modelle benötigen einen Stromanschluss, was dort wo der Rahmen bei mir hin sollte, größeren Aufwand erfordert hätte.
  • Die User-Interfaces der Geräte sind häufig grottig.
  • Schon mit kleinen Zusatzfunktionen wie die Anzeige der Uhrzeit innerhalb eines Fotos sind viele Geräte überfordert.

Daher bin ich nach meinen Erkundungen zu der Schlussfolgerung gekommen, dass ein Tablet die bessere Lösung ist. Ein Akkubetrieb ist hier problemlos möglich, außerdem könnte ein Tablet seine Inhalte per WLAN beziehen, müsste selbst also nicht mit irgendwelchen SD-Karten bestückt werden. Die Darstellung der Bilder könnte eine entsprechende App übernehmen, wofür ich mich allerdings nicht entschieden habe, dazu später mehr. Bleibt also nur die Frage iPad oder Android. Ein Android-Gerät wäre möglicherweise etwas preiswerter geworden, ich habe mich dann aber für ein „refurbished“ iPad 4 entschieden, welches ich relativ günstig direkt bei Apple erworben habe. Wiederaufbereitete Geräte bekommen ein neues Gehäuse und einen frischen Akku, das ist alles, worauf es für meinen Bilderrahmen ankommt. Mit 10 Stunden Akku-Laufzeit muss ich das iPad nicht oft laden, denn ein Betrieb für mehr als eine Stunde pro Tag (eher weniger) war sowieso nicht geplant. Für mein Projekt reicht außerdem das kleinste Modell (16 GB mit WLAN) völlig aus. Die iPad-Lösung bietet mir persönlich auch weitere Vorteile:

  • Es hat ein hochauflösendes Retina-Display, ideal für Fotos.
  • Ich kenne mich mit dem System gut aus.
  • Ich kann weitere Apps zur Haussteuerung installieren, was praktisch ist bei einem Gerät, was direkt an der Wand hängt (dazu später mehr).

Nachdem das iPad eingetroffen war, musste als erstes eine Wandhalterung her. Nach einigen Recherchen habe ich mich für eine XFlat UP150 (Amazon-Link) entschieden, die das iPad zuverlässig an der Wand befestigt. Zur Montage muss lediglich ein Loch gebohrt werden.

Anschließend stellte sich die Frage nach einer Präsentationsapp für meine Fotos. Allerdings wurden, weil ich ja jetzt quasi einen vollwertigen Computer mit WLAN hatte, meine Ansprüche immer größer. Wäre es nicht toll, wenn es während die Bilder durchlaufen auch Seiten gäbe, die die aktuelle Innen- und Außentemperatur anzeigen, eine Wettervorhersage, Wetterwarnungen, die Schlagzeilen von heute, die nächsten Geburtstage meiner Verwandten und Bekannten? Mehr und mehr solcher Ideen kamen mir und es wurde schnell klar, dass ich niemals eine App finden werde, die das alles kann. Dann kam aber der rettende Einfall, ich bin ja von Beruf Webentwickler, also warum realisiere ich das nicht als webbasierte Lösung? Trotzdem brauchte ich natürlich eine App, und zwar einen Browser, der gleich mit einer festeingestellten Webadresse im Vollbild startet, ohne irgendein Benutzer-Interface anzuzeigen. Sowas gibt es aber, z.B. für die zahlreichen iPad-basierten Info-Kioske. Ich habe mich nachdem ich ein paar Apps getestet habe, für den Sandbox-Web-Browser entschieden (App-Store-Link). Bei dieser App legt man die Start-Webadresse direkt in der Einstellungs-App von Apple fest, sodass es beim Starten der App sofort mit der gewünschten Webseite losgeht, ideal für meine Zwecke.

Nun kam der eigentlich aufwändige Teil, der mir allerdings viel Spaß gemacht hat, das Erstellen der Webanwendung zur Darstellung von Foto- und Informationsseiten. Eine reine Fotoeinzelseite in HTML ist gar nicht so kompliziert und könnte beispielsweise so aussehen:

<!DOCTYPE html>
<html>
<head>
<meta name="viewport" content="height=device-height, width=device-width, initial-scale=1“ />
<meta http-equiv="refresh" content="10; URL=foto2.html“ />
</head> 
<body style="background-color: #000000; background-image:url(images/foto1.jpg); no-repeat center center fixed; -webkit-background-size: cover; background-size: cover">
</body>
</html>

Das Foto (hier foto1.jpg) wird als Hintergrundbild festgelegt (im Body-Tag) und die Meta-Refreshzeile im Header sorgt dafür, dass nach 10 Sekunden eine neue Webseite (foto2.html) mit einem neuen Foto (foto2.jpg) dargestellt wird. Meine Lösung ist allerdings – wie schon angedeutet – komplexer. So kann ich Einzelseite und Anzeigedauer in einer Steuerungsdatei festlegen, die in etwa so aussieht (Auszug, die vollständige Sequenz ist etwa 40 Zeilen lang, dann geht es wieder von vorne los),

10:photo-warnemuende1
20:headlines
10:photo-warnemuende2
20:itnews
10:photo-warnemuende3
20:applenews
10:photo-rostock1
20:localnews
10:photo-zoo1
10:conditions-inside
10:conditions-outside
10:photo-bornholm3
10:weather
10:forecast
10:photo-moen
10:alerts

Die Zahlen vor dem Doppelpunkt stehen für die Anzeigedauer in Sekunden, es folgt die anzuzeigende Seite. Seiten, die mit photo- beginnen zeigen ein Foto an, alles andere sind Sonderseiten, etwa mit Wetterinformationen oder Nachrichten. Diese Steuerungsdatei liegt im Textformat in meiner Dropbox und wird über ihre öffentliche URL von meiner Webanwendung eingelesen. Das hat den Vorteil, dass ich diese Datei auch mit dem iPhone ändern kann (mit einem Dropbox-fähigen Texteditor), um die Reihenfolge oder eine Anzeigedauer zu ändern. Natürlich komme ich in meiner Webanwendung dann nicht mehr mit einfachem HTML aus. Da ich sowieso dienstlich jeden Tag mit PHP arbeite, nutze ich diese Skriptsprache daher auch für dieses Projekt. Das Kernstück meiner Webanwendung ist somit ein PHP-Skript, welches die Steuerungsdatei aus der Dropbox holt, einliest und in einer Schleife Zeile für Zeile abarbeitet. Die Foto-Anzeigeseiten sehen gar noch so anders aus als im Beispiel oben, lediglich die Weiterleitungsseite, die Anzeigedauer und der Name des Fotos werden dynamisch mit PHP eingesetzt. Außerdem zeige ich auf jedem Foto unten links die Uhrzeit an, dieses Feature ist aber auch abschaltbar.

iPad-Bilderrahmen 1

iPad-Bilderrahmen 5

Das Grundgerüst steht damit, aber es gibt ja noch die Sonderseiten wie „headlines“, „itnews“, „applenews“, „localnews“, „conditions-inside“, „conditions-outside“, „weather“, „forecast“ und „alerts“, die ich immer nach ein bis zwei Fotos einstreue. Die meisten dieser Seiten basieren auf RSS-Feeds, die ich per JavaScript einlese. Dazu nutze ich die Google-Feed-API. So nehme ich z.B. für die Seite „headlines“ den Feed der Tagesschau und für „itnews“ den Feed von Heise. Eine Besonderheit sind die Seiten „conditions-inside“, „conditions-outside“ und „alerts“. Diese zeigen u.a. Temperatur und Luftfeuchtigkeit in und außerhalb meiner Wohnung an und zwar mit den Werten meiner Netatmo-Wetterstation. Netatmo bietet freundlicherweise eine Programmierschnittstelle an, so dass ich mir die Daten darüber direkt von den Netatmo-Servern holen kann. War etwas Bastelarbeit, funktioniert aber einwandfrei. Hier sind ein paar von den Sonderseiten:

iPad-Bilderrahmen 2

iPad-Bilderrahmen 3

iPad-Bilderrahmen 4

iPad Bilderrahmen 6

iPad-Bilderrahmen 7

iPad-Bilderrahmen 8

So ist man morgens, wenn man beim Starten in den Tag ein paar Mal am iPad vorbeiläuft, schon ganz gut informiert. Art und Zahl der Zusatzseiten bleiben lediglich der eigenen Fantasie überlassen, denn es gibt kaum eine Information, die sich nicht irgendwie direkt oder indirekt aus dem Internet beschaffen läßt. Um wichtige Infoseiten direkt zu erreichen, habe ich noch eine Navigationsseite implementiert, die durch Streichen auf dem Display aktiviert werden kann (per ontouchmove-Event in JavaScript).

Da ich nun ein iPad fest an der Wand hängen habe, läßt es sich vorzüglich auch für andere Aufgaben einsetzen. Hier ein paar Beispiele:

  • Beleuchtungssteuerung mit der Hue-App
  • iTunes-Fernsteuerung mit der Remote-App
  • Einkaufsliste ergänzen (in meinem Fall AnyList)
  • Gerätesteuerung mit der Logitech-Harmony-App
  • iPad direkt als Wandradio mit der TuneIn-App

Auch hier sind dem kreativem Einsatz nur durch den App Store Grenzen gesetzt. Vielleicht konnte ich ja, die ein oder andere Anregung lostreten, ein eigenes Bilderrahmen-Projekt zu starten. Die Implementierung kann sogar mehr Freude bringen, als die spätere Nutzung ;-).

Apple TV Apps

21 Nov 2015
21. November 2015

Nachdem ich kürzlich allgemein über die vierte Generation des Apple TV berichtet habe, möchte ich heute einige Apps empfehlen. Installierbare Apps gehören zu den wesentlichen Neuerungen der kleinen schwarzen Box. Leider gibt es keine iTunes- oder Webansicht des App Stores auf dem Apple TV, sodass dieser Artikel diesmal ohne Links auskommen muss. Die Apps können aber anhand ihres Namens leicht über den Store gefunden werden. Apps, die es bereits für das alte Apple TV gab, wie z.B. Netflix, Watchever oder Flickr erwähne ich nicht nochmal gesondert, sie sind allerdings zum Teil verbessert und an das neue User-Interface angepasst worden. Heute kann ich sogar Screenshots einbauen, da ich inzwischen einen USB-C-Adapter und ein Verlängerungskabel zum Anschluss des Apple TV an meinem Mac besitze (die Screenshots können dann mit Hilfe von Apples Xcode erstellt werden).

ZDF

Umfassender Zugriff auf die Mediathek und die Livestreams des ZDF und dessen Spartensender. Kostenlos. Leider ist von der ARD bisher nur der bayrische Rundfunk mit einer App vertreten.

ZDF

Mediathekensuche

Zugriff auf die Mediatheken (ohne Livestreams) der öffentlich-rechtlichen Sender. Wie vollständig dieser ist, kann ich schwer sagen, aber diese App bietet schon ein recht umfassendes Angebot sofort abrufbarer Sendungen. Kostenpflichtig (aktuell 3,99 €).

Mediathekensuche

Live TV

Zugriff auf die Livestreams (inkl. EPG) der öffentlich-rechtlichen Sender sowie einer Reihe weiterer Programme (allerdings nicht RTL, SAT1, PRO7 und Co.). Abo-Modell, kostet im Jahr derzeit 19,99 €. Mit den drei genannten Programmen zusammen kann man schon relativ viel fernsehen, ohne vom Apple TV wegschalten zu müssen.

Live TV

Für Freunde der dänischen Sprache sei noch erwähnt, dass das dänische Fernsehen (DR) eine recht gute App mit umfangreichen Mediathek-Inhalten (teilweise mit Untertiteln) im Angebot hat, einige Sendungen und Live-Programme sind allerdings nur mit einer dänischen IP-Adresse abrufbar.

Cueist

Schönes Poolbillard mit guter Optik und zahlreichen Optionen, es kann wahlweise gegen das Apple TV oder gegen eine andere Person gespielt werden. Ein Game-Controller ist empfehlenswert. Kostenpflichtig (aktuell 1,99 €).

Cueist

Jetpack Joyride

Typisches Jump&Run-Spiel, was mir sehr viel Freude bereitet und auf dem Fernseher irgendwie mehr Spaß macht als auf iPhone oder iPad, wo es die App ebenfalls gibt. Kostenlos mit In-App-Käufen, die man IMHO nicht unbedingt braucht.

Jetpack Joyride

Crossy Road

Im Gegensatz zur iOS-Version gibt es hier einen Zweispieler-Modus. Netter Zeitvertreib. Kostenlos mit In-App-Käufen für weitere Spielfiguren.

Crossy Roads

Kitchen Stories

Gut gemachte Video-Rezepte und -Kochanleitungen. Das Apple TV ist wie geschaffen für so eine Art von App. Kostenlos.

Kitchen Stories

MeteoEarth

Zeigt in einer Globus-Ansicht die aktuellen Wetterverhältnisse auf unserem Planeten. Wie unter iOS, nur auf dem Fernseher irgendwie beeindruckender. Kostenlos.

MeteoEarth

Podcasts by myTuner

Bis Apple sich bequemt seine Podcast-App mal fürs TV zur portieren, kann man sich mit dieser App behelfen. Kostenpflichtig (aktuell 2,99 €). Insbesondere Video-Podcasts sind natürlich eine prädestinierte Aufgabe für den Apple TV. Der bekannte Apple-Podcast „Bits und so“ ist übrigens mit einer eigenen App im Store vertreten. Für das TWIT-Podcast-Netzwerk sind sogar mehrere Apps erhältlich.

Podcasts

Earthlapse

Diese App macht den Fernseher zum Sichtfenster der internationalen Raumstation ISS. Beeindruckende Bilder, insbesondere bei dunklem Wohnzimmer. Viele Einstellmöglichkeiten. Kostenpflichtig (derzeit 2,99 €).

Earthlapse

Cinepass

Film-Trailer und lokales Kinoprogramm. Auch eine App, die auf Fernsehgeräten durchaus Sinn macht. Kostenlos.

Cinepass

Zova

Zum Schluss noch etwas für die Fitness. Fernseher sind ideal, um sich Übungen zeigen zu lassen und gleich mitzumachen. Da Zova auch eine iPhone- und eine Watch-App hat, kann man sich den eigene Puls sogar auf dem TV einblenden lassen. Beeindruckend. Kostenlos mit zusätzlichen Übungen als In-App-Kauf.

Zova

Finder Info

14 Nov 2015
14. November 2015

Schlimm genug, wenn man sein iPhone mal verlieren sollte. Noch schlimmer wäre es jedoch, wenn ein ehrlicher Finder keine Möglichkeit hätte herauszufinden, wem das verlorene Gerät gehört. Die Chancen es überhaupt zurückzubekommen, sind mit Einführung des „Activation Lock“ auf jeden Fall gestiegen, da sich bei aktiviertem Lock, was ich jedem empfehle, mit dem iPhone nicht mehr allzu viel anfangen läßt. Apple selbst bietet „Find my iPhone“ und den mit iOS 8 eingeführten Notfallpass als Hilfsmittel an. Letzterer ist allerdings nicht wirklich dazu gedacht und auch nicht ganz so leicht aufzurufen (Bildschirm aktivieren > Entsperren wischen > Notfall klicken > Notfallpass klicken). Und um mit „Find my iPhone“ eine Nachricht an den Finder zu schicken, braucht man erstmal ein anderes Gerät mit Internet. Früher konnte man für solche Fälle seine Kontaktdaten auf dem Wallpaper des Sperrbildschirms platzieren, was man leicht mit der Hilfe von entsprechenden Apps erledigen kann. Mittlerweile verschwimmt allerdings das Hintergrundbild sobald eine Push-Nachricht auf dem Bildschirm erscheint. Somit ist nicht mehr sichergestellt, dass ein möglicher Finder einen ungetrübten Blick auf das Wallpaper hat.

Es ist daher eine gute Idee, die Besitzerinformation auf dem Heute-Bildschirm unterzubringen. Dieser ist von überall – auch vom Sperrbildschirm, wenn man dies in den Einstellungen erlaubt – durch Wischen nach unten erreichbar. Für diesen Zweck habe ich die App „Finder Info“ (kostenlos, App-Store-Link) gefunden. Dort trägt man einfach in die verschiedenen Felder seine entsprechenden Infos ein (bei der Telefonnummer natürlich nicht die des iPhones nehmen!):

Finder info 1

Nun kann das fertige Widget bereits auf dem Heute-Bildschirm platziert werden. Dazu einfach von ganz oben nach unten wischen, an das untere Ende der Liste scrollen und auf „Bearbeiten“ tippen. Dann das Widget „Message to finder“ durch das grüne Plus-Symbol hinzufügen und am besten so weit nach oben schieben, dass es ohne zu scrollen zu sehen ist. Fertig! Standardmäßig zeigt das Widget nur den Namen des Besitzers an, wenn man es antippt erscheinen alle Infos:

Finder info 2

Finder info 3

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